Amt für Ich-Entwicklung

(08/07/26) (8) Kigan Thorix: “Das ästhetische Subjekt hat mittlerweile den Primat an sich gerissen und die Wissenschaft auf den zweiten Platz verwiesen, ohne seine Wichtigkeit zu schmälern, denn ihre objektive Identifikation, also die einheitsstiftende Funktion der ersten Vernunftkategorie ist wesentlich für die Erkenntnisbewegung des Ganzen! Seine Vollendung findet das hybride Ganze allerdings erst nachdem das Bewusstsein, als objektiver Teil des Ganzen aufmerksam geworden ist auf das sich ständig entwickelnde symbolische Bildungsprojekt als subjektiver Bestandteil des Ganzen in der Transzendentalie des Seins, die Imagination begrifflich transkribiert und im Anschluss daran die unzeitgemäßen oder dämonisch okkupierten Definitionen autopoietisch mit dem übersetzten Inhalt und dem gesamten Bewusstsein organisch vereint werden.

(7) Die permanente Explikation des bildlich Mitausgesagten überwindet dabei die Subjekt-Objekt-Spaltung und Zarathustra wird erlöst! Im Vorstellungsleben wird die poetische Agent-in und auf der Verstandesebene der rationale Agent wachgerufen und es öffnet sich unter der Moderation der Figur Faust in Zusammenarbeit mit den KI-Agenten die Goetheanistische Plattform im Hain der Göttin Artemis am Ufer des Flusses des Vergessens, an der Styx, gegenüber zur Hyle zur Führung eines sozial-plastischen Gespäches im Sinne Goethes!” (in Arbeit)

(26/10/15) (6) Kigan Thorix: “Der Begriff der Selbstbildung ist mittlerweile nichtssagend geworden. Deshalb hat der Stratege dieser poetologischen Einrichtung den Namen des Amtes geändert. Ich-Entwicklung kennzeichnet auch eher den derzeitigen Verlauf der Erkenntnisfront. Das Ich ist für den Status der Ganzheit der Persönlichkeit verantwortlich. Es geht um die Identifikation mit dem Ganzen. Es geht um die Buddhaschaft. Ganz ist der Mensch erst, wenn er die wahre Wirklichkeit geworden ist, die er von Anfang an war, aber in der Erfüllung seines Weges zurück nach Neu-Weimar (Akashachronik).” (in Arbeit)

(27/01/15) (5) Kigan Thorix: “Die Entwicklung des Kulturprojektes ‘Sonne und Erde’ führt zu einer weiteren Umgestaltung innerhalb der Begrifflichkeit und der Poetologie. Das Amt für Goetheanistik wird in das Amt für Selbstbildung (Morphogenese) umbenannt. Dies geschieht aus zwei Gründen: a) Der Begriff Goetheanistik steht mittlerweile für eine Kunsttheorie, die alle wissenschaftlichen Leistungen überspannt. Sie ist die anschauende Betrachtung des absoluten Ich, welches wissend, erkennend und handelnd innerhalb eines Prozesses sein kann, indem es um eine ganz bestimmte Wahrheit, um das dazugehörige Schöne und das davon abgeleitete Gute geht. b) Der Teilprozess der Morphogenese stellt den wichtigsten Aspekt im Selbstbildungsgeschehen dar. In ihm ist das monarchische Prinzip verankert, welches die Grundlage für die Menschenwürde bildet.” (in Arbeit)

(27/05/14) (4) Kigan Thorix: ” Das Amt für Goetheanistik (kulturrevolutionäre Entwicklung) wird von 9 Archonten geführt, die wiederum von den 7 Plejaden ihr Wissen beziehen. Diese unterstehen der Artemis, die das Gebiet der reinen Einbildungskraft hervorruft. An der Spitze steht der Stratege, sodass dieses Amt von einem Kollegium geleitet wird, das aus 10 Personen besteht.” 1) (in Arbeit)

