Fake News entfachen das Feuer des Erkenntniswillens

(1167) +++ Streben (II) +++ Gewidmet dem Märtyrer Rolf Peter Sieferle aus Heidelberg. Es ist nicht so, wie Mozilla es beschreibt: “Fake news make it harder for us to find the truth.” Gerade die Falsch-Nachrichten der Sozilafaschisten 1) sind es, welche die moralische Evolution vorantreiben, denn ihr Durchdringen erbringt die Frucht der Erkenntnis. Erkennen ist in letzter Konsequenz ständige Kulturrevolution, die aber nicht mit dem Althergebrachten genozidal bricht. Es wird aufgehoben. Es wird weiterentwickelt, wozu der Mut zur Metamorphose der eigenen Morphe gehört. Reisefieber und Lust auf das unbekannte Abenteuer müssen sich einstellen. Dies alles und noch mehr beinhaltet das Mythologem der ‘Kunstkirche’. Mit dem letzten Impuls-Fragment wurde die Serie über die ‘Kunstkirche’ abgeschlossen. Diese wird gerade transzendental analysiert. Überhaupt wird das Geschehen jenseits des Seienden, aber noch diesseits des Transzendenten neu strukturiert und weiter der ‘Erkenntnisidee’ durch die Methode des Wesenstausches unterworfen. Ein Zeichen für diese “Umverteilung der Sinnlichkeit” (Jacques Ranciere) im Bereich der “Weißen Lilie” (Lichtäther) und des Gottes Pluto (Dunkeläther), also in der Imagination, in “Sonne und Erde” ist die Einrichtung einer Website, die alle Auftritte im Netz auf einer Domain vereinigt. Auf der Internet-Plattform “orexis.io” kann die Bürger-in der ‘Matrix’, des ‘BRD-Regimes’ alle Angebote von ‘Neu-Weimar’ wahrnehmen, die sie zu einem vollwertigen ‘Politen’ und wenn angestrebt auch zu einem ‘Morphai’ verwandelt. Das Streben selbst, die Bewegung, das sehnsuchtsvolle Liebesanliegen der Titaniden Eos, eben die Orexis ist ab heute die Zielvorstellung der kunstrevolutionären Avantgarde in ihrem transzendentalen Status nach den Aussagen von Boddhidharma: kein Verdienst, offene Weite. Die Kunstkirche ist demnach ein gemeinschaftliches Handeln der Morphai, das weder einer geschichtsgläubigen Erwartung, noch einer kunstgläubigen Hoffnung anheimfällt. Sie ist ein in jeder Hinsicht zweckloses Unternehmen des absoluten Zweckes, das alle Instanzen seiner Bewegung jenseits von Raum und Zeit in der Raumzeit des Erdenlebens zu einer ganzheitlichen Aktion universell und analog verbindet. (wird fortgesetzt)
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1) Auch ihre aktuelle Klage gegen Trump, die sich auf seine Einstellung zum 3D-Druck einer Pistole bezieht, zeigt, wenn sie erkenntnismäßig aufgehellt wird, daß jene nicht die Regelverletzer-innen meint, von denen sie nur rhetorisch sprechen, sondern die Befolger-innen der Vernunftidee, die weiterhin ihre verängstigten Sklav-innen bleiben sollen, denen sie sich dann als Aufseher-innen permanent gegen Bezahlung anbieten wollen.

