Wachsamkeitskomitee

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(14/06/18) Buddha, Dharma und Sangha entfalten eine andere Sicht auf die Soziale Plastik (Beuys). Im Bereich der Transzendentalie der Schönheit verwandelt sich das Wahre in das Gute. Der Polit ist der Buddha, das Dharma und die Sangha. Selbstlos, ichlos und bewegungslos tritt er in alle vorurteilshaften, ichbegleiteten und strebenden Instanzen des lebendigen Ganzen als totalexistierende Individualität (Symbol) ein. Mit dem unbarmherzigen Attraktorstrahl des transzendenten Urbildes, der durch die strikt allgemeinen und unbedingt notwendigen Handlungsprozesse permanent unterbrochen wird, damit das tragische Synholon den absoluten Anfang setzen kann, schafft diese anmutige Rotgardist-in es, Kultur-Artefakte für die Wohlfahrt aller zu setzen, indem sie im unaufhörlichen Reigen der durch sie verlebendigten Wesen Apollon und Dionysos, Wissenschaft und Kunst durch Freiheit wiederverbindet. Ohne Machtmißbrauch und Kulturzerstörung entwickelt sie so morphodynamisch die Bildungsgestalt (morphe) und damit auch den ästhetischen Stadtstaat (Polis) weiter.  Auf den untersten Freiheitsebenen, der Vorhölle (BRD-Regime) und der Hölle (Arbeitslager) selbst aber wird während des ewigen Festspiels das Gute natürlicherweise zum bloßen Überlebensmittel und der Verteilungskampf beginnt. Jetzt ist das transzendental geführte Wachsamkeitskomitee gefragt, welches auch für die ganzheitliche Logistik des vormals Guten verantwortlich zeichnet. (wird fortgesetzt)

SANGHA
(20/10/17) Mit der kunstrevolutionären Intentionalität der Sangha als Wachsamkeitskomitee wird das lebendige Paradox von Einheit in der Vielfalt (Goethe) ein mächiger Impuls zum Aufbau der attischen Polis in der Vorhölle (BRD-Regime). Diese entelechische Gemeinschaft verkörpert mit ihren unterschiedlichen Themen den Startpunkt für alle weiteren Unternehmungen von “Sonne und Erde”. Titaniden und Titanen, Göttinnen und Götter, Helfer und Helfer-innen und Dämonen warten ungeduldig auf die Vernunftwesen, mit denen sie endlich die untergehende 5. Kulturepoche versiegeln können: Armageddon.

(17/08/15) Die Sangha ist selbstverständlich auch die in der Imagination durch die poetologische Evidenz geschaffene lebendige Welt, die im Einklang mit den Kulturerzeugnissen steht.

(14/08/15) Die absolute Grundlage der “Goetheanistischen Plattform” ist die transzendentale Wirklichkeit, also das Dharma. Ist die transzendente Entelechie 1) in ihrer Verkörperung als totalexistierende Individualität zu dieser erwacht, dann wird sie zum Buddha. Die Zen-Gemeinde verehrt den Aspekt des tätigen, des nicht moralischen Mitgefühls, Karuna. Dieses entstammt der Prajna-Weisheit und will zur Erlösung aller Welterscheinungen aus der Vorhölle (Matrix) des BRD-Regimes beitragen. Das Wachsamkeitskomitee ist die Dharma-Gemeinschaft aller sich zum Zen-Weg bekennenden menschlichen Wesen.
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1) Verstanden als Zielursache und Wirkursache (Erkenntnisidee). In diesem Bedeutungszusammenhang wird aber selbstverständlich der Teil des lebendigen Paradoxes, das Allgemeine im Besonderen, betont. Es verkörpert das wesenhafte Abbild, welches sich durch die Attraktivität des Urbildes in der Akashachronik in Bewegung setzt. (11/01/17, 08/07/17)

DHARMA
23/08/15. Die wahre Wirklichkeit, das Dharma im Zen-Buddhismus, ist der seelisch-geistige Zustand, wo die Einheit der Gegensätze hergestellt ist, wo Chaos und Ordnung organisch, selbstorganisatorisch in Harmonie nebeneinander bestehen bleiben. Leerheit, So-Sein oder auch absolute Stille treten dann in der Mitte der lebendigen Gegenwart auf. Der Adept ist dann gestillt, wenn die erstarrte Vergangheit und die noch in Auflösung befindliche Zukunft in der formbaren Plastik zur Ruhe kommen. Das vorurteilshafte Selbst und relativierende Zwecke sind deshalb prinzipiell ausgeschlossen. Das jeweilige die Ganzheit herstellende Ich allerdings ist auf den unterschiedlichen Etappen der Erkenntnisodyssee ausdrücklich erwünscht.

BUDDHA
23/08/15. Die transzendente Entelechie in ihrer Verkörperung als totalexistierende Individualität wird zum Buddha, wenn sie zur transzendentalen Wirklichkeit erwacht. 1)
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1) (23/07/17) Um der zur Konversion zum Goethevolk geneigten Goethe-Aktivistin in spe diesen Schritt zu erleichtern, wurde der transzendenten Entelechie, die ja noch mit der Wirkursache unauflöslich verbunden ist, noch der Satzteil “in ihrer Verkörperung als totalexistierende Individualität” angehängt. Damit soll angedeutet werden, daß im Prinzip kein unüberwindlicher Rest von Transzendenz außen vor bleibt. Wann allerdings die individuelle Letztbegründungsinstanz vollkommen in dem jeweiligen menschlichen Ganzen eingezogen sein wird, das bleibt offen.