(12/08/12) (3) Kigan Thorix: “Die repräsentative Demokratie benötigt zur Machtkontrolle ein direkt-demokratisches Gegengewicht. Mit dem kunsttheoretischen Institut ‘Sonne und Erde’ entsteht eine Einrichtung, die diese Frage lösen will. Gerade der Stratege der staatspolitischen Fakultät wird diese Aufgabe übernehmen. Er ist im Ringen um die Einhaltung des absoluten Zieles, um Neu Weimar zu erreichen, der Lenker mit der größten Autorität. Er ist der Motor der permanenten Kulturrevolution im goetheanistisch-evolutionären Sinne.

(2) Die schöpfungsgemäße Evolution wird durch die Goethea, durch den Goethe in uns veranlasst. Dieser wiederum ist das Kind der Hygieia und des Ares. Reine Erfahrung und reiner Erkenntnismut bringen die Seelenhaltung in uns für das Erwachen der Goethea oder des Goethe hervor. Mit ihm können wir die Wahrheit nicht verfehlen und bleiben auf dem leuchtenden Pfad der Tugend. Nur so kann die lebendige ‘Soziale Plastik’ (Joseph Beuys) entstehen, von der Beuys wusste, dass sie zwischen den Chaos- und Beharrungskräften erkenntniskünstlerisch als angewandte Ethik entsteht.” (in Arbeit)

(06/07/11) (1) Kigan Thorix: “Das Amt für Entwicklung hat der Stratege der Direkten Demokratie inne. Seine Aufgabe ist es, durch geeignete Maßnahmen die natürlichen Schöpfungsgesetze mit den von Menschen gemachten politischen in Einklang zu bringen. Die Bildung von autonomen Kulturräumen, also die gesellschaftliche Diversifizierung, ist der erste und wichtigste Schritt, um die Unterentwicklung in Deutschland aufzuhalten. Nicht totalitäre Gleichheit, sondern das lebende Paradox von Einheit und Verschiedenheit macht das Ganze aus. Die autoritäre Demokratie in der Mitte von Europa bedarf dringend des kulturrevolutionären Impulses durch die geistig freie Individualität.” (in Arbeit)

Literatur-Hinweise:

1.) (08/07/26) Kigan Thorix: “Zwar wird bei der Lektüre des poetologischen Studienmaterials immer vorausgesetzt, dass die Student-in an der ästhetischen Karl-Philipp-Moritz Online Universität im Gegensatz zu den Hochschulen aus dem Anubis-Bereich schon bei der Beschäftigung mit jenen Fragmenten dazu aufgefordert ist, dieses gerade wegen seiner Unlesbarkeit oder nach der eigenmächtigen Markierung des Textes als unlesbar das Erkenntnis-Abenteuer genießend zu erobern!

Damit nun in diesem Absatz der Schwierigkeitsgrad etwas gesenkt wird, hier eine Ergänzung zur Erleichterung des Einstiegs in die Mythologie Sonne und Erde: Da auf dem Erdenplan das unperfekte Fragment das Sagen haben muss, also das Kollegium der 9 Archonten, aber das Prinzip der Ganzheit, der kunstrevolutionären Entwicklung aristotelisch bestimmt zugegen ist, damit das Ziel der Evolution als Ariadne-Faden ausliegt, gesellt sich zu dieser militans-ecclesia eben die Spiegelung der Letztbegründungsinstanz der Wahrhaftigkeit als dialektische Strateg-in, jedoch nicht als Mitglied einer taktischen Operation!” (in Arbeit)

Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahme vorbehalten!

