Nur noch ein Schritt bis zur grauenhaften Tierstufe!

(016) MODUL: Pandora (II), Artemis-Institut.  ¶  Die kunstreligiöse Individualität wurde zur Zeit der Paideia erfunden und stieg dann immer tiefer herab. Sie verlor sich in der jeweiligen Kultur, befand sich plötzlich in der Zivilisation und ist nun in der sogenannten Gesellschaft des Spektakels (Debord) der Sozialfaschisten angekommen. Danach kommt nur noch die Barbarei, die schon heute ihre Reißzähne zeigt. Ja, wir müssen auch noch Hyänen werden! Ja, wir müssen das Menschsein wieder vollkommen verlieren, damit wir es endlich erkennnen, daß uns keine Gottheit und keine irgendwie geartete Transzendenz die Verantwortung für eine schöpfungsgemäße Polis abnehmen kann! Wachen Sie auf zu Ihrem inkarnierten Eidos (Epimetheus), zu Ihrem ganz individuellen titanischen Anteil (Energeia, Prometheus), und kämpfen Sie mit den Olympiern und mit uns, dem transzendentalen Goethevolk, der Gemeinschaft der absoluten Zwecke an sich, für das Primat der Kunst, für die Entmachtung der durch nichts mehr zu rechtfertigenden Gewalt des BRD-Regimes, für eine gerechte Teilhabe der produktiv Tätigen nicht nur an den Gütern, sondern auch an der Gestaltung der vorgefundenen politischen Einrichtungen. Mit der Titanide der Morgenröte, Eos, in der Pandora von Goethe sagen auch wir, das Sprecherkollektiv der GAIA: “Groß beginnent ihr Titanen; aber leiten zu dem ewig Guten, ewig Schönen, das ist der Götter Werk; die laßt gewähren!”

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Der Auszug des Goethevolkes aus der Vorhölle des BRD-Regimes

(015) MODUL: Pandora (I), Artemis-Institut. ¶  Wachen Sie zur Kunstgeschichte auf! Musealisieren Sie die Vorgänge im mitteleuropäischen Denkverlies total! Vereinigen Sie sich mit dem wissenschaftlichen Logos, aber gehen Sie mit ihm nicht nihilistisch oder sogar ikonoklastisch unter! Begehen Sie keinen Hochverrat an Ihrer individuellen Erkenntnisidee, die für die Wiederaufrichtung der darniederliegenden Polis dringend benötigt wird! Nach Mao tse-tung wird man eine Krieger-in, indem man Krieg führt. Aber von welcher Kämpfer-in ist hier die Rede? Die sozialplastische Avantgarde, die den gefallenen Staat von den Warlords und der damaligen Parteienoligarchie in China befreite, bestand sicher nicht aus Kräften, die das Handwerk der körperlichen Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele perfekt ausüben konnten, sondern aus in diesen Dingen unerfahrenen Parteimitgliedern und Verbündeten der Volksfront. Es waren Kleinbürger aus der Kulturgruppe der Bauern und Arbeiter, sowie der Intellektuellen, die mithilfe der exakten Phantasie Theorie und Praxis, Deduktion und Induktion kunstreligiös im Vorstellungsleben individuell verknüpften und in der vorgefundenen Situation in die Realität umsetzten. Der legendäre Lange Marsch der KP Chinas auf dem Leuchtenden Pfad zu ihrem Ideal-Staat machte aus dieser kulturrevolutionären Vorhut ein Projektil mit durchschlagender Wirkung. Wobei sich selbstverständlich ein nachhaltiger Erfolg nicht automatisch einstellt. Wenn der Maoist strategische Fehlentscheidungen macht, dann kann das gesamte Unternehmen dennoch scheitern, wie es im Falle der “Sendero Luminoso” in Peru geschehen ist. Nehmen wir uns alle Beispiele, einschließlich der Unterstützer-innen der Adivasi in Indien, zum Vorbild, aber angepaßt an die Vorgaben des Militärgrundgesetzes, welches Kant zum Teil selbst geschrieben hätte, und begeben wir uns auf den Weg nach unserem Neu-Weimar, nach einer ästhetischen Polis, die unserer Lebensart entspricht. Goetheanistik lernt man eben auch nur durch Goetheanistik. Geben wir also unser Selbst in der künstlichen Matrix der Plutowelt auf, um die wahre Wirklichkeit jenseits der Flußgöttin Styx 1) im Reich des Apollon und der Artemis zu gewinnen. Verlebendigen wir unser Dasein, um den Zugriff auf die unbestimmte Vielfalt der Erscheinungen zu erlangen. Mit unserem Erwachen zum Großen Selbst haben wir auch die Möglichkeit zur Kunst der Goethea oder des Goethe vorzustoßen, zur anschauenden Betrachtung der nur uns von der Göttin Hygieia gegebenen reinen Erfahrung in der Imagination. Verbindet sich nun unser Ich der poetologischen Evidenz erkenntnismutig mit der Göttin Athene, dann konvergieren die individuell geschaffenen Mythologeme mit denen der anderen absoluten Zwecke an sich zur attischen Polis, zu einem Gemeinwesen, indem die Individualitäten in geisteswissenschaftlicher Symbiose ästhetisch miteinander kommunizieren. Es finden die, nur auf der Wissenschaft der Wahrnehmung beruhenden, Propyläen-Gespräche statt, die ohne Worte auskommen 2), obwohl auch Worte ausgetauscht werden. (wird fortgesetzt)
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1) Die Styx trennt im mythologischen Geschehen von “Sonne und Erde” die Vorhölle (BRD) von dem Reich der Freiheit. Im kunstreligiösen Raum erkennt die Persönlichkeit die Plutowelt als Lügenschleier, der über der wahren Wirklichkeit liegt. Sie kann sich dann von ihrer Person im Bewährungsraum, als auch von dieser als Personal in der Hölle, der auf Apartheid gegründeten bürokratischen Staatssklaverei, selbst distanzieren und kulturautonom leben. Die Identifikation mit der völlig unbestimmten Erscheinungswelt tritt sofort auf, wenn die sogenannte seinsbehaftete Realität in ihrer absoluten Leerheit verwirklicht wird. Diese mutige erkenntniskünstlerische Geste der verkörperten transzendenten Entelechie wird von der Göttin Nike als Aufforderung interpretiert, sie über den Fluß der Unterwelt zu tragen.
2) Ein berühmter Vorgang, der diese Aussage symbolisiert, ist die Art und Weise, wie Shakyamuni Buddha auf dem Geierberg in Indien seinen Nachfolger bestimmt hat. Allein das Hochhalten einer Lotusblume und die dadurch erfolgte Reaktion in den Antlitzen seiner vielen Anhänger reichte aus, um mit Sicherheit Mahakasyapa auswählen zu können.

