Die Attitüde des Bushido im Zen (mit Video)

(027) MODUL: Zen-Buddhismus (II), Ares-Institut.  ¶  Das BRD-Regime und seine ideologische Basis ist für jeden selbstdenkenden Menschen nicht mehr zu akzeptieren. Die aus verständlichen Gründen nicht gern gesehene Systemkritik führt bei den radikaldemokratisch Fragenden schnell zu einer Lösung, Zen, und mit dieser absoluten, heiltherapeutischen Sichtweise zu Bushido. Der Weg der Erkenntnis hieße die Übersetzung im christlich dominierten und von Kant und Goethe mit dem Polytheismus verbundenen Kulturgeschehen. Es handelt sich um einen Verhaltenskodex dessen Grundlagen im Buch von Inazo Nitobe “The Soul of Japan. A Classic Essay of Samurai Ethics” erschöpfend dargelegt werden. Er selbst sagt: “Es ist ein Kodex, der wahrhafte Taten heilig spricht, ein Gesetz, das im Herzen geschrieben steht”. Mit dieser Aussage hat er sich auch als Goetheanist geoutet. Der Charakter des Bushido beinhaltet sieben Tugenden: 1. GI: Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, 2. YU: Mut, 3. JIN: Güte, 4. REI: Höflichkeit, 5. MAKOTO und SHIN: Wahrheit und Wahrhaftigkeit, 6. MEIYO: Ehre, 7. CHUGI: Treue oder CHU: Pflicht und Loyalität. Der Daimyo, dem diese Haltung gilt, ist in der Mythologie von “Sonne und Erde” der unsichtbare Herzog des ästhetischen Stadtstaates. Er ist die höchste Instanz, das geistige Band, welches jeden Augenblick durch die Persönlichkeit einer Erkenntnisgemeinde ersetzt wird, die gerade ihren substanziellen Anteil in die Akashachronik schreibt. Jede Vollbürger-in ist gleichzeitig eine das Ganze verteidigende Kämpfer-in. Lesen Sie dazu auch die Postings auf der Webpräsenz www.gaia-essen.de, welche Ihnen durch die Eingabe eines passenden Suchbegriffes aus dem Titel sofort angezeigt werden:

1. Miyamoto Musashi, Samurai, Zen-Mönch und größter Schwertkünstler Japans (mit Video),
2. Tsunetomo Yamamoto. Erkenne die Bedeutung von Bushido! (mit Video) und
3. Das Höhere Ich, die eigene Wahrheit und Bushido (mit Video).

Das ist das Entwicklungsproblem, Frau Julia Hackober!

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HAIKU: Das ist das Werkzeug | Persönlichkeiten höret |Erkenntnisidee

(019) MODUL: Individualität (II), Apollon-Institut.  ¶  Was sagten Sie noch gleich zu Anfang in Ihrer journalistischen Arbeit in der Tageszeitung “Die Welt”, Ausgabe 07/11/15: “Wir wissen nicht mehr, wer wir wirklich sind: Alle schwören auf Authentizität, bauen sich ihre Persönlichkeit aber auf Idealen zusammen, die mit der Realität nicht viel zu tun hat”. Aha, es geht wieder einmal um die schönste Nebensache der Welt, die als Aufhänger für eine lexikalische Arbeit am Aspekt der Bedeutung des Wortes Persönlichkeit gewählt wird? Wußten wir jemals ohne hohe Eigenanstrengung, wer wir wirklich sind? Das Markenzeichen des Menschen ist doch gerade seine zwar vorhandene Individualität, aber gleichzeitig eine, über die er sogar selbst nicht ohne weiteres verfügen kann. Selbstverständlich gibt es keinen Menschen, der nicht versucht seine Persönlichkeit auf einem Ideal aufzubaut. Das ist doch die Strategie, die jeder Handlung zugrunde liegt. Und das jenes mit der Realität nicht übereinstimmt, daß ist doch gerade der Aufruf zum Tätigwerden. Die Realität aber besteht aus Vorurteilen, denn die wahre Wirklichkeit ist das absolute Nichts. Dies erkannt zu haben, macht die Persönlichkeit zum Buddha,  zur Zen-Individualität. Das ist die anzustrebende Authentizität, nicht das “Pimpen der eigenen Persönlichkeit” mit heteronomen Vorgaben, da muß ich Ihnen einmal recht geben. (wird fortgesetzt)

Die Verfassung der Goetheanistischen Plattform “Sonne und Erde” (I)

(002) MODUL: Verfassungsgebende Versammlung (I), Ares-Institut.  ¶  Präambel der Goetheanstischen Plattform (Verfassung): In faustischer Selbstverantwortung, sich ihrer integristischen Ganzheit bewußt, strebt die totalexistierende, geistig absolut freie Individualität in ihrer einmaligen Persönlichkeit den ästhetischen Stadtstaat an, in dem der Widerspruch von Gemeinschaft und menschlichem Einzelwesen im autonomen Kulturraum organisch aufgehoben ist. (wird fortgesetzt)