‘Freiheit’ bildet und führt das ‘Volk’ (I) (mit Fotos)

(949) +++ Künstler-Interview August 2017 +++ Der Gott Poseidon kann recht ungemütlich werden. Das mußte Kigan Thorix wieder am Mittwoch, den 30/08/17, erleben. Als ‘Poesieberater’ und ‘Kunstpolizist’ unterwegs auf dem ‘Weltenmeer’ der unbestimmten ‘Phänomene’, konnte er zwar an vielen Orten in Essen-Rüttenscheid die “Soziale Plastik” (Beuys) durch textuelle ‘Impulsfragmente’ am festen ‘Ufer’ des Pluto zurechtrücken, aber schon im ‘Sumpfgebiet der Styx’ und erst recht auf dem ‘Fluß’ selbst und auf dem angrenzenden offenen ‘Wasser’ wies der gemeinsame Bezugsrahmen Risse auf, die nur durch neue kontingente Ereignisse überbrückt werden können. Im Wahrnehmungsbereich der ‘Causa Finalis’ stellten sich über die Vermittlung der Empfindung von Rope Xidap, die ‘Causa Efficiens’, Berührungspunkte zur ‘Hyle’  ein, die nicht nur in ihrer “Intensität” (Kant) einer genauen Prüfung unterzogen werden müssen. Harte Wellen zeigten den ‘Argonauten’, daß die Widersprüche im dialektischen Geschehen noch zu verstrickt waren. An eine ‘kunstrevolutionäre Synthese’ war also noch nicht zu denken. Gischt-Angriffe durch ahrimanische Geister stoppten die Weiterfahrt. Einträge in die ‘Akasha-Chronik’ wurden ikonoklastisch durch antievolutionäre Dämonen rückgängig gemacht.    ¶   Folgende Schriftzüge, von denen aber keine Fotos vorhanden sind, konnten auf der ‘Hyle’ unter der Herrschaft des Gottes der Unterwelt, für die das BRD-Regime steht, gemacht werden: (a) US-Kolonie befreien. (b) Souveränität herstellen. (c) AGORA = matrixfreie Zone. (d) Geld ist Recht – Armut ist Unrecht. Auch erhielten die Werbeflächen an den Laternen mit den Verweisen zu der Parteienoligarchie auf dem dazugehörigen Boden zusätzliche Informationen, wie Fake-Maoisten, Fake-Demokraten und Fake-Linke. Unten folgen die einzigen Fotos von dem Tag, die von dem Papp-Plakat gemacht wurden, das Kigan Thorix mit dem Motto der Aktion als ein schon bekanntes Requisit mit sich herumtrug. (wird fortgesetzt)

 

 

 

 

Wie Sozialfaschist-innen ticken

(948) +++ Rhetorik +++ Nichtssagendes Gesagtes ohne Macht im Rücken wird von Unfreien und Freien nicht geglaubt. Mit legitimierter Gewalt ausgestattet wird von vielen Bürger-innen des BRD-Volkes in der Matrix selbst offensichtlich Widersprüchliches nicht nur geduldig hingenommen, sondern sogar auch als Tatsache vorgestellt.   ¶   Nichts gegen die Bilderwelt einer Religion, denn schließlich befinden wir uns bekanntlich in der Postmoderne, wo jeder so leben kann, wie er es sich vorstellt! Es geht uns Goetheanisten und Maoisten nur um das verbal geäußerte, worauf es bei den Apartheidbefürworter-innen in erster Linie ankommt.   ¶   Die Konvertierung in die Religion des Mannes, deren Glaubensinhalte das einfordern, was zur Scheidung geführt habe, sei eine bewußte Entscheidung gewesen. Ja, was denn sonst, möchte man der Frau Katja Schneidt zurufen. Der Übertritt in jene zusammenhangschaffende Ideologie sei bewußt geschehen, so als ob es eine bewußlose Urteilsfällung gäbe. Hier wird mit dem Satz der in der Überredung geschulten Dame Logik suggeriert, das medizinische Bewußtsein als philosophisches Adjektiv verwendet. Gleichzeitig wird auch mit jenem auf das fragwürdige Unterbewußtsein in der Psychologie angespielt, über welches der allgemeine Begriff herrsche. Dieser zeigt aber bloß einen Zustand des vergangenheitsorientierten Verstandes an, der ohne jeden lebendigen Bezug zur Handlung fungiert. Das Bewußtsein ist ein mechanistisches Werkzeug das oft der Gier, des Hasses und der Verblendung erliegt, in denen die opake Individualität folternden und versklavenden, antievolutionären Dämonen wahrnehmbar werden. (wird fortgesetzt)

Kassandra und die Titanide Eos werden im Rufen eins! (III)

