{"id":877,"date":"2016-11-21T13:43:48","date_gmt":"2016-11-21T13:43:48","guid":{"rendered":"http:\/\/goethevolk.de\/?p=877"},"modified":"2026-02-10T21:54:16","modified_gmt":"2026-02-10T21:54:16","slug":"was-ist-das-wesen-der-gleichheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/?p=877","title":{"rendered":"Was ist das Wesen der Gleichheit? (I)"},"content":{"rendered":"<p><strong>(038) MODUL<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<div class=\"fixed-container\">\n<div class=\"source-guide-container ng-star-inserted\">\n<div class=\"source-guide-rows ng-star-inserted\">\n<div class=\"summary-container\">\n<div class=\"summary ng-star-inserted\">\n<div class=\"mat-body-medium ng-star-inserted\">\n<p>Dieser Text entwirft eine tiefgreifende philosophische Vision, in der die\u00a0<strong>Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz<\/strong>\u00a0nicht als politischer Akt, sondern als\u00a0<strong>permanente Kulturrevolution<\/strong>\u00a0und \u00e4sthetischer Prozess verstanden wird. Das Werk nutzt eine dichte Symbolik aus der griechischen Mythologie, der\u00a0<strong>Goethezeit<\/strong>\u00a0und der modernen Kunsttheorie von\u00a0<em><strong>Joseph Beuys<\/strong>,<\/em> um den Ausbruch<\/p>\n<p><strong>Video des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension<\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-877-1\" width=\"640\" height=\"360\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/38-Das_Wesen_der_Gleichheit.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/38-Das_Wesen_der_Gleichheit.mp4\">https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/38-Das_Wesen_der_Gleichheit.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>aus einer rein materiellen, &#8216;sozialimperialistischen&#8217; Matrix zu beschreiben. Ziel ist die Transformation des Individuums zum<strong> &#8216;Weltenkind&#8217;<\/strong>, das durch erkenntniskritische Grenz\u00fcberschreitungen und die Ablehnung erstarrter staatlicher Strukturen zu seinem\u00a0<strong>individuellen Urbild<\/strong>\u00a0zur\u00fcckkehrt. Letztlich wird die wahre Gleichheit als eine st\u00e4ndige\u00a0<strong>Anpassung an die Idee des Geistes<\/strong> definiert, die den Kantischen Kategorischen Imperativ als h\u00f6chste Handlungsmaxime in einem neuen, lebendigen Kunstwerk der Gesellschaft verankert. (KI-generiert, 09\/02\/26)<\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Podcast des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gleichheit als permanente Revolution des Selbst<\/strong><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-877-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/38-Gleichheit_als_permanente_Revolution_des_Selbst.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/38-Gleichheit_als_permanente_Revolution_des_Selbst.m4a\">https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/38-Gleichheit_als_permanente_Revolution_des_Selbst.m4a<\/a><\/audio>\n<hr \/>\n<p><strong>Poetologischer Studien-Text<\/strong><\/p>\n<p><strong>Goethevolk. <em>Das integristisch wirksame Organ zur Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz. <\/em><\/strong>1) \u00dcBER DEN ERKENNTNISKRITISCHEN ABGRUND.<\/p>\n<p><em>Faust:<\/em> &#8220;Gleich zu Anfang sei darauf hingewiesen, dass die Anordnung der Titanide <em>Themis<\/em> gemeint ist, jede Handlung darauf zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob sie streng allgemein und unbedingt notwendig ist (transzendental).<\/p>\n<p>Das aristotelische <em>Synholon<\/em> besteht in der Sicht der sozialimperialistischen Oligarchie reduktionistisch nur noch aus der triebgesteuerten Hyle <!--more--> und dem verk\u00fcmmerten Eidos des allgemeinen Begriffes, der ein hyperrealistisches &#8216;Destillat&#8217; des f\u00fcr das eigene \u00dcberleben zust\u00e4ndigen tierischen Verstandes ist. Um diesen, im Grunde ikonoklastisch wirksamen, geschichtsgl\u00e4ubigen Irrweg, wieder mit dem Subjekt zu verbinden, muss die Matrix verlassen werden.