{"id":2152,"date":"2013-11-22T10:38:20","date_gmt":"2013-11-22T10:38:20","guid":{"rendered":"http:\/\/gaia-essen.de\/?p=2152"},"modified":"2013-11-22T10:38:20","modified_gmt":"2013-11-22T10:38:20","slug":"goethe-und-mao-tse-tung-geht-das-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/goethe-und-mao-tse-tung-geht-das-zusammen\/","title":{"rendered":"Goethe und Mao tse-tung, geht das zusammen?"},"content":{"rendered":"<p>Selbstverst\u00e4ndlich, denn beide sehen das Hauptanliegen der menschlichen Evolution in der absoluten Selbstkultivierung der irdischen Vernunft. Verfaulte Herrschaftsstrukturen, die das menschliche Einzelwesen f\u00fcr ihre oligarchischen Selbstinteressen entgegen dem Sch\u00f6pfungsplan blo\u00df als Mittel verschlei\u00dfen, m\u00fcssen zur Abgabe ihrer Macht gezwungen werden. So die Sichtweise beider. Goethe argumentiert aus der Freiheit heraus, Mao tse-tung aus der Naturgesetzlichkeit. Der Mensch besteht aus beidem. Damit absolute, kunstreligi\u00f6se Freiheit wirksam werden kann, mu\u00df sie in die Schattenwelt der Ideologien und der Willk\u00fcr eintreten und Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr den Gang der Dinge. Dabei gilt dem Argonauten, als dem Tr\u00e4ger der Kulturrevolution, ausschlie\u00dflich der Christus, die reine Vernunft, als amoralischer Wegweiser. Ohne Ausnahme mu\u00df jeder Bezug auf eine dogmatisch auftretende Anweisung f\u00fcr ein bestimmtes Verhalten in der konkreten Situation zur\u00fcckgewiesen werden. Ohne Ausnahme mu\u00df dem intuitiv aufretenden Christus als kategorischem Imperativ im Willen vertraut werden, mu\u00df sich die Willk\u00fcr des Naturwesens ihm unterwerfen. Ohne Ausnahme mu\u00df auch dem Goethe in uns Folge geleistet werden, damit alle der Selbstsucht verplichteten Neigungen das ganzheitliche Kunstwerk in ihrem Aufbau nicht st\u00f6ren. Ohne Ausnahme ist auch dem Gott Ares, in der Person des Mao tse-tung Folge zu leisten, damit die objektiven Ma\u00dfst\u00e4be des Verstandes in ihrer Reinheit angewendet werden k\u00f6nnen. Der Argonaut, die subjektive Objektivit\u00e4t, der \u00c4ther an sich, ist derjenige, der die vier Seinsbereiche in ihrer urspr\u00fcnglichen Gestalt zu neuem Leben erweckt. Er beginnt seine Reise mithilfe des Buddha. Das B\u00f6se, die unlebendige Vorstellung, wird durch ihn verwandelt und der Thorweg steht offen f\u00fcr das Erleben der vielf\u00e4ltigen Erscheinungswelt. Die G\u00f6ttin Hygieia schenkt uns dann die neue Form im Empfindungsleib. Das Goldene Vlies als Urph\u00e4nomen in der G\u00f6tterwelt f\u00fcr das Schutzschild gegen antievolution\u00e4re D\u00e4monen wurde zwar im \u00fcberzeitlichen Raum aus dem Hain des Ares im Zusammenwirken mit Medea der Tochter des Aietes von Kolchis von Jason entwendet, doch dieser Vorgang findet permanent statt, da auf dieses Ereignis die lineare Zeit des naturkausalen Geschehens nicht anwendbar ist. Hier auf der Erde wiederholt sich dieser Vorgang, wie Nietzsche es schon wu\u00dfte, unaufh\u00f6rlich als die Wiederkehr des ewig Gleichen. Tats\u00e4chlich wird das Vlies dem Ares nicht auf Dauer entrissen, sondern nur im h\u00f6heren Sinne als Kopie entliehen, da Urph\u00e4nome die Prinzipien im transzendentalen Bereich sind. Ihr Auftritt kann also nur in Form einer Metamophose denkbar sein. Macht nichts, die Wirkung ist entscheident.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstverst\u00e4ndlich, denn beide sehen das Hauptanliegen der menschlichen Evolution in der absoluten Selbstkultivierung der irdischen Vernunft. Verfaulte Herrschaftsstrukturen, die das&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2152","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2152\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orexis.io\/gaia-essen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}