Was ist das Wesen der Gleichheit? (I)

(038) MODUL


Zusammenfassung

Dieser Text entwirft eine tiefgreifende philosophische Vision, in der die Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz nicht als politischer Akt, sondern als permanente Kulturrevolution und ästhetischer Prozess verstanden wird. Das Werk nutzt eine dichte Symbolik aus der griechischen Mythologie, der Goethezeit und der modernen Kunsttheorie von Joseph Beuys, um den Ausbruch

Video des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension

aus einer rein materiellen, ‘sozialimperialistischen’ Matrix zu beschreiben. Ziel ist die Transformation des Individuums zum ‘Weltenkind’, das durch erkenntniskritische Grenzüberschreitungen und die Ablehnung erstarrter staatlicher Strukturen zu seinem individuellen Urbild zurückkehrt. Letztlich wird die wahre Gleichheit als eine ständige Anpassung an die Idee des Geistes definiert, die den Kantischen Kategorischen Imperativ als höchste Handlungsmaxime in einem neuen, lebendigen Kunstwerk der Gesellschaft verankert. (KI-generiert, 09/02/26)


Podcast des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension

Gleichheit als permanente Revolution des Selbst


Poetologischer Studien-Text

Goethevolk. Das integristisch wirksame Organ zur Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz. 1) ÜBER DEN ERKENNTNISKRITISCHEN ABGRUND.

Faust: “Gleich zu Anfang sei darauf hingewiesen, dass die Anordnung der Titanide Themis gemeint ist, jede Handlung darauf zu überprüfen, ob sie streng allgemein und unbedingt notwendig ist (transzendental).

Das aristotelische Synholon besteht in der Sicht der sozialimperialistischen Oligarchie reduktionistisch nur noch aus der triebgesteuerten Hyle und dem verkümmerten Eidos des allgemeinen Begriffes, der ein hyperrealistisches ‘Destillat’ des für das eigene Überleben zuständigen tierischen Verstandes ist. Um diesen, im Grunde ikonoklastisch wirksamen, geschichtsgläubigen Irrweg, wieder mit dem Subjekt zu verbinden, muss die Matrix verlassen werden.

Mit dem gestarteten Kommandounternehmen ‘general strike‘ 2) wurde nun in der Sinnlichkeit auf der Wirkebene der praktischen Ästhetik der ‘Thorweg’ (Nietzsche) freigegeben. Der Hüter des Einganges in die paradoxe Welt des ewigen Augenblickes, Zarathustra, der das ‘Weltenkind’ mit einem ‘Bollerwagen’ auf den gegensätzlichen Attraktorstrahlen zwischen Abbild und Archetype spazieren fährt, hat den Eingang für den ersten Teilprozess freigegeben: die Überquerung des Flußes des Vergessens.

Der nächste erkenntniskünstlerische ‘Staffellauf’ durch das reine Land der Göttin Artemis beginnt, wie die beiden anderen davor, mit der Fahrt über die Styx, mit dem Verlassen der ‘Vorhölle’ des BRD-Regmies. Die Flussgöttin gestattet das Eintauchen in ihren formlosen Körper nur nach vorheriger ‘nicht-positiven Bejahung”‘(Nietzsche) der empirischen Erfahrung der jeweiligen Individualität, die sich für ein weiterhin absolut selbstbestimmtes Leben entscheidet.

Die jeweilige Instanz des ‘Weltenkindes’ in ihrer besonderen Inkarnation ergreift dann die ‘Flamme’ (Beuys), die für den nächsten Schritt im Erkenntnisexperiment des totalästhetischen ‘Versuches’ (Goethe) vorbereitet wurde, und trägt analog die Wahrheit in den dann folgenden transzendentalen Raum. Das oberste Prinzip, die ‘Entelechie’ (Goethe), trennt sich hierbei von dem musealisierten kulturellen Artefakt, um dessen Logos in ein neues zyklisches Kunstwerk zu überführen. Sie weigert sich generell die mit dem zeitlich überkommenen Gut verbundenen Eigenschaften in den erkenntniskritisch gewonnenen evolutiven Zusammenhang zu übernehmen. Nur diese Substanz soll kunstreligiös in die ‘Soziale Plastik’ (Beuys) inhäriert werden. Sie soll dem Zeitgeist angeglichen werden. Gleichheit ist als permanente Kulturrevolution anzusehen. Sie ist als fortwährende Anpassung an das individuelle Urbild anschaubar, welches als Idee in der Idee der Ideen auch den ‘Kategorischen Imperativ’ (Kant) als oberste Handlungsmaxime beinhaltet.” (wird fortgesetzt)

Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
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1) Dieses Modulfragment wurde am 13/11/17 leicht überarbeitet.
2) Hierbei handelt es sich um das Extrablatt (VIII) der kunstrevolutionären Zeitung ‘Titanide Eos‘, das während des Künstlerinterviews Ende November im Jahr 2016 kostenlos verteilt wurde. Kunstinteressierte werden es sicher als wertvolles Objekt einer Liturgie der ‘Neuen Mythologie’ behandeln. Siehe auch unter: https://gaia-essen.de/die-selbsternannte-regierung-im-lande-als-lakeien-des-imperialismus-enttarnen/

Änderungen:
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*1) (09/02/26): Im ersten Absatz wird aus ‘daß’ ein ‘dass’.
*2) (09/02/26): Aus ‘muss’ wird ‘muss’ im zweiten Absatz.
*3) (09/02/26) Dem poetologischen Text wird die mythologische Instanz ‘Faust’ als Sprecher vorgesetzt, die jenen erstellt hat.
*4) (09/02/26) Es wird eine Urheber-Zeile eingefügt.

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