Terror-Anschlag auf die Kunst (II): Warum benötigt ein Fake State Fake News?

(889) +++ Lehre vom Beweis +++ In seinem Buch analytika hystera, der „Zweiten Analyse” erarbeitet Aristoteles seine Theorie des Wissens (episteme). Systematisch sucht er dort nach Antworten auf die Frage, wie so etwas wie Wissenschaft überhaupt entstehen könne. Das „natürliche Streben des Menschen” seinem „höchsten Ziel” zugewandt soll sie werkzeughaft letztendlich zur wahren Erkenntnis der Wirklichkeit führen, welche aus den Prinzipien begründet sei. Es gehört zur Organon-Serie, die auch die Kategorienschrift kategoriai, das Werk peri hermeneias, „Über die Deutung”, „Die erste Analyse” analytika protera, die Topik und die peri sophistikon elenchon enthält.   ¶   Mit diesem Text bewaffnet sollte die Goetheanist-in in der Lage sein, die Notwendigkeit zu erkennen, die ein Fake State (Oligarchie) in der pseudowissenschaftlichen Setzung sogenannter Fake News sieht. Klar ist, daß er diese strafbewehrte Zurückweisung losgetreten hat, um die Aussagen, welche das erzreaktionäre System fundamental bedrohen, in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.   ¶   Die erste Frage, die gestellt werden muß, ist die, ob es Fake News überhaupt gibt! Dann sollte eruiert werden, was sie sind. Geht es um wissenschaftlich begründete Tatsachen oder um bloße Meinungen, die sein können oder auch nicht. Tritt eine Falschmeldung auch dann auf, wenn das für Gerüchte zuständige feudale Instrument, die GEZ-Behörde, eine Verlautbarung unterschlägt? Handelt es sich nicht um eine permanente Fake News, wenn der “Kirchenstaat” BRD sich als souverän inszeniert? Vielleicht fallen Ihnen noch andere Fragen ein, die das Unternehmen “Fake News” als ein hyperreales Requisit in der Terror-Matrix der Kompradorenbourgeoisie entzaubern. (wird fortgesetzt)

Terror-Anschlag auf die Kunst (II): Warum benötigt ein FakeState FakeNews?

(889) +++ Lehre vom Beweis +++ In seinem Buch analytika hystera, der „Zweiten Analyse” erarbeitet Aristoteles seine Theorie des Wissens (episteme). Systematisch sucht er dort nach Antworten auf die Frage, wie so etwas wie Wissenschaft überhaupt entstehen könne. Das „natürliche Streben des Menschen” seinem „höchsten Ziel” zugewandt soll sie werkzeughaft letztendlich zur wahren Erkenntnis der Wirklichkeit führen, welche aus den Prinzipien begründet sei. Es gehört zur Organon-Serie, die auch die Kategorienschrift kategoriai, das Werk peri hermeneias, „Über die Deutung”, „Die erste Analyse” analytika protera, die Topik und die peri sophistikon elenchon enthält.   ¶   Mit diesem Text bewaffnet sollte die Goetheanist-in in der Lage sein, die Notwendigkeit zu erkennen, die ein FakeState (Oligarchie) in der pseudowissenschaftlichen Setzung sogenannter Fakenews sieht. Klar ist, daß er diese strafbewehrte Zurückweisung losgetreten hat, um die Aussagen, welche das erzreaktionäre System fundamental bedrohen, in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.   ¶   Die erste Frage, die gestellt werden muß, ist die, ob es Fakenews überhaupt gibt! Dann sollte eruiert werden, was sie sind. Geht es um wissenschaftlich begründete Tatsachen oder um bloße Meinungen, die sein können oder auch nicht. Tritt eine Falschmeldung auch dann auf, wenn das für Gerüchte zuständige feudale Instrument, die GEZ-Behörde, eine Verlautbarung unterschlägt? Handelt es sich nicht um eine permanente FakeNew, wenn der “Kirchenstaat” BRD sich souverän inszeniert? Vielleicht fallen Ihnen noch andere Fragen ein, die das Unternehmen “FakeNew” als ein hyperreales Requisit in der Terror-Matrix der Kompradorenbourgeoisie entzaubern. (wird fortgesetzt)