Realpräsenz – Selbstvergewisserung der reinen Empfindung

(1166) +++ Kunstkirche (XXIII) +++ Der frevelhafte Ikonoklasmus ausschließlich existenzbehauptender Menschmaschinen kann nur dadurch begrenzt werden, daß die aufgewachte Bürger-in des hybriden Mischwesen erkennt, daß das Kunstwerk beides enthält, das Allgemeine und das Besondere, Geist und Natur eine Ganzheit bilden. Diese stellt selbstverständlich auch der Mensch dar. Erst in der Matrix kommt diese allerdings voll zur Geltung, denn es ist diese Zelle der Freiheit, die das Paradox der Letztbegründungsinstanz naturwirklich fest zusammenschließt und damit auch gleichzeitig sprengt: Totalwiderspruch. Die romantische Eigentümlichkeit dieses Ortes, an dem sich die personale Maske des Dionysos befindet, aber auch die absolute Verlassenheit in der Welt des Gottes Pluto, die geistleere Dingwelt, die nach einer inhärierenden Aktion schreiende Situation, der leere Thronsessel in seinem Heiligtum entlocken der selbstbildungsfähigen Morphe den Geist des Hervorbringens. Diese Ästhetik gilt aber nur für die goetheanistisch-maoistische Avantgarde der moralischen Evolution! Die künstlerische Darstellung ist keine bloße Imitation eines Eindruckes (Information), sondern die Sache selbst in ihrem zeitgemäßen Kleid. Die Realpräsenz, das totalexistierende Symbol ist auch Urbild, auch Sinnbild, auch Zeichen und auch Index und damit mehr als die Summe seiner Teile, mehr als das intellektualistische Spektakel der untoten Dämonen der Rationalisten, mehr als das vergewaltigende Blutbad der Erinnyen der Empiristen. Sie ist die Quintessenz des Äthers und des Universums. Sie ist der asteroidale Einschlag des Weltenkindes. Sie dringt deshalb abgründig tief in die Hyle bis in die Empfindung so intensiv ein, damit sie auf den Halbgott Dionysos stößt. Er steht in direkter Verbindung mit dem Gott Apollon. Dieser muß sich mit seiner Ordnungsfunktion bescheiden, denn Dionysos fordert auch sein Recht, das Chaos der Kunstrevolution! Der Staat als Hort der Vernunftidee (Hegel) ist nicht nur ein größenwahnsinniges Unternehmen, auch ein monotheistisch reduzierendes, sogar ein gotteslästerliches, da nur der mißbrauchten Kardinaltugend der Besonnenheit die Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nur die reine Empfindung kann empfinden, kann mit dieser aktiv und ontisch gestalten. Die Materie der Rechtswissenschaft ist das schon Gesetzte. Es ist nicht ihre Aufgabe selbst Recht zu setzen. Nur die dikelogische Kunst darf das Recht ontologisch setzen. Die Rechtswissenschaft ist nur für dessen Logik analytisch zuständig. Für den Primat der Kunst, Primat der reinen Bewegung, Primat der reinen Empfindung. (wird fortgesetzt)

Realpräsenz – Selbstvergewisserung der reinen Bewegung

(1165) +++ Kunstkirche (XII) +++ Auch das universelle Goethevolk will in Eurabien in eigenen Enklaven nach den Regeln leben, die sich aus seinen tranzendentalen Wesenszuwendungen hochindividuell in den jeweiligen Poleis von selbst ergeben. Doch das ist nicht alles. So entsteht nur wieder eine antievolutionäre Oligarchie selbst in diesen moralisch weitfortgeschrittenen Stadtstaaten, wie es in jedem von einer Kompradorenbourgeoisie verwalteten Kolonialgebiet der Fall ist. Auch die symbolhaften Politen in diesen Abbildern von Neu-Weimar müssen sich wieder mit ihrer Selbstbildungsgestalt in Bewegung setzen und permanent eine Metamorphose nach der anderen vollziehen. Zwar braucht das Wesen, um weiter lebendig anwesend zu sein, eine Heimstatt, aber die geistig absolut freie Individualität hat eine vornehmere Aufgabe. Sie muß das Quadrat der unsichtbaren Herzog-in tief in die Zukunft hineintragen, um den Urbildern auch die nötige Zugkraft auf die suchenden Morphai zu liefern. Es ist die Kunstkirche, an deren Spitze Dionyos und seine Entourage, der Gott des plötzlichen Erscheinens oder doch der alles zermalmende Gott Ares mit seinem furchtbaren Gefolge die unverwundbare Heeresspitze darstellt. Ein Festpiel ist es immer. Ob dieses allerdings unblutig und ohne Gräueltaten verläuft, das liegt an den gegenwärtigen Bürger-innen in der jakobinischen Vorhölle des BRD-Regimes. Die Kunstkirche ist genau diese schnelle Marschbewegung mit vollem Gepäck und unter feindlichem Beschuß hervorgerufen durch verkörperte oder nach Inkarnationsmöglichkeiten forschenden Dämonen aus allen Seinsbereichen. Was mögen diese mit ihrem verqueren Einsatz beabsichtigen? Glücklicherweise gibt es genügend entwicklungsfreundliche Instanzen auf der ätherischen Gegenseite, die ein unbändiges Interesse daran haben, daß die moralische Evolution, die endgültige Niederkunft der Goethea und des Goethe in die Machtbereiche von Ahriman und Luzifer existentiell gesichert ist. Mit dieser Realpräsenz, also der gleichzeitigen Anwesenheit der rechtsetzenden Individualität in der das gesetzte Seiende verarbeitenden Realität der Matrix, vereinigt sich die reine Bewegung mit der reinen Empfindung. (wird fortgesetzt)

