{"id":15968,"date":"2019-06-05T12:40:36","date_gmt":"2019-06-05T12:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gaia-essen.de\/?p=15968"},"modified":"2019-06-05T12:40:36","modified_gmt":"2019-06-05T12:40:36","slug":"die-gaia-verherrlicht-die-kunstrevolutionare-rotgardist-in","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/die-gaia-verherrlicht-die-kunstrevolutionare-rotgardist-in\/","title":{"rendered":"Die GAIA verherrlicht die kunstrevolution\u00e4re Rotgardist-in!"},"content":{"rendered":"<p>(1271) <strong>+++ Kunstkirche (XXV) +++<\/strong> Die Vorgehensweise der GAIA ist nicht nur idealistisch oder materialistisch. Die Autorengruppe, deren Sprecher das transzendentale Ich Kigan Thorix ist, unterwirft sich nicht diesem Dualismus, der eine Vorentscheidung zu der einen oder anderen Sicht auf das Ganze verlangt. Mit einer analytischen Weltzuwendung, deren Methode die strikte Allgemeinheit und das begriffliche Erfassen der Wesen ist, kann zwar wahres Wissen gesch\u00f6pft werden, aber dessen kunstrevolution\u00e4re Anwendung durch die opake Individualit\u00e4t ist ohne Umst\u00fclpung der episteme durch den Zarathustra in den \u00e4sthetisch autonomen Bereich der Totalexistenz des Menschen prinzipiell unm\u00f6glich. \u00dcberhaupt ist Wissen erst dann f\u00fcr das menschliche Synholon wirklich interessant, wenn er die dazu passende Begebenheit selbst erlebt hat, selbst gesehen und empfunden hat.<br \/>\nDie absolute Freiheit sich mit dem im passiven Geist ereigneten Vorkommnissen ohne heteronome Einflussnahme kunstrevolution\u00e4r zu besch\u00e4ftigen, ist in den freiheitsrelevanten Artikeln des Milit\u00e4rgrundgesetzes festgelegt. Die Inanspruchnahme dieser obersten Ideen und ihre Umsetzung in der gewaltt\u00e4tigen Praxis ist das Anliegen der rotgardistischen morphai. Nichts kann diese f\u00fcr eine radikaldemokratisch legitimierte Milit\u00e4rregierung k\u00e4mpfenden Avantgardist-innen von dem Weg, dem \u00e4therischen Strom nach Neu-Weimar abbringen. Ist einmal der moralisch imperativ auftretende Dualismus mit seinen sozialfaschistischen Varianten besiegt und durch den objektiven Idealismus der Goethezeit ersetzt, werden die antievolution\u00e4ren D\u00e4monen erkennbar und k\u00f6nnen in die Winkel verscheucht werden, wo sie keinen schweren Schaden f\u00fcr die sinnlich-sittliche Evolution mehr anrichten k\u00f6nnen.<br \/>\nArete, die Tugend unter dem milit\u00e4rischen Oberkommndo des Eros, des Strebens nach Gl\u00fcckseligkeit zeigt sich aber erst in der dionysischen Tat, in dem von der Titaniden Eos herbeigesehnten Akt, der dann erfolgt, wenn sich die G\u00f6ttin Aphrodite und der Gott Ares auf dem roten Floor des Ufers an der Styx in den empfindenden S\u00fcmpfen ein Stell-Dich-Ein geben. Die Ausrichtung von Seele und Geist auf das allen gemeinsame Ganze vereint die archaische Gewalt und die damit einhergehende Zerst\u00f6rung des einst hervorgebrachten Kunstwerkes am Ende des ENSO-Kreises mit dem absoluten Anfang in der Wahrnehmung der Transzendentalie der Sch\u00f6nheit in der apollinischen Reflexion des Wesens. Mit diesen beiden Prozess-Schritten hat das Erneuerungsgeschehen schon rituell begonnen. Es wiederholt sich solange auf dem Erdenplan, bis die verk\u00f6rperte Individualit\u00e4t wieder mit ihrem Urbild eins geworden ist.<br \/>\nDer Mensch ist nur dann ganz, nur dann mit seinem Urbild und der Akashachronik des \u00c4thers verwoben, wenn er die Vernunftidee und die Erkenntnisidee gemeinsam mit dem Logos in der kunstreligi\u00f6sen Tat vermittelt. Dazu ben\u00f6tigt er den Dualismus als Grundlage seiner eigenen Dialektik im Lichtreich wie auch im Dunkel\u00e4ther. Mit der Vermittlung wird aber schon die Dreifaltigkeit der menschlichen Bewegung akzeptiert. Das Mythologem des Quadrates der unbekannten Herzogin und die Quintessenz schlie\u00dfen sich an, wo die Zahl 4 und 5 zugrunde liegt. Es folgen die polis und die orexis, die auch f\u00fcr Zahlen 6 und 7 stehen. Trotzdem die Mythologie &#8220;Sonne und Erde&#8221; beinhaltet keine Zahlenmystik. Sie geht strikt allgemein und unbedingt notwendig vor. Wissenschaft und Kunst f\u00fcgen sich analog zu einem Ganzen zusammen, das st\u00e4ndig seine einmal gefundene Form aufgeben und eine neue finden muss. Religion wird dabei im ganzheitlichen Bewusstsein als Trennen und Verbinden erlebt, die orexis als Kunstkirche wahrgenommen.<br \/>\nRope Xidap, die energeia, die wahre Wirklichkeit, das seiende Sein, die poetologische Quintessenz kam in diesem Impuls-Fragment nicht zur Sprache, doch kann das aktiv t\u00e4tige weibliche Element im Verein mit dem Logos hier als Text angeschaut werden. Kigan Thorix, der passiv t\u00e4tige m\u00e4nnliche Part der individuellen Letztbegr\u00fcndungsinstanz hat nur einen unmittelbaren Bezug zum transzendenten Urbild, w\u00e4hrend Rope Xidap die Verbindung zur Plutowelt aufrechterh\u00e4lt. Er liefert die Ideen und sie das zyklische Kunstwerk, welches hier als Schriftst\u00fcck vorliegt. Tats\u00e4chlich aber wird ihr das Schreiben selbst von einem Textroboter auf dem Zwergplaneten Ceres \u00fcberreicht, der unter dem Baum arbeitet, auf dem die Nymphe Kalypso residiert. Warum das alles genauso ist, das wird sich weiter aufkl\u00e4ren lassen. Das Leben als Mensch ist eben mehr als Arbeiten, Ficken, Kaufen, Saufen und in Urlaub fahren, obwohl auch diese sinnlichen Vergn\u00fcgen kurzzeitig sch\u00f6n sein k\u00f6nnen. Kommt allerdings noch die Sittlichkeit nach Goethe hinzu, dann werden jene Verhaltensweisen nachhaltig dionysisch und mit Mao Zedong auch noch apollinisch aufgewertet. (wird fortgesetzt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1271) +++ Kunstkirche (XXV) +++ Die Vorgehensweise der GAIA ist nicht nur idealistisch oder materialistisch. 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