Terror-Anschlag auf die Kunst (I): Not Fake News, but Fake Democracy

(888) +++ Kriegslist +++ Falschnachrichten sind ein gängiges Mittel, um den Feind in einer kriegerischen Auseinandersetzung in eine für ihn ungünstige Lage zu versetzen. Die Absicht der Oligarchie im von der Westlichen Wertegemeinschaft besetzten Territorium ist genau dies. Mit der von ihr zusätzlich geschaffenen Kampfvokabel will sie den seit 100 Jahren entmachteten Souverän, das Volk, noch ärger bedrängen und demütigen. Wie im Fall des Rassismusvorwurfes, soll das eigene Verhalten, dem diese Unwörter entsprechen, auf den Gegner im Bürgerkrieg übertragen werden, um ihn dann unter Vernachlässigung aller Gesetze auszuschalten zu können. Was würde Aristoteles wohl zu diesem linguistisch fragwürdigen, auch noch in einer Fremdsprache ohne vorherige Definition ad hoc in die deutsche Sprache implementierten leeren Begriff sagen? (wird fortgesetzt)

Terror-Anschlag auf die Kunst (I): Not FakeNews, but FakeDemocracy

(888) +++ Kriegslist +++ Falschnachrichten sind ein gängiges Mittel, um den Feind in einer kriegerischen Auseinandersetzung in eine für ihn ungünstige Lage zu versetzen. Die Absicht der Oligarchie im von der Westlichen Wertegemeinschaft besetzten Territorium ist genau dies. Mit der von ihr zusätzlich geschaffenen Kampfvokabel will sie den seit 100 Jahren entmachteten Souverän, das Volk, noch ärger bedrängen und demütigen. Wie im Fall des Rassismusvorwurfes, soll das eigene Verhalten, dem diese Unwörter entsprechen, auf den Gegner im Bürgerkrieg übertragen werden, um ihn dann unter Vernachlässigung aller Gesetze auszuschalten zu können. Was würde Aristoteles wohl zu diesem linguistisch fragwürdigen, auch noch in einer Fremdsprache ohne vorherige Definition ad hoc in die deutsche Sprache implementierten leeren Begriff sagen? (wird fortgesetzt)

Transzendentale Rebellen in den empfindenden Sümpfen der Flußgöttin Styx

(887) +++ Umstülpung +++ Die metaphysische Künstler-in sucht zu einer gefundenen Form den passenden besonderen Inhalt, die transzendentale zu einem noch nicht vorliegenden besonderen Inhalt die gewünschte allgemeine Form. 1) Um durch eine Umstülpung einen radikaldemokratischen Stadtstaat herbeizuführen zu können, muß das dafür streng allgemeine und unbedingt notwendige Eidos in einer ästhetisch vermittelbaren Mythologie für alle transzendentalen Rebellen in situ abrufbereit sein.   ¶   Das objektive Wachsamkeitskomitee des Kulturimpulses “Sonne und Erde” entsteht als ein Attribut des Ganzen sobald die AGORA, das Künstler-Interview, als Brückenkopf in den empfindenen Sümpfen der Flußgöttin Styx etabliert wurde. In Gegensätzen denkend steht der Romantiker-in des indigenen Goethevolkes der Exkarnation die Inkarnation gegenüber. Im ENSO-Kreis folgt also der individualisierenden “Königlichen Hochzeit” in der Naturwirklichkeit mit der Zahl 6 nicht die Zahl 7, die für die Vollendung als Vorhölle (BRD-Regime) steht, sondern die Zahl 1, der erneute Auszug in das Reich der “Weißen Lile”. Das permanente Verlassen der dionysischen Heimat und das ständige Aufsuchen der nächsten Kunstwahrheit durch ein Überwinden des Flusses des Vergessens in der wiederholenden Universalisierung, wird nun durch eine androgyne Schar totalexistierender Individualitäten symbolisch an der “Freien Karl-Philipp Moritz Online-Universität” im intellektuellen Licht vorgestellt. Weihnachten wird also zum Fest der wagemutigen Argonautiker-innen, die im Kollektiv ihre evolutionäre (kunstreligiöse) geistige Lebendigkeit nicht verlieren, sondern erst gewinnen. (wird fortgesetzt)
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1) Dieser Blogbeitrag war zuerst unter der Post-Nummer 858 abgelegt. Er wurde für die Veröffentlichung nun weiterentwickelt. Der zweite Abschnitt ist neu dazugekommen. Aus ‘Der metaphysische Künstler’ wurde ‘Die metaphysische Künstler-in’. Ebenfalls wurde aus ‘der transzendentale’ ‘die transzendentale’.(26/12/16)