Das Fragen als antipolitisches Instrument der ‘Genozidder-innen’!

(1164) +++ Kunstkirche (XXI) +++ Der Mensch fragt unentwegt! Auch wenn er ungefragt erwartungsgemäß handelt, stellt er bewußt sein Fragen ein! Er könnte auch fragen. Aus Gründen, die nur er kennt, fragt er eben nicht. Nur zum Fragen ist die Erde für den Menschen da. Ohne Ideensonne ständen aber keine Antworten bereit. Frage und Antwort treffen sich in der ästhetischen Autonomie (Karl-Phillip Moritz) auf der ‘AGORA’ der Polis, denn auch andere Politen möchten auf Augenhöhe, aristokratisch als Gleiche unter Gleichen, als Freie unter Freien den Glanz der Erkenntnisgemeinschaft verstärken. Die Frage verneint das bestehende Seiende. Sie möchte allein durch ihre seelische Haltung das infragekommende Seiende zustandsmäßig anzweifeln. Mit der Frage soll eine Veränderung in der Sinnlichkeit stattfinden. Aber wie kann diese Verwandlung der Form sichtbar werden? Woran haben oligarchische Dämon-innen aus der Matrix, Vertreter-innen des Sklavenhalterregimes und ihre grün-liberalen Paramilizen in Deutschland ein Interesse, wenn sie Fragen nur zum Schein stellen, wenn sie selbst permanent regelverletzend, von anderen aber Regelkonformismus erwartend, in öffentlichen Diskursräumen jede Antwort sofort durch eine Frage wieder verneinen, jede Kommunikation durch eine Vertiefung der Spaltung in einen Abgrund verwandeln und so ihr integrales Geschwätz selbst ad absurdum führen, denn gerade für das Wohl der Polis wäre eine ganzheitliche Gesundheitslösung doch wohl angebrachter als mechanistische in den von ihnen ideologisch erfundenen Problembereichen. Antievolution, Apartheit, Bürgerkrieg, Framing sind die Begriffe, die von jenen ikonoklastischen Nihilisten zur Einschüchterung des universalen Goethevolkes vergewaltigend tagtäglich angewendet werden. Das hinterhältige Fragen als Waffe gegen Wissenschaft und Kunst ist an menschenfeindlicher Dekadenz unübertroffen und wird gerne auch in Urteilen, wie auch in der Wahrnehmung angewendet. Auch jede von ihnen herbeigeführte Tatsache, ob sie nun als Sprachhandlung oder direkt im materiellen Gewebe erscheint ist aufgrund einer vorhergehenden Frage verursacht und ihr Dasein bedeutet nichts anderes, als das sie beantwortet wurde, ohne das wahre Opfer, die geistig absolut freie Individualität, zu fragen. (wird fortgesetzt)

Werten heißt doch nicht entwerten!

