(039) MODUL
Zusammenfassung
Dieser Text entwirft eine mythologisch aufgeladene Vision gesellschaftlicher Erneuerung, in der die Wiederherstellung der Gleichheit vor dem Gesetz als höchstes Ziel einer neuen Kulturepoche erscheint. Das Wesen dieser Gleichheit wird als ein romantisches Paradox begriffen, bei dem die totale Gleichheit der Rechte untrennbar mit der umfassenden Ungleichheit der individuellen Existenz verbunden ist. Durch
Video des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension
die Verknüpfung von Goethes Philosophie mit antiken Staatskonzepten fordert das Werk eine radikaldemokratische Souveränität, die sich gegen jede Form der Ausgrenzung stellt und den aktiven Willen des Einzelnen betont. Letztlich dient das Dokument als Aufruf zur Bildung einer ideellen Gemeinschaft, die sich durch selbstverwaltete Institutionen und die Orientierung an einer übergeordneten Einheit aus der ideologischen Enge der Gegenwart befreit. (KI-generiert, 09/02/26)
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Gleichheit als Recht auf Ungleichheit
Poetologischer Studien-Text
Goethevolk. Das ‘integristisch wirksame Organ’ zur ‘Wiederherstellung’ der ‘Gleichheit vor dem Gesetz’. ÜBER UNGLEICHHEIT UND POLISRELIGION (II).
Faust: “Mit Aristoteles und Goethe wurde der ‘metaphysische Bereich’ eröffnet und wieder verlassen. Seit fast 200 Jahren tobt nun die Auseinandersetzung im übersinnlichen Reich, wo sich das ‘Zeichen’ mit dem ‘Symbol’ begegnet, um den schöpfungsgemäßen ‘Index’ hervorzubringen. Der von der ‘Titanide Eos’ seit langer Zeit sehnsüchtig erwartete Kampf um die Wiedereinsetzung der ‘Souveränität’ der ‘totalexistierenden Individualität’, des “freien Volkes auf freiem Grund” (Goethe, Faust), hat endlich begonnen. Die ‘Göttin des reinen Strebens’ wird aber die ‘Gleichheit vor dem Gesetz’ nur ‘radikaldemokratisch’ akzeptieren. Ihre Gunst’, ihr ‘Glücksversprechen’, gilt nur den ‘Aktivist-innen’, die jede Form der ‘Apartheid’ im ‘ästhetischen Stadtstaat’ zurückweisen, jeder ‘antievolutionären Dämon-in’ den Zutritt in das ‘Vorstellungsleben’ aller ‘Polisbewohner-innen verweigern’.
Das ‘Wesen der Gleichheit’ liegt also im ‘Wollen’ jeder einzelnen Bürger-in versteckt. Da aber dieses ‘kunstreligiös’, nur das eigene ist und wie ein Naturgesetz wirkt, ist die ‘totale Gleichheit’ auch die ‘umfassende Ungleichheit’ (romantisches Paradox). Die materielle Grundlage für das gerade genannte selbstbestimmte Leben muß jener selbstverständlich entsprechen. Solange der Mensch aber ideologisch bloß auf das eigene Überleben festgelegt, zum ‘ikonoklastischen Bürgerkrieg’ gezwungen, mit autogenozidaler Absicht zum Tand und pseudoreligiösem Verhalten überredet wird, solange kann auch die ‘Göttin Dike’ nicht die ‘Überfahrt in die nächste Kulturepoche’ freigeben.
Gott sei Dank 1) hat sich mittlerweile die erste ‘Polis’ durch einen erneuten ‘Ratschluss der Olympier-innen’ als Brückenkopf in der ‘Vorhölle’ des ‘BRD-Regimes’ weiter verfestigen können. Erneut haben die ‘Eupatriden’ ihren Anspruch angemeldet. Die ‘Archonten’ wurden durch den von ihnen eingerichteten ‘Areopag’ schon ausgewählt. Selbst die ‘Volksversammlung’ und das ‘Volksgericht’ kann nun besetzt werden. Alle diese Institutionen und Ämter werden zeitgemäß geleitet und verwaltet. Sie unterliegen in allen Fällen den aus den ‘Propyläen-Gesprächen’ abgeleiteten Anweisungen, an denen jeder anwesende absolute Zweck zur Teilnahme und zur Stimmabgabe ohne Enthaltung verpflichtet ist. (wird fortgesetzt)
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1) Gott wird in der ‘Neuen Mythologie’ als die Kraft verstanden, die für die Transzendentalie der ‘Einheit’ steht. Sie wird als die ‘Idee’ erkannt. Menschen handeln im besten Fall nach Ideen und da diese selbstbegrenzend und nicht überwältigend sind, prosperiert jede ‘Gemeinschaft’, die sich im ‘Objektiv-Ideellen’ vereinigt.”
Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
Änderungen:
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*1) (09/02/26): Aus ‘Ratschluß’ wird ‘Ratschluss’.
*2) (09/02/26): Aus ‘muß’ wird ‘muss’.
*3) (09/02/26) Dem poetologischen Text wird die mythologische Instanz ‘Faust’ als Sprecher vorgesetzt, die jenen erstellt hat.
*4) (09/02/26) Es wird eine Urheber-Zeile eingefügt.