Vor längerer Zeit auf der Fahrt mit der deutschen Bahn

(886) + + + suchen + + + Wie die vielen Versuche Objekt und Subjekt im Propyläen-Gespräch sozialplastisch  zu verbinden, scheiterte vorerst auch das letzte linguistische Experiment. Die Person als inkarnierte Botschafterin des transzendentalen Ichs, welches ihre Handlungen unbedingt notwendig und streng allgemein im Stil des Besonderen erscheinen läßt, brachte das Verb “suchen” ins Spiel. Ohne nach der Bedeutung des Zeitwortes im genannten Zusammenhang zu fragen, brachte die Gesprächspartner-in verstandeskritisch, also dualistisch, die Erklärung der realisierten Person, daß etymologisch das Tätigkeitswort “suchen” von “Sucht” herkäme, in das moralische Fahrwasser von Falsch und Richtig, von Nicht-Sein und Sein. Höflicherweise, um einem Streitgespräch zu entgehen, gab sich der Kulturträger auf der untersten Freiheitsstufe der Vorhölle des BRD-Regimes nachdenklich. Daß er das Kranksein als wesenhafte Tragödie, als erkenntniskritischen Weg, als existentiellen Zarathustra-Status mit seinen zweifachen Trennungen hinsichtlich der Vergangenheit und der Zukunft zum Schutz der ästhetischen Autonomie, der Transzendentalie der Schönheit, der Freiheit in der Erscheinung, objektiv-idealistisch zur freilassenden Betrachtung poetologisierte, das wollte nicht in ihren Sinn kommen.

Selbstverständlich gibt es auch eine urbildhafte deutsche Kultur

(885) + + + Kausalität aus Freiheit + + + Die Machthaber-innen setzen gewalttätig als Mittel für ihre unumschränkte und trotzdem als legitim von dem ehemals besiegten indigenen Goethevolk anzusehende Herrschaft die unanständige, unästhetische und auch unsittliche Lüge vom Nazi-Wesen ein. Wer diesem durch Taten nicht öffentlich abschwört, der zeige dadurch seine Verstricktheit in ein Denken an, daß sich mit dem Hitlerkreuz identifiziere. Gerade als radikaldemokratische Maoist-in und Kämpfer-in für die purpur-libertäre Volxrepublik muß sich die Goetheanistin dieser autogenozidalen Freveltat der Kompradorenbourgeoisie in der praktischen Ästhetik entziehen. Nie wieder Massenmord an einer politischen Minderheit!   ¶   Das heute erneut angesetzte “Schmierenstück” unter der Flagge des BRD-Regimes postuliert im Augenblick durch die “Komparsen” Heiko Maas, Manuela Schwesig und ihrer “SED-Trulla” Anette Kahane auf besonders widerwärtige Weise ein “Wesen”, das den Urdeutschen anhängen soll und das auf keinen Fall in Erscheinung treten darf. Dieses aber wurde aus transparenten Gründen durch die metaphorische Verquickung mit der vergangenen Politik der Rechts-Hegelianer durch die heutige der Links-Hegelianer kulturzerstörerisch dämonisiert! Der Urdeutsche darf zwar noch am Leben bleiben, da seine Arbeitsfrüchte gewünscht sind, aber er muß auf sein Menschsein, auf seine spezifische Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Gottes (Idee) durch unhinterfragte Knechtschaft verzichten. Er darf nur für einen unwesentlichen Zweck sein heiliges Streben mißbrauchen oder mißbrauchen lassen, weil sein absoluter ja ein Geist sein soll, der den Geschichtsglauben an einen allgemeinen Gott (Idee), aber dennoch zum alleinigen Besitz eines dazugehörigen Volkes zählenden, ablehnt.   ¶   Der hyperreal inszenierte Anti-Rassismus und die surreal auftretende Hate-Speech-Kampgane der eigenen “Regierung” sollen den Souverän in die Rolle des Dienstpersonals drängen. Das Bekenntnis zur Vernunftidee und diese beinhaltende Erkenntnisidee, woaus erst die Kausalität aus Freiheit, also die Diktatur der Kunst, das Erwachen zur totalexistierenden Individualität entspringen kann, wird durch jene Figuren im leeren Raum der Akashachronik ikonoklastisch behindert. (wird fortgesetzt)