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Wo befindet sich im Augenblick die Individualität?

(014) MODUL: Individualität (I), Apollon-Institut.  ¶  Die Analyse und die Synthese haben beide die Kunstgeschichte als Untersuchungsgegenstand zum Ziel. Die erste sucht das Prinzip der Hyle, die zweite deren Form (Eidos). Die Individualität verbindet beide durch die Individualisierung. Das freie Geistesleben ist für die Kunstvergangenheit, die Kunstgeschichte (Wissenschaft, Apollon) zuständig, für die Ursache der Welterscheinung, festgestellt als “Freie Karl-Philipp Moritz Online-Universität”: Hochschulpolitik. Das freie Rechtsleben ist für die Kunstgegenwart, die Kunsttheorie (Ästhetik, Artemis) zuständig, für die Form der Welterscheinung, festgestellt als “Die Propyläen”: Staatspolitik. Das freie Wirtschaftsleben ist für die Kunstzukunft, die Kunstpraxis (Technik, Hephaistos) zuständigkeit, für die Individualisierung der Welterscheinung, festgestellt als Evolutionscafe: Kulturpolitik. Die äthergestützte Entelechie, die Aktivistin, der Aktivist ist nun die Potentialität, die im Zusammenhang mit der Göttin der Reinheit, der Erkenntniskritik (Hygieia) und dem Gott der Veränderung (Ares) die Goethea oder den Goethe hervorbringt. Nur mit dieser androgynen Gottheit gelingt dann die Transformation der Sozialen Plastik im Hinblick auf das absolute Ziel, Neu-Weimar, nicht ohne den allmorgendlichen zärtlichen Kuß der Tau-Göttin Ersa und der darauffolgenden verlockenden Forderung der rosenfingrigen Göttin der Morgensonne Eos, in ihren Kampfwagen einzusteigen. Und wieder verwandelt sich der besondere Tag in den pfingstlichen der allgemeinen Individualität, der Gemeinschaft der absoluten Zwecke an sich. Das transzendentale Ereignis der Individualität ist das zur kunstreligiösen Selbstgestaltung freigegebene Spiegelbild der ewigen Entelechie als die sonnenhafte Idee an der menschlichen Hyle im Zwischenreich der Artemis!

