{"id":15105,"date":"2018-12-16T19:08:09","date_gmt":"2018-12-16T19:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=15105"},"modified":"2018-12-16T19:08:09","modified_gmt":"2018-12-16T19:08:09","slug":"gaia-essen-vertretung-der-weltburgerlichen-gemeinde-ohne-grunliberale-apartheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/gaia-essen-vertretung-der-weltburgerlichen-gemeinde-ohne-grunliberale-apartheid\/","title":{"rendered":"GAIA-Essen: Vertretung der weltb\u00fcrgerlichen Gemeinde ohne gr\u00fcnliberale Apartheid"},"content":{"rendered":"<p>(1218) <strong>+++ Moralische Evolution (I) +++<\/strong> Solon: &#8220;Eine Weltb\u00fcrger-in zu sein ist garnicht so schwer. Man handle nur nach den Vorgaben der Stadtgr\u00fcnder-in Athene und schon geht alles wie von selbst! Allerdings funktioniert dieses geistige Geschehen nur dann, wenn der Mensch das Ideal der Leerheit verk\u00f6rpert! Hyle und eidos m\u00fcssen durch die G\u00f6ttin Hygieia zuerst blitzblank gefegt sein. Nein, nicht wirklich, denn die pers\u00f6nlichen Erfahrungen werden gerade in der Mythologie von &#8220;Sonne und Erde&#8221; verabsolutiert, jedoch d\u00e4monenfrei. Dann aber m\u00fcssen selbst jene \u00c4therarten nicht-positiv bejaht werden, das hei\u00dft, sie d\u00fcrfen in der Reflexion nicht gesetzt werden, weil man sich dadurch in der Seelenhaltung von gut und schlecht verrennt. Nicht-positiv bedeutet Akzeptanz ohne begrifflich zu setzen, nur anschauen, nur zeigen lassen und zwar beide dualistischen Bestandteile ohne moralische Wertung. Jenseits von Gut und B\u00f6se die Ph\u00e4nomene der Erfahrung betrachten, das ist der erste Schritt der Befreiung der Wesen einschlie\u00dflich des eigenen von der Knechtschaft durch Vorurteile und Voraussetzungen! Erst die Annahme eines dritten, aber leeren Standpunktes, den des transzendentalen Ich, das in jeder geistigen Instanz als analogisierende und entwickelnde Einheit untertauchen und damit die angestrebte Vielfalt zu einem Ganzen verweben kann, macht den Menschen zu einem Organ eines auch weltumspannenden Ganzen. Die hierf\u00fcr notwendige Freiheit steht ohne Ausnahme jedem zu, der die Nicht-Beherrschung der anderen als einen Aspekt dieser Freiheit annehmen kann. Da diese Sichtweise aber noch lange nicht generell gilt, weil Gier, Hass und Verblendung das Zusammenleben der Menschen fast unm\u00f6glich machen, muss die moralische Evolution auf der Agenda an erster Stelle stehen. Jede Gemeinschaftsgr\u00fcndung muss, wenn sie sich gegen die Dekadenz der sozialfaschistischen Oligarchie wendet, auf die Erkenntnis st\u00fctzen, die in der Imagination von dem poetologischen Ich zu einem zeitgem\u00e4\u00dfen Kunstwerk verwandelt wird. Wenn der logos als leuchtender Pfad angenommen, die Intuition als Wahrheit diesen betreten darf und beide zusammen von dem Wesen erlaubt wird seine Selbstbildungsgestalt metamorphosierend weiterzuentwickeln, dann werden auch die drei Grund\u00fcbel verschwinden. Bis dahin aber gilt es wehrhaft den rechtlosen Anspr\u00fcchen der Machthaber-innen als Rotgardist-in entgegenzutreten. Jeder abstrakte Vernunftstaat wird unweigerlich zum Gewaltstaat nach oligarchischen Gesetzen und dann sogar zum barbarischen Naturstaat ohne moralische Evolution durch die Kunst. Die moralische Evolution wird nun aber zugespitzt auf die reine orexis.&#8221; (wird fortgesetzt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1218) +++ Moralische Evolution (I) +++ Solon: &#8220;Eine Weltb\u00fcrger-in zu sein ist garnicht so schwer. Man handle nur nach den&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15105"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15105\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}