(947) +++ Nihilismus +++ “Das Leben im von den Menschen absolut gesetzten Allgemeinen, Besonderen oder in der anti-politischen Spaltung beider ist ikonoklastische Seinsvergessenheit”, wendet die Titanide Eos im Hain des Hephaistos ein. “Was können wir göttlichen Wesen tun, um Kassandra aus der Gewalt des Agamemnon zu befreien, bevor sie ein Opfer der Instanzen wird, die für die Rache zuständig sind”, fragt sie den Meister der Schmiedekunst. “Nichts!” Ein gewaltiger Schlag zertrümmert einen eisernen, geschlossenen Ring. Die Wucht des Hammers läßt den Naturraum in Erhabenheit erbeben. Bevor die Splitter aber Unheil anrichten, werden sie durch eine einzige, laszive Handbewegung des absolut guten Willens in eine biegsame, erste Form gezwungen. “Eos, Deine frauliche Vollkommenheit, macht selbst sperrigste Güter anschmiegsam”, staunt Hephaistos. Dann wieder zum Thema kommend: “Die grenzenlose Freiheit der Menschen ist gleichzeitig ihre begrenzte Unfreiheit! Wo ein Spiel stattfindet, da gibt es auch Spielregeln! Wir Unsterblichen liefern ihnen das Spielfeld. Wie sie damit umgehen, das ist ihre Sache.”   ¶   Apollo hatte seinen Fluch aufgrund der Bitte seiner Schwester Artemis gelockert. Mit ihrer Hilfe kann nun die in der Matrix gefangene, das Sklavendasein schon spürende Seele das mit Angst besetzte Schreckliche in der linearen Zeit in das mit Hoffnung auf Lustgewinn ausgezeichnete Erkennen im ewigen Augenblick umwandeln. Das Nichts in der transzendentalen Betrachtung wird so zur Grundlage eines Armageddon, das schrecklich und schön ist. Mit dem Actus Purus, der mit dem Erkennen verknüpft ist, hat der Kassandra-Aspekt von Rope Xidap nun die Möglichkeit den Worten auch positiv utopische Taten folgen zu lassen. Sie wird glaubhaft. Doch die Rezeption der praktischen Ästhetik ist genauso kontingent wie das nicht im eigenen Versuch der totalexistierenden Individualität plötzlich hervorgetretene Ereignis in der Erfahrung. Auf jeden Fall kann der bloß irdische Sohn des Atreus dem kunstrevolutionären Abwehrschirm der Prinzessin aus Troja nichts mehr entgegensetzen. Auch entzieht sie sich der mit Tötungsabsicht heraneilenden Klytaimnestra. (wird fortgesetzt)

Kassandra und die Titanide Eos werden im Rufen eins! (II)

(946) +++ Ewiger Augenblick +++ Rope Xidap, das weibliche Ich der paradoxen Zeit in der exakten Phantasie (Imagination), der wirksame Part 1) der Entelechie des Menschen in der Situation, zeigt im Aspekt der kunstrevolutionären Kassandra wohin die ereignishafte Reise der Möglichkeit nach in der Empfindung geht. Ihre Warnung vor einem weiteren Verbleib in der mechanistischen Matrix des BRD-Regimes erscheint in den zyklischen Kunstwerken der poetologischen Evidenz als ästhetischer Reiz der Titaniden Eos. Die von jener Diener-in der Göttin Artemis in der erkenntnisgeleiteten Tat erreichte Umverteilung der Sinnlichkeit im Bereich der Inhärenzen der Sozialen Plastik steigert einerseits den dionysischen Vereinigungswunsch der avantgardistischen Aktivist-in in der kunstkommunistischen Polis, andererseits aber auch durch ihren Widerstand den apollinischen Umstülpungswillen der noch versklavten und dauergefolterten Individualitäten. Im Denkverlies des Verstandes gibt es für den im Äther radikal anwesenden Menschen keine Rettung. Erst die Unterwerfung des Intellektes durch die Vernunft und deren Reflexion in der jeweiligen Erkenntnisidee macht ihn zu einer post-postmodernen Argonaut-in, die in der Lage ist, das nicht eigenwillig verlassene Paradies souverän als attisches Neu-Weimar erneut zu gründen.   ¶   “Dies ist meine Veranlassung, denn ich bin unerkannt im Menschen als Streben nach dem Glück, als Sehnsucht nach der Vollendung tätig”, wirft die bezaubernde Titanide Eos ein, und springt wieder auf ihren Zweispänner. “Warte doch, nimm mich mit zum Hain des Hepaistos”, sagt der Gott Ares viel zu leise. Die Göttin Aphrodite aber verschließt ihm den Mund mit beiden Händen. Derweil setzt sich die Göttin der Hoffung, Pandora, zwischen die Titanen Prometheus und Epimetheus. “Gut, wagemutiger Geist der umgesetzten Entwürfe, und gut, zurückhaltender der abgewogenen Vorurteile, ich gebe Euch beiden die Kraft für Eure Werke, die nach jeder Verkörperung in der Plutowelt der Sachen und Sachbezüge immer stärker die individuelle Wirklichkeit in der Realität verankern.” 2) Dann erscheint auch die opake Letztbegründungsinstanz auf der Goetheanistischen Plattform und spricht das oben genannte Mythologem direkt an: “Süßer, ewiger Augenblick, das Eintauchen in Deine widersprüchliche Atmosphäre, die Kühle und Wärme zugleich und im Wechsel anbietet, die Stillstand und Bewegung zusammenbringt, die überhaupt die Gegenteile vereint ohne sie aufzulösen, wie konnte ich Dich bloß solange den Einflüsterungen operativer Dämonen nachgebend zurückweisen?” (wird fortgesetzt)
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1) Der anschauende Part im transzendentalen Reich der Weißen Lilie, Kigan Thorix, läßt sich affizieren und damit Dinge in seinen Kosmos rufen, wenn die Attraktion seines archetypischen Urbildes, seiner eigentlichen Entelechie, groß genug ist.
2) Nach Goethe sind es zuerst die Titaniden und Titanen, die in Vorleistung gehen. Dann greifen die olympischen Gottheiten ein, wenn sie darum gebeten werden. Den Schluß muß der Mensch allein herbeiführen. Dieser aber ist die Kunst.