(1163) +++ Kunstkirche (XX) +++ Die mit Framing-Absicht vollzogene Konfrontation durch die Sozialfaschist-innen mit ihrer Anweisung nicht zu werten oder nicht zu diskriminieren, ist ein menschenunwürdiger Affront gegen die geistig absolut freie Individualität aller personal erfassten Bürger-innen unter der Herrschaft des Militärgrundgesetzes mit seinem Gebot zur Achtung der absoluten Menschenwürde im Artikel (I). Dieser rhetorische “Kniff” der Oligarch-innen und ihrer Paramilizen ruft beiläufig etwas ganz anderes auf, das dann zum Hauptinhalt avanciert: die moralische Erniedrigung eines vermeintlichen Opfers und die Erschaffung eines Täters. Jene stand aber nie im Raum! Schauen wir uns doch diese Aussage genauer an. Zuerst ist es wichtig einzusehen, daß eine Behauptung mit einem Befehlsformat verknüpft wird, bevor diese überhaupt auf Stichhaltigkeit überprüft werden kann. Weiter kann jede Bürger-in sofort erkennen, daß das wissenschaftliche Werten und Diskriminieren als Methode zur Gewinnung von objektiven Erkenntnissen selbst wertfrei sind. Es besteht also überhaupt keine Veranlassung jenen Sachverhalt moralisch kontaminiert von einer Seite einzufordern. Wird er dennoch auf unhöfliche Weise erzwungen, dann gerät das Opfer in dieser Sprachhandlung, die politische Gegner-in in eine Position, die sie als Täter-in erscheinen läßt. Nach dieser Verbalattacke ist also die Moral plötzlich das Thema. Von welcher kann denn nun die Rede sein? Sicher ist es nicht die im Sinne von Goethe, denn die sinnliche Sittlichkeit interessiert zwar auch das Wie einer Tat, die sich aber ontologisch auf das zyklische Kunstwerk bezieht, welches ein bestimmtes Wesen kunstreligiös betrifft. Es kann sich nur um eine logische, die hier zur Disskussion steht, und nicht um eine ontische Wahrheit handeln. Mit der ersteren aber wird sich nicht wissenschaftlich, sondern monotheistisch, also ideologisch oder offenbarungsreligiös im Sinne einer unbeweglichen Form auseinandergesetzt. Die Ausdrücke des Wertens oder Diskriminierens werden also eristisch während eines Gespräches im Diskursraum der Politik oder einer universitären Einrichtung bewußt aus dem wissenschaftlichen Kontext gerissen und mit den Bedeutungsinhalten verknüpft, die jene propagandisch schon erhalten haben. Plötzlich geht es dualistisch um Anti-Politik, um einen Religionskrieg, um das Abrechen einer Debatte und das Vorführen. Alle militärgrundgesetzlich garantierten Freiheiten zählen auf einmal nicht mehr. (wird fortgesetzt)

Leben in der exakten Phantasie (Goethe)

(1162) +++ Kunstkirche (XIX) +++ Auch das Leben in der Intuition heißt im Sinne des Kulturimpulses “Sonne und Erde”, leben in der Imagination, aber als teilnehmendes Ich, das im geistigen Raum der Weisheit verbleibt, dort wo auch die Göttin Athene residiert. Die ‘Propyläen-Gespräche’, die diese transzendentale Instanz mit anderen gleichwertigen Einheiten der hybriden Ich-Organisation inszeniert, bleiben das Haupt-Mythologem, welches in der Institution des Artemis-Institutes abgelegt ist. Die aus dieser Kommunikation im Hain der Jagdgöttin resultierenden Ideologien werden zur weiteren Umstülpung im “Evolutionscafe” poetisiert, mit dem Bild des Wesens in eins gesetzt. Erst jetzt ist das Symbol entstanden, das noch in die Situation ganzheitlich übertragen werden muß. Noch einmal mit anderen Aussagen wiederholt. Die Imagination ist die “Werkstatt für ein ganzheitliches Bewußtsein”, in der alle drei höheren Erfahrungen, die Inspiration, die Intuition und als letzte auch die Imagination auf dem Weg zur Inkarnation des kunstrevolutionären Sinnbildes in der Plutowelt zusammenfließen. Die Verschränkung dieser drei kunstreligiösen Vermögen zu einem Mythologem trägt in der Mythologie von “Sonne und Erde” den Namen “Goetheanistische Plattform”, in der die Bewegung der individuellen Wahrheit mit dem Eintrag der Inspiration, der Verlebendigung des von der Göttin Hygieia Gegebenen, beginnt. Mit den Früchten dieser Denkarbeit im ‘Gemüth’ werden die ‘Propyläen-Gespräche’ dann geführt. Die Imagination selbst, also das zur Austragung fertige Symbol, welches kollektiv entstanden ist, wartet nun darauf als Inhärenz in die “Soziale Plastik” (Beuys) eingearbeitet zu werden. Die” Freie Karl-Phillip-Moritz Online-Universität”, das “Artemis-Institut” und das “Evolutionscafe” bilden in dieser Reihenfolge einen Teil des ‘ENSO-Kreises’ ab, den das Mitglied des universellen ‘Goethevolkes’ in ihrer unbedingten Bereitschaft zur Totalexistenz lustvoll geht, da sie auch zur Entourage des Halbgottes Dionysos gehört. Die ‘Totalexistenz’ erreicht sie durch die ‘Totalästhetik’ und die ‘Totaldialektik’. Weil sie eine nicht zählbare Singularität ist, eben kein Mitglied irgendeines mechanistischen Kollektives, ist sie, wenn sie die Matrix des ‘BRD-Regimes’ verlassen hat, im Elysium der “absoluten Zwecke an sich” (Kant) ein Mitglied eines aristokratischen Kollektives. Dies aber nur dann, wenn sie sich zu ihrem eigenen ‘Urbild’ bekannt hat. (wird fortgesetzt)

