P r o g r a m m

Fragmente


(002) (Zuerst publiziert am 23/09/15) Die ‘Politik’ verharrt noch im ‘Bewusstseinsschlaf’. Sie hat sich ‘umzustülpen’. Die ‘transzendierte Gemeinschaftslehre’ kennt drei Einstellungs-Modi, agonistisch (Politik), antagonistisch (Anti-Politik) oder indifferent (A-Politik). In der Neuen Mythologie des Goetheanums “Sonne und Erde”, der ‘Werkstatt für ein ganzheitliches Bewußtsein’, der ‘Goetheanistischen Plattform’, muss die Naturwissenschaft neutral den Dingen gegenüberstehen. Der ‘König’ muss wie im “Märchen” von Goethe entmischt werden. ‘Gold’, ‘Silber’ und ‘Eisen’ müssen von einander getrennt und dürfen nur über die ‘Kunst’ wieder verbunden werden: ‘Kunstreligion’. ‘Apollo’, ‘Artemis’ und ‘Ares’ müssen sich die ‘Politik’ unter der Ägide der Göttin ‘Athena’ teilen. Die ‘Politik’ hat im neuen, avantgardistischen, performativen Verständnis ästhetisch zu sein. Sie muss das Prinzip der ‘Freiheit’, der ‘Gerechtigkeit’ und der ‘Gleichheit’ zum Wohle der ‘erkenntnisgemeinschaftlich’ organisierten ‘polis’ durchsetzen. Jede ‘Individualität’ hat das ‘unbedingte Recht’, ihre ‘Erkenntniskunst’ zu leben. Keine ‘Individualität’ darf durch irgendeinen ‘moralischen Imperialismus’ davon abgehalten werden, ihre ‘Imaginationen’ zu verwirklichen und im objektiven Rechtsraum zu realisieren. Die ‘transzendente Entelechie’ ist ‘antagonistisch’, weil sie dazu berechtigt ist, ihre Art die Welt anzuschauen, auch gegen den zwar nicht aufgeklärten und ungebildeten, aber trotzdem ‘absolut guten Willen’ aller anderen Bewohner-innen der ‘polis’ nicht nur einzufordern, sondern auch zu setzen. Dies gilt für alle ‘Individualitäten’ unterschiedslos! Das ist die ‘Gleichheit’, die wir meinen! Da die schöpfungsgemäße Idee auch als Maß der ‘Handlung’ gilt, ist kein unethisches Verhalten gegenüber anderen ‘absoluten Zwecken an sich’ in der ‘polis’ erwartbar. Allerdings treten dann Verwerfungen im Politischen auf, wenn ‘Ahriman’, ‘Luzifer’ oder ‘Narziss’ von den Menschen dämonisch Besitz ergreifen. Jeder ‘Dämon’ muss sich selbst dazu erziehen, nur für die eigene Sache in analoger Weise im Abgleich mit der ‘Erkenntnisidee’ zu sprechen.

(001) (Zuerst publiziert am 26/01/15) Die politische Partei “Die Goetheanisten” spricht für das ‘Artemis-Institut’, vermittelt die wissenschaftlichen Ergebnisse des ‘a-politischen’ 1) ‘Apollo-Institutes’ und empfängt auch die ‘kunstpraktischen’ Daten aus der ‘Anti-Politik’ des ‘Ares-Institutes’. Alle drei Einrichtungen bilden die “Freie Karl-Philipp Moritz Universität”, welche auch die Grundstruktur der ästhetischen ‘polis’ ist. Weiter erhält die Partei Gestaltungshinweise von der transzendentalen ‘GAIA’ und dem etablierten Mythologem ‘Areopag’ am ‘Artemision’. Die Programmpunkte werden hier auf drei Karteikarten, entsprechend der “Sozialen Dreigliederung” in Anlehnung an Rudolf Steiner aufgeteilt.


1) Die Politik wird von den anti-evolutionären, verdinglichenden, vorurteilshaften Ideologemen und Vorstellungen befreit und dann der ‘Göttin der Reinheit’, ‘Hygieia’, unterstellt. Dadurch erhält das ‘selbsthafte Ich’ nicht nur die ‘Möglichkeit’ zu dem ‘Buddha’ zu erwachen, sondern auch zur ‘Goethea’ oder zum ‘Goethe’. Die eigentliche Politik, die Vermittlung der unterschiedlichen Interessen hinsichtlich der Weiterentwicklung des Stadtstaates wird nach der Entmachtung der ‘gewalttätigen Anhänger-innen’ des Gottes ‘Pluto’ auf das Reich der ‘Artemis’ übertragen.