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Der Entwicklungsstand im Juni 2013 aus der kunstpraktischen Perspektive der Universität

(013) MODUL: Ästhetischer Stadtstaat (I), Artemis-Institut.  ¶  Die kommunal verfasste Polis der Stadt Essen, ist als klassisch – romantische Universität organisiert. Die Kommilitonen bilden das Goethevolk. Auf der untersten Verwaltungsebene bilden jeweils sieben Studierende ein Wachsamkeitskomitee. Die Universität gliedert sich in drei Institute, die sich mit Kunsttheorie, Kunstpraxis und Kunstgeschichte befassen. In der Begrifflichkeit von Rudolf Steiner nennen Sie die drei Erkenntnisgebiete doch einfach freies Geistesleben, freies Rechtsleben und freies Wirtschaftsleben. Diese Ideen wirken dort belebend: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Folgende Module haben sich bis heute herausentwickelt: Die sofort buchbare kommunale Wählergruppe “Mehr Netto-Mehr Fryheit” 1) als grundständige Bildungseinheit und verschiedene Wahlpflichtmodule, die noch nicht alle belegt werden können. In der nebenstehenden Spalte könne Sie unter der Kategorie Neu – Weimar alle für das kunstreligiöse Projekt wichtigen Netzadressen anklicken.
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1) Diese in der Vorhölle (BRD-Regime) agierende politisch wirksame Wählergruppe in der Kommune der Stadt Essen besteht aus Wachsamkeitskomitees und ist die sinnlich-sittliche Abspiegelung der transzendentalen Wählergruppe (GAIA) aus Neu-Weimar, des Ur-Bildes einer Polis in den Plejaden. Ihr Eidos ist als zyklisches Kunstwerk in minimaler Realisierung in der Hyle “Sonne und Erde” anschaubar.

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Robotik und Alterskultur (I)

(012) MODUL: Robotik und Alterskultur (I), Apollon-Institut.  ¶  Im Seminar Robotik und Alterskultur wollen wir zuerst einleitend Erkenntnismaterial zusammentragen und sichten. Gibt es in Deutschland überhaupt eine nennenswerte Alterskultur, in der Roboter eingesetzt werden, in der der Einsatz erwogen oder Konzepte über deren Einsatz erstellt werden? Liegt überhaupt das Bestreben vor die Robotik mit der Alterskultur zu verknüpfen? Was findet sich unter dem Stichwort Alterskultur? Wie sieht diese aus? Lassen sich kulturautonome Einrichtungen finden, wo die aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschiedenen Personen sich selbst organisieren oder hat der Staat auch dort Verbandsfunktionäre eingeschleust?

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GAIA: Thema Staatsverschuldung und Rentenpolitik (mit Video)

(011) MODUL: Interdiction (I), Artemis-Institut.  ¶  Es ist der politischen Klasse in der BRD ab sofort nicht mehr gestattet ohne die direkt-demokratische und erkenntniskünstlerische Einflußnahme der Betroffenen ihre gemeinschaftsschädliche, kulturzerstörende Herrschaft weiter auszuüben. Das indigene Goethevolk ruft hiermit alle verantwortungsbewußten Bürger-innen auf, sich selbst zu organisieren, um auf dem vom Militärgrundgesetz vorgeschriebenen Weg der außerparlamentarischen Abstimmung das selbstherrliche Verfahren auf Kosten des Ganzen zu beenden. Das Sprecherkollektiv der transzendentalen GAIA unterbreitet der Versammlung des indigenen Goethevolkes, der Pnyx (Modul), in der Form der kommunalen Wählergruppe “Mehr Netto-Mehr Fryheit” (Modul) den Vorschlag, das aufgeworfene Thema, die Interdiction (Modul), im Rahmen der Goethekonferenz (Modul) zu behandeln. Dieses Organ von Neu-Weimar in seinem Abbild von “Sonne und Erde” finden Sie auf der Website der Propyläen, der ästhetischen Staatspolitik. Bei der Interdiction handelt es sich um ein ästhetisches Verfahren, welches das Objekt, den Sachverhalt zwar auch dem grellen Erkenntnislicht aussetzt, aber nicht zur kritiklosen Identifikation, sondern zu einer Aneignung rät, die dessen oder deren ursprüngliches Sein in der “Sozialen Plastik” (Beuys) in ein Nicht-Sein verwandelt. Die von der GAIA ausgesprochene Interdiction entspringt einem kunstreligiösen Rechtsgutachten des ebenfalls am Artemis-Institut beheimateten Areopags.


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Textänderungen: 1) 08/09/16. Vor ‘sich selbst organisieren’ wurde ein Komma gesetzt.

