(011) Attribut: Wachkuss
Zusammenfassung
Dieser Text nutzt das Motiv des erlösenden Wachkusses aus dem Märchen, um die Entwicklung der menschlichen Individualität und die Entfaltung der Seele zu feiern. Der Autor beschreibt den Prozess, in dem ein zuvor verschlossenes oder einfältiges Wesen zu einer königlichen Haltung erwacht, die von gegenseitigem Respekt und
Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Erst der Wachkuss weckt wahre Individualität
höchster Tugend geprägt ist. Dieser innere Wandel wird als eine lebenslange Gemeinschaft dargestellt, die den Herausforderungen des irdischen Daseins gemeinsam begegnet. Schließlich dient das Fragment als Einladung, diese kulturelle und ethische Wiedergeburt im Rahmen verschiedener festlicher Veranstaltungen kollektiv zu zelebrieren.
Poetologisches Fragment
Die erwachte Individualität: Eine Märchenethik
Faust: “Der Dummling hat sie gekriegt, wie schön. Aus dem tumben, ‘teutschen’ Michel, der verschlossenen ‘teutschen’ Michelina, ist der Prinz, die Prinzessin geworden. Nie wieder werden sie allein sein, denn bis an das Ende aller Tage werden sie gemeinsam die
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Abenteuer der irdischen Verwicklungen bestehen. Genau so verläuft die immer wieder spannend zu lesende Geschichte der Individualität. Und es ist keine gemeine Lüge, es ist wahr! Die Freude über diese wiedergefundene seelische Attitüde, wo die höchste Arete, sich gegenseitig wie eine Königin und ein König zu behandeln, Wirklichkeit wird, wollen wir gerne in den Dionysien (Festspielen), im Museion, am Ethikabend und zum Kulturfrühstück mit Ihnen teilen.” (wird fortgesetzt)
Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
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Änderungen
*1) (12/02/26) Es wurde eine Urheber-Zeile eingefügt.
*2) (12/02/26) Die Sprecher-Instanz wurde dem Fragment vorangestellt.
*3) (12/02/26) Aus ‘Wachkuß’ wurde ‘Wachkuss’.