{"id":904,"date":"2017-11-14T12:42:37","date_gmt":"2017-11-14T12:42:37","guid":{"rendered":"https:\/\/goethevolk.de\/?p=904"},"modified":"2026-02-10T21:14:57","modified_gmt":"2026-02-10T21:14:57","slug":"was-ist-das-wesen-der-gleichheit-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/?p=904","title":{"rendered":"Was ist das Wesen der Gleichheit? (II)"},"content":{"rendered":"<p><strong>(039) MODUL<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Text entwirft eine mythologisch aufgeladene Vision gesellschaftlicher Erneuerung, in der die\u00a0<strong>Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz<\/strong>\u00a0als h\u00f6chstes Ziel einer neuen Kulturepoche erscheint. Das Wesen dieser Gleichheit wird als ein\u00a0<strong>romantisches Paradox<\/strong>\u00a0begriffen, bei dem die totale Gleichheit der Rechte untrennbar mit der\u00a0<strong>umfassenden Ungleichheit der individuellen Existenz<\/strong>\u00a0verbunden ist. Durch<\/p>\n<p><strong>Video des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension<\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-904-1\" width=\"640\" height=\"360\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/39-Metaphysik_der_Gleichheit.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/39-Metaphysik_der_Gleichheit.mp4\">https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/39-Metaphysik_der_Gleichheit.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>die Verkn\u00fcpfung von Goethes Philosophie mit antiken Staatskonzepten fordert das Werk eine\u00a0<strong>radikaldemokratische Souver\u00e4nit\u00e4t<\/strong>, die sich gegen jede Form der Ausgrenzung stellt und den aktiven Willen des Einzelnen betont. Letztlich dient das Dokument als Aufruf zur Bildung einer\u00a0<strong>ideellen Gemeinschaft<\/strong>, die sich durch selbstverwaltete Institutionen und die Orientierung an einer \u00fcbergeordneten Einheit aus der ideologischen Enge der Gegenwart befreit. (KI-generiert, 09\/02\/26)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Podcast des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gleichheit als Recht auf Ungleichheit<\/strong><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-904-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/39-Gleichheit_als_Recht_auf_Ungleichheit.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/39-Gleichheit_als_Recht_auf_Ungleichheit.m4a\">https:\/\/orexis.io\/goethevolk\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/39-Gleichheit_als_Recht_auf_Ungleichheit.m4a<\/a><\/audio>\n<hr \/>\n<p><strong>Poetologischer Studien-Text<\/strong><\/p>\n<p><strong>Goethevolk. <em>Das &#8216;integristisch wirksame Organ&#8217; zur &#8216;Wiederherstellung&#8217; der &#8216;Gleichheit vor dem Gesetz&#8217;. <\/em><\/strong>\u00dcBER UNGLEICHHEIT UND POLISRELIGION (II).<\/p>\n<p><em>Faust:<\/em> &#8220;Mit <em>Aristoteles<\/em> und <em>Goethe<\/em> wurde der &#8216;metaphysische Bereich&#8217; er\u00f6ffnet und wieder verlassen. Seit fast 200 Jahren tobt nun die Auseinandersetzung im \u00fcbersinnlichen Reich, wo sich das &#8216;Zeichen&#8217; mit dem &#8216;Symbol&#8217; begegnet, um den sch\u00f6pfungsgem\u00e4\u00dfen &#8216;Index&#8217; hervorzubringen. Der von der &#8216;Titanide <em>Eos&#8217;<\/em> seit langer Zeit sehns\u00fcchtig erwartete Kampf um die Wiedereinsetzung der &#8216;<em>Souver\u00e4nit\u00e4t&#8217;<\/em> der &#8216;totalexistierenden Individualit\u00e4t&#8217;, des &#8220;freien Volkes auf freiem Grund&#8221; <em>(Goethe, Faust),<\/em> hat endlich begonnen. <!