(031) MODUL
Zusammenfassung
Dieser Text entwirft eine visionäre Strategie des kulturellen Widerstands, um die europäische Zivilisation gegen den drohenden Verfall durch menschliche Laster wie Gier und Hass zu verteidigen. Das zentrale Anliegen ist die Gründung von sogenannten Wachsamkeitskomitees, die durch eine Verbindung von zen-buddhistischer Disziplin und Goethes Idealismus die menschliche Natur veredeln sollen.
Video des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension
Mithilfe der „Sozialen Plastik“ und der transformativen Kraft der Kunst streben die Akteure danach, eine neue geistige Mitte zu schaffen, in der antike Mythologie und modernes Bewusstsein verschmelzen. Letztlich dient dieses Programm der Errichtung einer kunstreligiösen Avantgarde, die den gesellschaftlichen Ruin überwindet und den Weg zu einem erhabenen, spirituellen „Neu-Weimar“ ebnet. (KI-generiert, 10/02/26)
Podcast des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension
Goethes Hyäne gegen das innere Armageddon
Poetologischer Studien-Text
Wachsamkeitskomitee (I), Ares-Institut
Faust: “Wie ein alles zermalmender ‘Kometeneinschlag’ trifft die in den menschlichen Handlungen sichtbare, aus dem finsteren Tartaros hervorbrechende Naturkatastrophe (‘Gier’, ‘Haß’, ‘Verblendung’), welche die europäischen Völker im Augenblick in ihrem Fortbestand infrage stellt, auf den kulturellen Widerstand, der mithilfe der olympischen Gottheiten in den letzten Jahrhunderten gegen die Barbarei aufgebaut wurde. Der Kampf der Titanen und ihrer Hilfstruppen gegen die alles entscheidende Mitte hat begonnen.
Prometheus und Epimetheus dürfen aber nicht noch einmal die scheue Göttin Pandora vertreiben, die sich durch Goethe in seinem gleichnamigen Festspiel für die kommende Neuzeit eigentlich unwiderstehlich in Szene setzt. Nicht ungestümes Auftreten, mauerblümchenartige Verzagtheit, unsterbliche Verliebtheit oder schroffe Abweisung werden erkenntnistheoretisch erwartet.
Um ihren Anblick zu verewigen sollen zen-buddhistische Wachsamkeitskomitees gegründet werden, in denen die Goethe-Aktivistin, der Goethe-Aktivist die innwendige ‘Hyäne’ gemeinsam durch objektiv-idealistische Arbeit an der “Sozialen Plastik” (Beuys) kultivieren. Mit dem Primat der Kunst und der Magd-Funktion der Wissenschaft kann dann die Individualität den Dunkeläther christianisieren, durchlichten und die beiden wichtigen Helfer auf dem Weg nach Neu-Weimar zu Tempelaufsehern im Heiligtum zu Ehren der Göttin Artemis machen, aus deren Reich jene verzaubernde Schönheit letztendlich stammt.
Auch das Symbolbewusstsein braucht ein Gotteshaus, die Periagoge des faustischen Christentums. Die Einbindung beider Hauptgestalten aus dem Festspiel Pandora zur Erschaffung der erhabenen Plattform, dort wo die All-Gebärerin residiert, ist die erkenntnismutige Aufgabe der Adepten der kunstreligiösen Avantgarde, der Sangha an der Entwicklungsfront.” (wird fortgesetzt)
Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
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Änderungen
*1) Aus ‘Haß’ im ersten Absatz wird ‘Hass’.
*2) Aus ‘Symbolbewußtsein’ wird ‘Symbolbewusstsein’ im letzten Absatz.
*3) Der Titel des Moduls enthält neu nicht den ‘Herzog’ sondern die ‘Herzog-in’.