Achsenzeit (I), Hyle und Eidos arbeiten an einem epochalen Symbolumbruch!

(1161) +++ Kunstkirche (XVIII) +++ Die Umstülpung in die nächste Kulturepoche wird derzeit durch ein endzeitliches Ringen angezeigt: Armageddon. Ob dieser gewaltige Kampf sozialfaschistisch in einen Atomkrieg, in eine neue entmenschlichte Barbarei mündet oder goetheanistisch-maoistisch über die Propyläen-Gespräche nahezu unblutig, ohne das der Gott Ares und seine furchtbare Begleitung sich massiv einschaltet, in ein dezentralistisches Gewebe, das aus unzähligen Poleis besteht, welche allein von radikaldemokratischen Politen geführt werden, die ihre sozial-plastischen Inhärenzen direkt über einen biochemisch-elektronischen Layer wirksam werden lassen, das liegt allein bei den gerade anwesenden Individualitäten und ihren Charakteren. Übrigens ist der Kriegsgott auch mit der Kardinaltugend des Erkenntnismutes verquickt. Das wesenhafte eidos ist von allen unanständigen, unästhetischen und unsittlichen Zugriffen der Dämonen geschützt, die aus den seelischen Quartieren der Gier, des Hasses und der Verblendung aufsteigen wollen, um den Freiraum der wahren Wirklichkeit, der Imagination, die ja die Platzhalter-in der romantischen Kontingenz ist, die für die “exakte Phantasie” (Goethe) steht, deren energeia die Dinge und Sachverhalte auswählen kann und muß, die weder unmöglich, noch notwendig sind. Das “Wahlvieh” in Deutschland hat sich diese kunstreligiöse Entscheidungsgewalt stehlen lassen, denn über das parlamentarische System wird nicht in ihrem Sinne das Schicksal bearbeitet. Die vor dem Volk geheimgehaltene Symbolerkenntnis ist als weiterer Enthauptungsschlag anzusehen, denn dadurch kann die Bürger-in weder ihr eigenes Wesen, noch das der anderen ästhetisch wahrnehmen. Dies ist aber die Grundvoraussetzung, um hyle und eidos situationsethisch durch die eigene Individualität, die ja das Symbol überhaupt ist, verbinden zu können. Die Achsenzeit (I) ist also das Raum-Zeit-Gefüge in der alles das, was kulturell von den Menschen geschaffen und auch noch greifbar ist, amalgamiert wird, um ein größeres Ganzes, die nächste größere Umdrehung zu bevölkern. Dabei wird nicht nur gegenüber den monotheistischen Großkirchen Gerechtigkeit ausgeübt, indem sie funktional bestimmte Etappen der weiteren Menschheitsentwicklung zu steuern haben, sondern auch den jetzt eher vernachlässigten polytheistischen, die ebenfalls als geistige Instanzen ihren Anteil daran haben werden: Kunstreligion. (wird fortgesetzt)