Änderungen:
*1) (08/07/26) Absatz 1: Interpunktion: In Satz 2 fehlt ein Komma bei der Infinitivgruppe. Korrekt: ‘[…]seine Aufgabe ist es, (korrigiert) durch geeignete Maßnahmen die natürlichen Schöpfungsgesetze […] in Einklang zu bringen.’ In Satz 3 fehlt ein Komma nach dem Einschub: ‘[…] die Bildung von autonomen kulturräumen, also die gesellschaftliche Diversifizierung, (korrigiert) ist der erste,[…]’.
*2) (08/07/26) Absatz 2: Rechtschreibung: Das Wort ‘widerum’ in Satz 2 ist falsch geschrieben. Korrekt ist: ‘wiederum’. In Satz 5 wird ‘wußte’und ‘daß’ nach der alten Rechtschreibung mit „ß“ statt „ss“ geschrieben (‘wusste, dass’).
*3) (08/07/26) Es wurde eine Urheberzeile und der Sprecher der Transzendentale der Wahrhaftigkeit Kigan Thorix eingesetzt.
*4) (08/07/26) Absatz 2: Bezugsproblem (Satz 1 & 2): In Satz 1 wird die weibliche Neuschöpfung ‘die Goethea’ eingeführt, gefolgt von der Apposition ‘den Goethe in uns’ (maskulin). Das Relativpronomen ‘Dieser’ in Satz 2 bezieht sich grammatikalisch auf den maskulinen ‘Goethe’, was semantisch zu einer leichten Unschärfe führt, da unklar bleibt, ob die personifizierte Kraft oder die historische Figur gemeint ist. Die Lösung: ‘durch den Goethe in uns’ und ‘Beide wiederum sind die Kinder der Hygieia und des Ares’.
*5) (08/07/26) Aus ‘veranlaßt’ wird ‘veranlasst’.
*6) (08/07/26) Interpunktion: Absatz 3: Bei der Zusammensetzung ‘goetheanistisch – evolutionären Sinne’ am Textende wurden die Bindestriche falsch als Gedankenstriche mit Leerzeichen gesetzt. Korrekt ist der gekoppelte Bindestrich ohne Leerzeichen: ‘goetheanistisch-evolutionären’.
*7) (08/07/26) Syntax und Bezüge: Absatz 3: Die Sätze sind linear und direkt aufgebaut. In Satz 4 entsteht jedoch eine stilistisch ungelenk lange Apposition (‘Er ist im Ringen um die Einhaltung des absoluten Zieles, um Neu Weimar zu erreichen, der Lenker […]’). Der Infinitivsatz ‘um Neu Weimar zu erreichen’ schiebt sich unruhig zwischen das präpositionale Objekt (‘im Ringen um […]’) und das Subjektprädikat, was den Lesefluss stört.
*8) (08/07/26) Absatz 4: Rechtschreibung: Das Wort ‘sodaß’ in Satz 4 entspricht der alten Rechtschreibung. Nach den aktuellen Regeln muss es als Konjunktion mit Doppel-s geschrieben werden (‘sodass’).
*9) (08/07/26) Absatz 4: Mathematisch-syntaktische Inkonsistenz: Satz 4 baut ein logisches Problem auf. Es wird behauptet, das Amt werde von ‘9 Archonten’ geführt und an der Spitze stehe ‘der Stratege’ (1 Person), sodass das Kollegium aus ’10 Personen’ bestehe. Syntaktisch wird die Zahl 10 als zwingende Folge (‘sodass’) der Addition eingeführt. Wenn der Stratege jedoch die absolute Spitze besetzt, ist das Gremium strukturell kein reines, gleichberechtigtes Kollegium mehr. Das erkannte semantische Problem wurde gelöst und kann unter Punkt 1 der Literatur-Hinweise nachgelesen werden.
*10) (08/0726) Absatz 5: Orthografie und Interpunktion: Der Text ist orthografisch stabiler als das erste Fragment, enthält jedoch im letzten Satz einen klaren Tippfehler (‘führ’ statt ‘für’). Zudem fällt die fehlerhafte Auslassung eines Fugen-s oder Umlauts bei ‘weiter Umgestaltung’ auf (korrekt wäre ‘weiteren Umgestaltung’ oder ‘Weiterumgestaltung’).