Kassandra und die Titanide Eos werden im Rufen eins! (I)

(945) +++ Rufer-in in der Wüste +++ Immer sollen es Männer sein, die als Seher in die Zukunft blicken können, die das noch unbestimmte oder schon wieder negierte Sein zur Sprache bringen! Aber welche andere Vorstellung haben diese anzubieten, im Gegensatz zu den warnenden Stimmen des weiblichen Geschlechtes? Ist das Sehen des Was nicht etwas anderes als das Anschauen des Daß? Mitten in den Dingen und deren Sachverhalte stehend, mitten im chaotischen Ozean der reinen Wahrnehmungen schwimmed, die gegenwärtige Leerheit und ihre baldige Fülle auch in ihrer Tragik erkennend, müssen wir die überaus reizvolle Entelechie so imaginieren, die Agamemnon einst beim immer noch andauernden Kampf um das Menschenbild der Individualität in die Hände fiel? “Kassandra, Prinzessin von Troja, ich kann Dich gut verstehen”, sagt Rope Xidap, eine individuelle Dienerin der Göttin Artemis, “auch meine Handlungsvorgaben werden nicht mit der nötigen Sorgfalt von den Menschmaschinen gewürdigt. Während meine positiven Utopien aber nicht mit dem Fluch des Apollon belegt sind, werden Deine, seinem Bann entsprechend, mit Unglauben wahrgenommen. Ihnen wird nicht gestattet in der Imagination der noch nicht vom Unheil betroffenen Individualitäten ihre Zelte aufzuschlagen.”    ¶    Eine erkenntnismutige Argonaut-in ließ ihr das Kassandra-Mythologem über gute Dämonen zuspielen. Tatsächlich fand sie es wert, dieses in den Reigen der immer heiteren Gespielinnen im Tempel der exakten Phantasie aufzunehmen. “Apollon, mein lieber Bruder im Geist”, fragte sie dann, vielleicht ein wenig zu anmaßend, geradezu frech, die olympische Abgehobenheit und völlige Unabhängigkeit prometheisch angehend, “warum darf diese irdische Schönheit, der Göttin Aphrodite fast ebenbürtig, nicht auch den weiteren Verlauf des Schicksals aufzeigen, dessen Zeit nur noch nicht gekommen, dessen Unabwendbarkeit aber nur eine Frage der lebendigen Bildbearbeitung ist? Ist es nicht an der Zeit auch dem Menschen in seiner Totalexistenz die Fähigkeit aufzuschließen, eben das in der linearen Zeit sich unweigerlich Ereignende aus einer anderen Zeit, so umgestalten zu können, und damit auch daran zu glauben, daß auch dem Gott Pluto und seiner Zuarbeiter-innen der Macht über die Empfindung Grenzen gesetzt werden? Auf diese kann ich doch selbst zur Zufriedenheit des Ganzen einwirken, indem ich mein kunstrevolutionäres Anliegen auch jeder systemkritischen Kassandra überreiche?” Der Gott Apollo antwortet nicht sogleich, schließlich geht es darum dem neuen Mitglied aus Troja im hybriden Mischwesen des Menschen die ehemals ausgesprochene Vorbestimmtheit zeitgemäß zu verwalten, ihr im Reich der Weißen Lilie andere und veränderte Funktionen zu übereignen, die dann im Sinne der moralischen Evolution auf die Neue Mythologie ihren Einfluß geltend machen sollen. Ohne den Rat aller Gottheiten einzuberufen, kann auch der Herr der vernünftigen Ordnung nicht tätig werden, obwohl selbst in der Götterwelt die Regel mit der Ausnahme gepaart ist. (wird fortgesetzt)

Kritik ist doch kein Haß!

