(005) Attribut: Gestalt
Zusammenfassung
In diesem Text entwirft der Autor eine philosophische Handlungstheorie, die auf der Synthese von Natur, Kunst und Geist basiert. Durch die Verbindung von reiner Erfahrung, symbolisiert durch die Göttin Hygieia, und intellektueller Bildung gelingt es dem Individuum, die rohen, triebhaften Impulse des Ares in eine geordnete,
Podcast des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Die Zähmung der inneren Hyäne
ethische Kraft zu verwandeln. Das Ziel dieses Prozesses ist die Erschaffung einer harmonischen Gestalt, die sich jenseits von Vorurteilen und Selbstzensur in vollkommener ästhetischer Autonomie entfaltet. Letztlich dient diese innere Veredelung dazu, den ungebändigten Willen in Einklang mit dem kategorischen Imperativ zu bringen und so eine freie, geistige Individualität sichtbar zu machen. (13/02/26, KI-generiert)
Poetologisches Fragment
Die Goethea: Ästhetische Autonomie und die Evolution der freien Individualität
Faust: “Natur und Geist, Natur und Kunst. Über die Bildung in Verbindung mit dem Verstand, der Vernunft und der Ideenwelt wird das mir persönlich von der Göttin Hygieia Gegebene ein Mittel um den Gott Ares zu zähmen, das Prinzip der Natur für die Evolution der geistig absolut freien Individualität in ihrer besonderen Darstellungsform sichtbar werden zu lassen.
Die Goethea, der Goethe ist die anmutige Gestalt, das harmonische Ganze im dynamischen Zustand des erkenntniskünstlerischen Werdens und jenseits aller fremdbestimmenden Vorurteile. Auch kein Dämon der Selbstzensur darf eintreten! Was soll es sonst noch für mich geben, als das kunstgeschichtlich Anschaubare, dem ich mich betrachtend ästhetisch autonom zuwende.
Hygieia, das hohe Wesen der reinen Erfahrung, liefert mir dann alles, was ich für meine Handlungstheorie benötige. Die ‘Hyäne’ in mir, die unerschöpfliche, rohe Kraft des in jeder Hinsicht ungebändigten Willens einschließlich seiner dämonischen Begleiter-innen verwandelt sich dann in die der Situation entsprechende, dem kategorischen Imperativ (Kant) entsprechenden Tatsache.” (wird fortgesetzt)
Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!