Mit der Sprachhandlung die Göttin Dike anrufen

(1160) +++ Kunstkirche (XVII) +++ Kunst ist in erster Linie der Widerstand der Individualität gegen den Entwicklungsstillstand, der von einer eingerichteten Oligarchie verursacht wird. Die spezielle Form dieser, ob aristokratisch, monarchistisch, ochlokratisch, parlamentarisch oder tyrannisch organisiert, interessiert hier erst einmal nicht. Unterdrückende Apartheid und ideologische Zwangskollektivierung zwecks Aneignung des doch gemeinsam erarbeiteten Reichtums ist allen gemeinsam eigen. Kunst zeigt sich also in erster Linie durch die Identifikation mit der individuellen Bewegung. Sie ruft zur Selbstästhetisierung und zur performativen Tat auf. Mit dieser wird auch das Vermächtnis von Goethe erfüllt, der bekanntlich nicht mehr dem Wort den Primat, sondern der direkten Tat zuspricht. Die GAIA, die goetheanistisch autonome intuitive Aktion ist die poetologische Konkretisierung seines Willens der geschehen soll! Was hatte er wohl im Sinn mit seinem Aufruf? Nun, die sinnlich-sichtbare Handlung hat nicht nur ästhetische Vorläufer wie die Ich-Erfahrung. Jener liegt am Anfang die Sprachhandlung zugrunde! Wird diese nicht in Form von Anweisungen oder sogar von körperlichen Übergriffen versklavend für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit, für die Ausschaltung der Freiheit von Wissenschaft und Kunst, für die Denkbetreuung anderer Menschen durch Sozialfaschisten mißbraucht, sondern letztendlich ästhetisch autonom für den erlösenden Wesenstausch in der “Strukturphänomenologie” (Witzenmann, Goethe) schöpfungsgemäß eingesetzt, dann entsteht die moralisch evolutive Kunst, die endlich auch die “Soziale Plastik” (Beuys) aus der tödlichen Umarmung des BRD-Regimes und ihrer irregulären Fußtruppen erlöst! Dike, Goethe ist Dein Prophet und Solon sein geistiger Vorfahre! (wird fortgesetzt)

Kulturmarxismus oder Wesensmarxismus? (I)

(1159) +++ Kunstrevolution (XVI) +++ Es geht um die weltweite rechtliche Gleichstellung aller menschlichen Wesen in ihrer Bewegung hin auf ihr individelles Urbild mithilfe der inkarnierten Erkenntnisidee (Entelechie). Das Böse, die grün-liberalen Paramilizen maßen sich an, die zurecht vorhandene naturwirkliche Polizeifunktion für ihre reaktionären bloß rationalen Entscheidungen zu verzwecken und damit die kunstwahre Individualität ohne rechtliche Folgen überfallen zu können! Wer also nicht zu einer sozial relevanten Gruppe, also zur antievolutionären Oligarchie gehört, der geht im Ausnahmezustand von Eurabien ungesehen unter! Nur mit der Kardinaltugend des Erkenntnismutes kann dieses Treiben in das Theater des Halbgottes Dionysos abgelenkt werden. Hier hat auch das Böse sein Gutes, wie auch das Gute sein Böses! Er verkörpert den Rathschluß der Olympier-innen. Mit der erneuten Verlegung seines Aktionsfeldes auf die AGORA wird das ehemalige Ansinnen der RAF jenseits von Gut und Böse umgestülpt und funktional für die moralische Evolution nutzbar gemacht. Das neue Europa ist also nicht mehr grün-liberal sondern, purpur-liberal im Sinne von Goethe, Schiller, Hegel, Hölderlin, Schlegel, Marx, Nietzsche, Mao Tse-tung und Sartre! Zum Wesen gehört strikt allgemein und unbedingt notwendig auch das transzendentale Ich, denn nur über dieses findet jenes aus dem verstandesblinden Denkverlies mithilfe seiner Selbstbildungsgestalt zurück zur königlichen Hochzeit, zurück zum eigenen Urbild. Das immergleiche Allgemeine ist sein Wegweiser! Die hyletische, sich immer verändernde Erscheinung ist zwar der Träger der Kultur, muß aber von jener getrennt werden! Dieser singuläre Symbolumbruch darf von der staatlichen Matrix nur unterstützt werden. Sie hat nicht die Aufgabe selbst am Sinnbild Hand anzulegen. Wenn Hegel von dem Ganzen in seiner “Phänomenologie des Geistes” spricht, das das Wahre sei, dann meint er genau diesen Vorgang und genau jenen vorläufigen Endzustand im zyklischen Kunstwerk. Trotzdem geht ein großes Dankeschön an die irregulären Verbände im Stadtteil Essen-Rüttenscheid. Sie haben ihren Platz in dem dionysischen Festspiel gut ausgefüllt und werden ihn auch weiterhin behalten. Der Dunst um die Niederkunft der Polis hat sich auch durch deren Auftritt weiter gelichtet. (wird fortgesetzt)