(944) +++ Dualismus +++ Die sozialfaschistische Dialektiker-in befürwortet eine Gesellschaft der Sklavenhalter-innen. Dieser anti-politische Ordnungszustand vertieft und verewigt die dualistische Trennung innerhalb der Polis. Sie etabliert also einen Bürgerkrieg als dauerhafte Einrichtung und transformiert damit die ursprünglich inkarnierte Kunstwahrheit, die in organischen Lebensgemeinschaften erscheinen will, in eine mechanistische Naturwirklichkeit. Ein äußerer Gott, ein ahrimanischer Abgesandter, dessen Vollstrecker-in sie ist, übernimmt die totale Kontrolle über das Gemeinwesen. Sie wirft den freien Kritiker-innen Haß und die damit einhergehenden Vernichtungsphantasien vor, damit sie sich als nichthaßende Unfreie präsentieren und über jene die Legitimation für eine unumschränkte Herrschaft selbst zusprechen kann. Der kantische Kritikbegriff wird auf diese Weise umdefiniert und für die politische Propaganda mißbraucht, denn er steht nun nicht mehr für die kunstrevolutionäre Aufforderung zur Rechtfertigung irgendeines Daseins in seinem verkörperten Eidos in seiner bisherigen Form, sondern im Gegenteil für die Behauptung, daß jene nicht mehr nötig sei, da der moralische Endzustand schon erreicht wäre und nur gegen jene verteidigt werden müsse, die diese Aussage in Wort und Tat in Zweifel zögen, selbst durch Wiedereinführung der bestialischen Inquisition. Gier, Haß und Verblendung verkleiden sich und erscheinen welthaft in den Dämonen, die vorgeben genau diese drei Hauptübel aus der Welt schaffen zu wollen. (wird fortgesetzt)

‘Unfreie’ beherrschen von der ‘westlichen Wertegemeinschaft’ gewaltunterworfene ‘Freie’

(943) +++ Sozialfaschismus +++ Unsere Religion dient nicht in erster Linie zur Selbsterhaltung und schon garnicht in ihrer monotheistischen Übersteigerung, der genozidalen Ausrottung der Kulturträger anderer Sichten auf ‘das Ganze’. Die ‘Kunstreligion’ will die ‘moralische Evolution’ ‘des Ganzen’ impulsieren. Sie will die ‘Einheit in der Vielfalt’ aufgehen lassen. ‘Kunst’ wird wieder ‘Natur’, wie Kant und Goethe es gewünscht haben, wenn der ‘Hochverrat’ der ‘sozialfaschistischen’ ‘Unfreien’ an dem ‘Kulturerbe’ der ‘Weimarer Klassik’ von uns ‘Freien’ 1) durch ‘Akte der Souveränität’ benannt, gerichtlich verfolgt und entsprechend der Schwere des Straftatbestandes im Rahmen des geltenden ‘Militärgrundgesetzes’ gewürdigt wird. Seien Sie erkenntnismutig. Die archaische ‘Vormoderne’ hält gerade durch die Unterstützung der reaktionären ‘Moderne’ Einzug in die auslaufende, eklektizistische ‘Post-Moderne’. Schon die vollkommen mißverstandene Nationaldichter genannte Persönlichkeit am ausgehenden 18. Jahrhundert lieferte uns die Plattform für die jetzt anstehende ‘Post-Postmoderne’, eben die ‘entelechische Erkenntnisidee’, die sich des ‘Daß’ und des ‘Was’ nicht nur ‘erkenntniskritisch’ anzunehmen habe, sondern auch ‘kunstrevolutionär’. Inhärenzen in der’ Sozialen Plastik’ zu verändern, zu entfernen oder neu zu integrieren, also die ‘Sinnlichkeit’ neu zu verteilen, gelingt heute nur noch mithilfe der Titaniden Themis und Eos, der altgriechischen ‘Heroinen’, ‘Heroen’ und ‘Gottheiten’, ‘evolutionären Dämonen’, sowie der ‘totalexistierenden Individualitäten’, die dazu noch Dionysos auf ihre Seite ziehen konnten. (wird fortgesetzt)
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1) Man lese wieder die Originallektüre, Aristoteles. In seinem Werk “Politik” findet die Goethe-Aktivistin passendes zum obigen Thema und zum Anliegen des Kulturimpulses “Sonne und Erde”.