Das "Gerede" hat einen Namen, Frau Angela Merkel

(884) +++ Transformation +++ Die absolute Menschenwürde kommt augenscheinlich zuletzt! Dem allein auf die Phänomene gehenden “Geschwätz” fehlt der Sinn. Zu erkennen ist es an der dazu dialektisch auftretenden Realitätsferne. Auf die Frage 1), ob Deutschland vom Islam unterwandert wird, sagte sie wörtlich: „Deutschland ist ein Land, daß die Religionsfreiheit achtet. Das äußert sich in der staatlichen Neutralität und in dem Respekt gegenüber allen Religionen. Wo wir islamistische, salafistische Tendenzen sehen, gehen wir dagegen vor. Ansonsten ist unser Zusammenleben durch das Grundgesetz mit seinen zentralen Werten geregelt, wie die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frau und anderes mehr“.   ¶   Im Militärgrundgesetz gibt es eine klare Hierarchie der Inhalte. Zuerst wird im Artikel 1 die Hauptaufgabe des Staates gesetzt: der Schutz der absoluten Menschenwürde. Im folgenden Artikel kommt das Recht zur freien Entfaltung der Persönlichkeit und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zur Sprache. Erst im Artikel 3 steht die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Frau und Mann und das Verbot von unterschiedlichen Benachteiligungen. Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses wird weit abgeschlagen unter Punkt behandelt. Am Ende der Aufzählung der in diesem Zusammenhang wichtigen Abschnitte kommt dann in der Abteilung 5 die Meinungsfreiheit und die von Kunst und Wissenschaft vor.   ¶   Was kann zu dem Vorgenannten essayistisch im ersten Anlauf gesagt werden? Unser wegen der fehlenden Verfassung selbsternanntes Oberhaupt in weiblicher Ausführung heftet in Antwort auf die Frage des Reporters eine unbegründete Behauptung an die nächste. Das in Deutschland ein Kampf um das zukünftige Menschenbild stattfindet, wird von ihr nicht thematisiert. Welche Aufgabe die Religion im menschlichen Kulturganzen überhaupt hat, das wird von ihr auch nicht ansatzweise angerissen. Ihre größte Chuzpe aber liegt in dem Satz, wo sie von Neutralität und Respekt gegenüber allen Religionen spricht. 2)   ¶   Was das oberste Regelwerk der Siegermächte unmißverständlich aussagt, was von der Führer-in der deutschen Sklavenhaltergesellschaft respektlos behandelt wird, das ist die totalexistierende Individualität, die dem Reich der absoluten Zwecke zugeordnet wird, und die im Begriff der absoluten Menschenwürde aufzufinden ist. Diese absolute Ungleichheit, das Urbild selbst wird gleich an den Anfang der Übergangsverfassung als oberstes Prinzip gestellt. Passend dazu folgt im nächsten Teil das Abbild, die Persönlichkeit, deren Wohlergehen in jeder Hinsicht von der Verwaltung der BRD gewährleistet werden soll. Sie sehen, mit dem dritten Abschnitt erst gerät das Rechtssystem selbst in den Focus der apollinischen Niederschrift. Sein vornehmer Part ist nicht die Schaffung einer auf Apartheid aufgebauten sozialimperialistischen Oligarchie, sondern die Herbeiführung der republikanischen Gleichheit vor dem Gesetz. (wird fortgesetzt)
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1) Im WAZ-Interview vom 06/12/16, das in Berlin im Kontext des auch an diesem Tag in Essen beginnenden CDU-Parteitages entstand.
2) In zweifacher Weise handelt es sich hierbei um eine Falschaussage, erstens handelt es sich mitnichten um einen neutralen Staat, sondern um ein von positivistischen Objektivisten gekapertes Machtsystem im Stil der Aufklärung, das selbst religiös tätig ist und zweitens wird durch dieses das romantische Kulturerbe der Weimarer Klassik autogenozidal auf verschiedene Weise vernichtet. Das lebendige Paradox, die Entelechie des Synholon wird in diesem verherrlicht. Alle, die sich dazu bekennen, also die Diktatur der Kunst in der praktischen Ästhetik befürworten und auch diese auch situationsethisch umsetzen, werden von ihren Untergebenen in der Hauptsache durch Demütigung, Erpressung, Geistverfolgung und Verarmung zur Handlungsaufgabe gezwungen.