--more-->Die &#8216;G\u00f6ttin des reinen Strebens&#8217; wird aber die &#8216;Gleichheit vor dem Gesetz&#8217; nur &#8216;radikaldemokratisch&#8217; akzeptieren. Ihre Gunst&#8217;, ihr &#8216;Gl\u00fccksversprechen&#8217;, gilt nur den &#8216;Aktivist-innen&#8217;, die jede Form der &#8216;Apartheid&#8217; im &#8216;\u00e4sthetischen Stadtstaat&#8217; zur\u00fcckweisen, jeder &#8216;antievolution\u00e4ren D\u00e4mon-in&#8217; den Zutritt in das &#8216;Vorstellungsleben&#8217; aller &#8216;Polisbewohner-innen verweigern&#8217;.<\/p>\n<p>Das &#8216;Wesen der Gleichheit&#8217; liegt also im &#8216;Wollen&#8217; jeder einzelnen B\u00fcrger-in versteckt. Da aber dieses &#8216;kunstreligi\u00f6s&#8217;, nur das eigene ist und wie ein Naturgesetz wirkt, ist die &#8216;totale Gleichheit&#8217; auch die &#8216;umfassende Ungleichheit&#8217; (romantisches Paradox). Die materielle Grundlage f\u00fcr das gerade genannte selbstbestimmte Leben mu\u00df jener selbstverst\u00e4ndlich entsprechen. Solange der Mensch aber ideologisch blo\u00df auf das eigene \u00dcberleben festgelegt, zum &#8216;ikonoklastischen B\u00fcrgerkrieg&#8217; gezwungen, mit autogenozidaler Absicht zum Tand und pseudoreligi\u00f6sem Verhalten \u00fcberredet wird, solange kann auch die &#8216;G\u00f6ttin <em>Dike&#8217;<\/em> nicht die &#8216;\u00dcberfahrt in die n\u00e4chste Kulturepoche&#8217; freigeben.<\/p>\n<p>Gott sei Dank 1) hat sich mittlerweile die erste &#8216;<em>Polis&#8217;<\/em> durch einen erneuten &#8216;Ratschluss der Olympier-innen&#8217; als Br\u00fcckenkopf in der &#8216;Vorh\u00f6lle&#8217; des &#8216;BRD-Regimes&#8217; weiter verfestigen k\u00f6nnen. Erneut haben die &#8216;<em>Eupatriden&#8217;<\/em> ihren Anspruch angemeldet. Die &#8216;<em>Archonten&#8217;<\/em> wurden durch den von ihnen eingerichteten &#8216;<em>Areopag&#8217;<\/em> schon ausgew\u00e4hlt. Selbst die &#8216;Volksversammlung&#8217; und das &#8216;Volksgericht&#8217; kann nun besetzt werden. Alle diese Institutionen und \u00c4mter werden zeitgem\u00e4\u00df geleitet und verwaltet. Sie unterliegen in allen F\u00e4llen den aus den &#8216;Propyl\u00e4en-Gespr\u00e4chen&#8217; abgeleiteten Anweisungen, an denen jeder anwesende absolute Zweck zur Teilnahme und zur Stimmabgabe ohne Enthaltung verpflichtet ist. (wird fortgesetzt)<br \/>\n_________________<br \/>\n1) Gott wird in der &#8216;Neuen Mythologie&#8217; als die Kraft verstanden, die f\u00fcr die <em>Transzendentalie<\/em> der &#8216;Einheit&#8217; steht. Sie wird als die &#8216;Idee&#8217; erkannt. Menschen handeln im besten Fall nach Ideen und da diese selbstbegrenzend und nicht \u00fcberw\u00e4ltigend sind, prosperiert jede &#8216;Gemeinschaft&#8217;, die sich im &#8216;Objektiv-Ideellen&#8217; vereinigt.&#8221;<\/p>\n<p>Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!<\/p>\n<p>\u00c4nderungen:<br \/>\n____________________<br \/>\n*1) (09\/02\/26): Aus &#8216;Ratschlu\u00df&#8217; wird &#8216;Ratschluss&#8217;.<br \/>\n*2) (09\/02\/26): Aus &#8216;mu\u00df&#8217; wird &#8216;muss&#8217;.<br \/>\n*3) (09\/02\/26) Dem poetologischen Text wird die mythologische Instanz &#8216;Faust&#8217; als Sprecher vorgesetzt, die jenen erstellt hat.<br \/>\n*4) (09\/02\/26) Es wird eine Urheber-Zeile eingef\u00fcgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(039) MODUL Zusammenfassung Dieser Text entwirft eine mythologisch aufgeladene Vision gesellschaftlicher Erneuerung, in der die\u00a0Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz\u00a0als h\u00f6chstes Ziel einer neuen Kulturepoche erscheint. 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