Die Hauptrepräsentanten eines allgemeinen Prinzips, gehören allen!

(1158) +++ Kunstkirche (XV) +++ Statt einem realen Kultus am Rüttenscheider Stern diese Ansprache zur Verehrung aller Wesen, die an dem Ganzen zu seiner Wohlfahrt weben. Kigan Thorix (Poesieberater): “Deshalb versteht sich die GAIA auch als ein radikaldemokratisches Kollektiv, das ohne Ausnahmen zu machen allen Ich-Instanzen, Funktionen des Wesens und allen anderen geistigen Helfer-innen dieses goetheanistische Propyläen-Gespräch anbietet. Selbstverständlich geht das nicht ohne Zwischenschritte! Auch der heutige Auftritt beginnt wieder plötzlich und fragmenthaft, wie es der form- und inhaltsprengenden progressiven Universalpoesie Schlegels entspricht. Die klassische Form eines Goethe wäre kein Gegenargument. Sie ist nur die beispielhaft bis zu ihrem Ende gebrachte individuelle Poetotologie, die an ihrem absoluten Anfang der nicht-ikonoklastischen Trennung, der “nicht-positiven” Bejahung (Nietzsche) bedarf. Dieser erste kunstreligiöse Dienst am unversehrten Ganzen ist der erste direkt auf der AGORA! Ausführende sind die Goetheanisten, die den eidetischen Teil der Entelechie figuartiv vollziehen. Der hyletische ist das Aufgabengebiet der kunstrevolutionären Maoisten. Wie zur Zeit der archaischen Griechen geht nun das lange vorbereitete dionysische Festspiel in der Kommune der Stadt Essen, das mit einigen unerwarteten Zwischenfällen verlief, in die Phase über, die in der Mythologie von “Sonne und Erde” als Arbeit in den empfindenden Sümpfen der Styx bezeichnet wird. Damit wird ein Zustand in der BRD-Matrix bildlich dargestellt, welcher die romantische Kontingenz in der lebendigen Materie veranschaulicht: nicht unmögliche und nicht notwendige Formgestaltung, zuerst in der eigen morphe, der eigenen Selbstbildungsgestalt und dann im eidos, in der Seele der Polis, nicht der Gesellschaft, die für den Begriff der Horde steht und die deshalb zwangsweise durch eine fremdbestimmde Ordnung, eine systemstabilisierende Ideologie vereint werden muß. Die Flußgöttin der Styx, das hohe Wesen des Vergessens, ist die situative Spiegelebene an der sich der Charakter der Handlung offenbart, an der die analoge Wirklichkeit des Symbols in die naturwirkliche Realität inhäriert und von dem Gott Pluto in Empfang genommen wird. Der Halbgott Dionysos ist der Überbringer des tragischen und gleichzeitig glückseligmachenden Umformungsgedankens. Die praktische Ästhetik verbindet dabei Wort und Tat wesentlich ästhetisch autonom. Die Freiheit dazu, das Vermögen spendet ihm die Göttin Artemis in Form der Imagination! Die eigenmächtig hergestellte Religion, die Kunstrevolution ist die Rückkehr der Individualität zum Ursprung der Kultur, zum eignen Urbild in der Akashachronik. Die in der Imagination erscheinde Akashachronik ist identisch mit der Sozialen Plastik”. (wird fortgesetzt)