Ekklesia

(10/01/19) Die Ekklesia, der oberste Souverän des Ganzen, die Individualität in der Vielfalt, will über den Geschmack, den Stil der Politen in der Naturwirklichkeit dionysisch-theatralisch eingeführt werden. Dabei verbinden sich kulturelle Autonomie, wirtschaftliche Autarkie und rechtliche Souveränität in der Volksversammlung der Ekklesia so romantisch als rote Maschine zusammen, daß die antike Argo sich reinkarniert mit der die damaligen Argonauten dann dort ankamen, wo das “Goldene Flies” auf sie wartete. Diese kunstrevolutionäre Avantgarde der transzendentalen GAIA steht dem in ihrem überzeitlichen Ansinnen einst an den Gestaden von Neu-Weimar anzulegen in nichts nach. Mit dem Einzug der Individualität in den Erkenntnisbereich der rabiaten oder auch einfühlsamen Empfindung, also dort, wo die reine Kontingenz, die amoralische Glückseligkeit in der Mythologie von “Sonne und Erde”, zu finden ist, dort wo die Freiheit grenzenlos im Ausnahmezustand in die furchtbar schöne Praxis umschlägt, nachdem sie sich in der polis in die Gleichheit der ästhetischen Autonomien und in der rechtswissenschaftlichen orexis in die Brüderlichkeit oder auch Schwesterlichkeit der morphai verwandelt hat, geht es nun darum jene Souveränität der Letztbegründungs-Instanz gegenüber den antievolutionären Dämonen der Oligarchie eben in diesem letzen Prozess-Abschnitt des Enso-Kreises zu behaupten. Mit dem Gott Ares wird die Verteilungsgerechtigkeit der in der polis gemeinschaftlich produzierten Güter erneut hergestellt und damit die Eunomie im inneren vollendet. Mit der Göttin Aphrodite aber wird das Erkenntnis-Projekt erst endgültig nach Außen abgeschlossen, denn es ist ihre Anmut und auch Gnade jenseits aller moralischen Vorverurteilungen in der Realität der sozialplastischen Erscheinungen, die uns dazu aufrufen nichtpositiv bejahend aufmerksam zu werden auf das extra für uns geschnürte Geschenk, nichtsetzend und akzeptierend das Gegebene im Logos und nicht bloß im Verstand zu verarbeiten, universal mit dem kategorischen Imperativ und nicht sozialfaschistisch methodisch anzugehen. Das Resultat ist dann die Eigengesetzlichkeit aller dort gespiegelten Gesetze des Ganzen.

10/02/15. Der kunstreligiöse Fachbegriff Ekklesia bezeichnet einmal das innere Zusammenwirken aller Erkenntnisfunktionen, das Ich in seinen unterschiedlichen Umstülpungen, dann die Gemeinschaft aller ästhetischen Autonomien, die eine Polis organisch herbeiführen und schließlich einen Städtebund, den unterschiedliche Erkenntnisgemeinschaften zur Erfüllung einer überregionalen Aufgabe auf Zeit geschlossen haben. 1)

05/01/13. Landesweiter Zusammenschluss aller kommunalen, transzendentalen GAIA-Wählergruppen. Mehr erfahren Sie unter www.polisgemeinde.de (at work)
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1) Ekklesia wurde am 09/01/17 kursiviert, da es sich um einen objektsprachlichen Ausdruck handelt.