Gold


(001) (zuerst publiziert am 27/01/2015) Der Gott ‘Apollo’ ist mit dem ‘Gold’, der ‘allgemeinen Form’ verbunden, die ewig ist und deshalb als Schablone für alle Weltphänomene dienen kann. Diese ist unzerstörbar und kommt immer wieder im steten Kreislauf wieder auf die ‘Erde’ zurück. Die ‘Kunstreligion’ baut im wesentlichen auf drei ‘Freiheiten’ auf: 1. der Transzendenz der Wissenschaften (A-Politik), 2. der Entwicklung der “ästhetischen Autonomie” nach Karl-Philipp Moritz (Politik) und 3. der Evolution der objektiven Erscheinungswelt (Anti-Politik). Das “Apollo-Institut” beschäftigt sich mit der ‘Kunstgeschichte’, also mit der Wissenschaft, welche die vorgefunden Artefakte auf unterschiedliche Art und Weise hinsichtlich ihres ‘Daseins’ in der ‘Form’ analysiert. Die Aufgabe der nicht reduziert angewandten ‘Philosophie’ ist es, die Objekte überhaupt danach zu befragen, ob sie sich aus sich heraus rechtfertigen können und wenn nicht, wenn nur ungenügend, dann hat sie die alleinige und unbedingte ‘Macht’ über ‘kunstreligiöse Rechtsgutachten’ eine ‘Reformation’ in ihren ‘Auftritten’ zu erzwingen. Es ist die ‘Titanide Themis’ selbst, die dem wachsamen Geist jene Ungereimtheiten mitteilt. Es folgt eine erste ungeordnete Aufzählung möglicher Forderungen:
(1) Einführung einer Krankenkasse für alle Bürger-innen, welche ihre Gesundheit in den Vordergrund stellt und nicht die Krankheit als Vehikel für eine dauerhafte Ausplünderung der Überlebensressourcen aller missbraucht. Eine Gesundheitskasse, ohne den neofeudalen Überbau geschaffen zum Abgreifen für ‘sozialfaschistische Oligarch-innen’, wäre die Forderung in diesem Bereich.
(2) Kürzung der Krankenkassenbeiträge um die Hälfte bei gleicher Leistung.
(3) Ersatzlose Auflösung der neo-feudalistischen GEZ.
(4) Ersatzlose Streichung der beabsichtigten Maut.
(5) Die Bankkredite werden ohne ‘sozialfaschistische’ Umverteilungsbürokratie direkt als ‘bedingungsloses Grundeinkommen’ in Höhe von jetzt 4000 Euro an alle Erwachsenen ausgezahlt, die zum Hoheitsgebiet des ‘Militärgrundgesetzes’ gehören. Alle anderen Unterstützungsgelder fallen weg. Parallel werden alle damit befassten Behörden aufgelöst.
(6) Reduktion der “staatlichen Verwaltung” auf das notwendige Mindestmaß nach der Übergabe der ‘Macht’ an die Verfassungsgebende Versammlung und der Wiedereinrichtung eines Staates im Sinne der Neuen Mythologie “Sonne und Erde”.
(7) Einführung der “Sozialen Dreigliederung” nach Rudolf Steiner. Die “Soziale Plastik” ‘(Beuys)’ wird in drei von einander absolut unabhängige Bereiche getrennt. Die nun entmachtete ‘Politik’ wird zur A-Politik und muß auf die dadurch entstandene ‘Politik’ durch die ‘Ästhetik’ und die Anti-Politik der ‘Kunstpraxis’ in ihren Entscheidungen Rücksicht nehmen! ‘Wissenschaft’, ‘ästhetische Autonomie’ und ‘Ethik’ müssen auf der ‘Goethekonferenz’ in jedem Fall transparent ein einstimmiges Ergebnis vorweisen. Dies gilt vom ‘Wachsamkeitskomitee’ an bis zum höchsten Gremium.
(wird fortgesetzt)

Silber


(001) (Zuerst publiziert am 27/01/15) Die Göttin ‘Artemis’ ist mit dem ‘Silber’ und dem durch dieses Edelmetall hervorgebrachten Spiegel verbunden. Er steht für den besonderen ‘Inhalt’, der ephemeren ‘Erkenntnis’. Das “Artemis-Institut” beschäftigt sich mit der ‘Kunsttheorie als Politik’. Auch die ‘Poetologie’ fällt in den Untersuchungsbereich dieser Einrichtung. Der von ihr erarbeitete ‘Lebensentwurf’ und die daraus entstanden ‘Mythologeme’ können dann in dem Raum etabliert werden, wo ‘Pluto’ herrscht. Für Karl-Philipp Moritz ist die “ästhetische Autonomie” gleichbedeutend mit der Transzendentalie der ‘Schönheit’ in Verbindung mit der ‘Selbstvollendung’, der ‘transzendenten entelechia’. Deshalb gehören auch alle Fragen der Bildung in den hier aufgeschlagenen Katalog. Auf den Punkt gebracht ist es die ‘Ästhetisierung’ zum Zwecke der ‘Befreiung der Phänomene’ überhaupt, die uns hier auf dieser Karteikarte im Folgenden interessieren werden. (wird fortgesetzt)

Eisen


(001) (Zuerst publiziert am 27/01/15) Der Gott ‘Ares’ ist mit dem ‘Eisen’ verbunden. Die ‘Erkenntnis’ muss zur goetheanistischen ‘Tat” (Anti-Politik) werden, damit ihr ‘ästhetischer Inhalt’ für alle Bewohner-innen der ‘polis’ auch sichtbar wird. Unter ‘naturwirklichen Umständen’ muss also zur ‘Erkenntnis’ noch der ‘Mut’ hinzukommen und die damit einhergehenden noch fehlenden ‘kunstpraktischen Erfahrungen’. Zur Herstellung der ‘Harmonie’ im ‘Stadtstaat’, der neuen ‘Einheit des Allgemeinen im Besonderen’, also der ‘eudaimonia’, sind ebenfalls Forderungen in Programmpunkte umzuformulieren, die nur auf der Ebene der Evolution eine Geltung haben.