<\/p>\n<p>Mit dem gestarteten Kommandounternehmen <em>&#8216;general strike<\/em>&#8216; 2) wurde nun in der Sinnlichkeit auf der Wirkebene der praktischen \u00c4sthetik der &#8216;Thorweg&#8217; <em>(Nietzsche)<\/em> freigegeben. Der H\u00fcter des Einganges in die paradoxe Welt des ewigen Augenblickes, Zarathustra, der das &#8216;Weltenkind&#8217; mit einem &#8216;Bollerwagen&#8217; auf den gegens\u00e4tzlichen Attraktorstrahlen zwischen Abbild und Archetype spazieren f\u00e4hrt, hat den Eingang f\u00fcr den ersten Teilprozess freigegeben: die \u00dcberquerung des Flu\u00dfes des Vergessens.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste erkenntnisk\u00fcnstlerische &#8216;Staffellauf&#8217; durch das reine Land der G\u00f6ttin <em>Artemis<\/em> beginnt, wie die beiden anderen davor, mit der Fahrt \u00fcber die <em>Styx,<\/em> mit dem Verlassen der &#8216;Vorh\u00f6lle&#8217; des BRD-Regmies. Die Flussg\u00f6ttin gestattet das Eintauchen in ihren formlosen K\u00f6rper nur nach vorheriger &#8216;nicht-positiven Bejahung&#8221;&#8216;<em>(Nietzsche)<\/em> der empirischen Erfahrung der jeweiligen Individualit\u00e4t, die sich f\u00fcr ein weiterhin absolut selbstbestimmtes Leben entscheidet.<\/p>\n<p>Die jeweilige Instanz des &#8216;Weltenkindes&#8217; in ihrer besonderen Inkarnation ergreift dann die &#8216;Flamme&#8217; <em>(Beuys)<\/em>, die f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt im Erkenntnisexperiment des total\u00e4sthetischen &#8216;Versuches&#8217; <em>(Goethe)<\/em> vorbereitet wurde, und tr\u00e4gt analog die Wahrheit in den dann folgenden transzendentalen Raum. Das oberste Prinzip, die &#8216;Entelechie&#8217; <em>(Goethe)<\/em>, trennt sich hierbei von dem musealisierten kulturellen Artefakt, um dessen Logos in ein neues zyklisches Kunstwerk zu \u00fcberf\u00fchren. Sie weigert sich generell die mit dem zeitlich \u00fcberkommenen Gut verbundenen Eigenschaften in den erkenntniskritisch gewonnenen evolutiven Zusammenhang zu \u00fcbernehmen. Nur diese Substanz soll kunstreligi\u00f6s in die &#8216;Soziale Plastik&#8217; <em>(Beuys)<\/em> inh\u00e4riert werden. Sie soll dem Zeitgeist angeglichen werden. Gleichheit ist als permanente Kulturrevolution anzusehen. Sie ist als fortw\u00e4hrende Anpassung an das individuelle Urbild anschaubar, welches als Idee in der Idee der Ideen auch den &#8216;Kategorischen Imperativ&#8217; <em>(Kant)<\/em> als oberste Handlungsmaxime beinhaltet.&#8221; (wird fortgesetzt)<\/p>\n<p><em>Henryk Dykier.<\/em> Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!<br \/>\n__________________<br \/>\n1) Dieses Modulfragment wurde am 13\/11\/17 leicht \u00fcberarbeitet.<br \/>\n2) Hierbei handelt es sich um das Extrablatt (VIII) der kunstrevolution\u00e4ren Zeitung &#8216;Titanide <em>Eos<\/em>&#8216;, das w\u00e4hrend des K\u00fcnstlerinterviews Ende November im Jahr 2016 kostenlos verteilt wurde. Kunstinteressierte werden es sicher als wertvolles Objekt einer Liturgie der &#8216;Neuen Mythologie&#8217; behandeln. Siehe auch unter: <a href=\"https:\/\/gaia-essen.de\/die-selbsternannte-regierung-im-lande-als-lakeien-des-imperialismus-enttarnen\/\">https:\/\/gaia-essen.de\/die-selbsternannte-regierung-im-lande-als-lakeien-des-imperialismus-enttarnen\/<\/a><\/p>\n<p>\u00c4nderungen:<br \/>\n____________________<br \/>\n*1) (09\/02\/26): Im ersten Absatz wird aus &#8216;da\u00df&#8217; ein &#8216;dass&#8217;.<br \/>\n*2) (09\/02\/26): Aus &#8216;muss&#8217; wird &#8216;muss&#8217; im zweiten Absatz.<br \/>\n*3) (09\/02\/26) Dem poetologischen Text wird die mythologische Instanz &#8216;Faust&#8217; als Sprecher vorgesetzt, die jenen erstellt hat.<br \/>\n*4) (09\/02\/26) Es wird eine Urheber-Zeile eingef\u00fcgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(038) MODUL Zusammenfassung Dieser Text entwirft eine tiefgreifende philosophische Vision, in der die\u00a0Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz\u00a0nicht als politischer Akt, sondern als\u00a0permanente Kulturrevolution\u00a0und \u00e4sthetischer Prozess verstanden wird. 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