Das “Gerede” hat einen Namen, Frau Angela Merkel

(884) +++ Transformation +++ Die absolute Menschenwürde kommt augenscheinlich zuletzt! Dem allein auf die Phänomene gehenden “Geschwätz” fehlt der Sinn. Zu erkennen ist es an der dazu dialektisch auftretenden Realitätsferne. Auf die Frage 1), ob Deutschland vom Islam unterwandert wird, sagte sie wörtlich: „Deutschland ist ein Land, daß die Religionsfreiheit achtet. Das äußert sich in der staatlichen Neutralität und in dem Respekt gegenüber allen Religionen. Wo wir islamistische, salafistische Tendenzen sehen, gehen wir dagegen vor. Ansonsten ist unser Zusammenleben durch das Grundgesetz mit seinen zentralen Werten geregelt, wie die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frau und anderes mehr“.   ¶   Im Militärgrundgesetz gibt es eine klare Hierarchie der Inhalte. Zuerst wird im Artikel 1 die Hauptaufgabe des Staates gesetzt: der Schutz der absoluten Menschenwürde. Im folgenden Artikel kommt das Recht zur freien Entfaltung der Persönlichkeit und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zur Sprache. Erst im Artikel 3 steht die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Frau und Mann und das Verbot von unterschiedlichen Benachteiligungen. Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses wird weit abgeschlagen unter Punkt behandelt. Am Ende der Aufzählung der in diesem Zusammenhang wichtigen Abschnitte kommt dann in der Abteilung 5 die Meinungsfreiheit und die von Kunst und Wissenschaft vor.   ¶   Was kann zu dem Vorgenannten essayistisch im ersten Anlauf gesagt werden? Unser wegen der fehlenden Verfassung selbsternanntes Oberhaupt in weiblicher Ausführung heftet in Antwort auf die Frage des Reporters eine unbegründete Behauptung an die nächste. Das in Deutschland ein Kampf um das zukünftige Menschenbild stattfindet, wird von ihr nicht thematisiert. Welche Aufgabe die Religion im menschlichen Kulturganzen überhaupt hat, das wird von ihr auch nicht ansatzweise angerissen. Ihre größte Chuzpe aber liegt in dem Satz, wo sie von Neutralität und Respekt gegenüber allen Religionen spricht. 2)   ¶   Was das oberste Regelwerk der Siegermächte unmißverständlich aussagt, was von der Führer-in der deutschen Sklavenhaltergesellschaft respektlos behandelt wird, das ist die totalexistierende Individualität, die dem Reich der absoluten Zwecke zugeordnet wird, und die im Begriff der absoluten Menschenwürde aufzufinden ist. Diese absolute Ungleichheit, das Urbild selbst wird gleich an den Anfang der Übergangsverfassung als oberstes Prinzip gestellt. Passend dazu folgt im nächsten Teil das Abbild, die Persönlichkeit, deren Wohlergehen in jeder Hinsicht von der Verwaltung der BRD gewährleistet werden soll. Sie sehen, mit dem dritten Abschnitt erst gerät das Rechtssystem selbst in den Focus der apollinischen Niederschrift. Sein vornehmer Part ist nicht die Schaffung einer auf Apartheid aufgebauten sozialimperialistischen Oligarchie, sondern die Herbeiführung der republikanischen Gleichheit vor dem Gesetz. (wird fortgesetzt)
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1) Im WAZ-Interview vom 06/12/16, das in Berlin im Kontext des auch an diesem Tag in Essen beginnenden CDU-Parteitages entstand.
2) In zweifacher Weise handelt es sich hierbei um eine Falschaussage, erstens handelt es sich mitnichten um einen neutralen Staat, sondern um ein von positivistischen Objektivisten gekapertes Machtsystem im Stil der Aufklärung, das selbst religiös tätig ist und zweitens wird durch dieses das romantische Kulturerbe der Weimarer Klassik autogenozidal auf verschiedene Weise vernichtet. Das lebendige Paradox, die Entelechie des Synholon wird in diesem verherrlicht. Alle, die sich dazu bekennen, also die Diktatur der Kunst in der praktischen Ästhetik befürworten und auch diese auch situationsethisch umsetzen, werden von ihren Untergebenen in der Hauptsache durch Demütigung, Erpressung, Geistverfolgung und Verarmung zur Handlungsaufgabe gezwungen.