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Unsere romantische Hochschule hat jetzt auch einen Namen

(010) MODUL: Hochschuldidaktik (II), Artemis-Institut.  ¶  Aus unserem Anspruch heraus, die erste romantische (absolut geistig freie, ganzheitliche, schöngeistige, sehnsuchtsvolle) Hochschule für Goetheanistik mit universitärem, ästhetischem und kunstpraktischen Inhalt in der Mitte von Europa zu gründen, ergibt sich dieser Name zwangsläufig. Das Goethevolk als das Volk der Mitte, das Volk am Hang des Niyamgiri (Sumeru), das urphänomenale Volk besteht aus den von je her und für alle Zeiten in die evolutionäre Selbstbildungseinrichtung der Akashachronik eingeschriebenen transzendenten Entelechien. Der wichtigste Frühromantiker Deutschlands Karl-Philipp Moritz wird mit der Wahl seines Namens für die Benennung der Institution für Selbsterziehungskunst neben Goethe einer der wichtigsten Bürger des ästhetischen Stadtstaates Neu-Weimar auf dem Planeten Ithaka sein, dem geistigen Land aller goetheanistischen Kulturrevolutionäre, welche das Tor zur 6. Kulturepoche aufstoßen wollen. Die Odyssee des von der Evolution gewünschten Menschen in der Form der wiederverkörperten, individuellen ästhetischen Autonomie wird mit der Landung an den Gestaden der fernen Insel in den Plejaden einst zu einem vorläufigen Ende kommen. Das nächste Entwicklungsplateau wird am ganzen Menschen auch sinnlich-sittlich sichtbar sein. Nun gilt es die nächsten relativen Ziele als absolut zusetzen, damit der Weg dahin auch sichtbar wird.

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Paideia statt Kultur, statt Zivilisation, statt Gesellschaft, statt Barbarei

(009) MODUL: Paideia (II), Artemis-Institut.  ¶  Die kulturrevolutionäre Wiederanknüpfung an den altgriechischen Begriff der Paideia soll den weiteren geistigen Verfall unserer Lebensgrundlagen und die damit zusamenhängenden Krankheitserscheinungen des Gemeinschaftswesens umkehren. In der Hochzeit der menschlichen Entwicklung, in der Epoche der griechischen Antike in der Mitte des 1. Jahrtausends vor der christlichen  Zeitrechnung dachten unsere geistigen Vorfahren den Kulturbegriff als Paideia. Hierunter verstanden sie aber wesentlich mehr, als wir heute. Er war mehr als nur berufliche  Erziehung. Unaufhörliche, lebenslange Selbsterziehung zum Guten, die schicksalshafte Einheit der eigenen meisterhaft gelösten Lebensaufgabe mit dem Polisgeschehen war ein natürlicher, nicht hinterfragter, selbstverständlicher Prozess.

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Paideia – Weitere Annäherung an die goetheanistische Lebensart

(008)MODUL: Paideia (I), Artemis-Institut.  ¶  Paideia ist der Vorgang der Selbstentwicklung, Selbstvervollkommnung mit dem Ideal der Arete als Bildungsziel. Der Erwerb der persönlichen Tüchtigkeit, wodurch die individuelle Lebensaufgabe ohne unüberwindbare Hindernisse gelöst werden kann, führt auch zur Selbstoffenbarung des eigenen wahren Wesens, zur Selbsterkenntnis. Paideia ist ohne direktdemokratische Einflußnahme am Polisgeschehen nicht denkbar. Der aktuelle Kulturbegriff sowie der Begriff der Zivilisation findet hier keine Verwendungsmöglichkeit mehr, da er zum einen rein beschreibend eingesetzt wird und zum anderen den technischen Aspekt der Weltbeherrschung betont. Paideia steht für die naturphilosophische Selbstintegration in den vernünftigen Weltengrund. (wird fortgesetzt)

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Bildung, Kunst und Religion sind eine Einheit!?

(007) MODUL: Hochschuldidaktik (I), Artemis-Institut.  ¶  Bildungserfolge stellen sich nicht allein durch kleinere Klassen, durch mehr Geld und Lehrer, durch Einrichtung einer Vorschule im Kleinkindalter und auch nicht durch wiederholte sogenannte Schulreformen ein. Auch hier gilt das, was im Gesundheitsbereich beachtet werden muß. Wird die geistige Hauptursache beseitigt, dann muß auch nicht mehr an den körperlichen Erscheinungen gearbeitet werden. Der Bildungsbegriff selbst muß lebendiger, schöpfungsgemäßer gefaßt werden. Wenn Bildung als Selbstbildung gedacht wird, wenn Bildung als religiöse Handlung der geistig freien Individualität verstanden wird, dann wird aus der Lehrerausbildung Selbsterziehung zur Entwicklungsbegleitung und dann nimmt das Verhältnis des Lehrers gegenüber seinen Schülern die Form einer erkenntniskünstlerischen Erweckungsgemeinschaft an. Als Beispiel einer am Urbild der Erziehungswissenschaft sich orientierende Verwirklichung des oben genannten finden Sie unten einen kleinen Einblick in das Geschehen am Institut für Waldorf-Pädagogik in Witten-Annen.

 

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