Der Wesenstausch in der Imagination

(051) Mythologem: Goetheanistische Plattform (II). Die Analyse des geistigen Subjektes ist im Gegensatz zu der des seelischen Objektes eine kunstrevolutionäre Synthese. Die Form (eidos) und der Stoff (hyle) werden in der Subjekt-Objekt-Spaltung also anders erkannt. Die reaktionären Sozialfaschisten verkürzen, da sie sich zur blasphemischen Vergötterung der verstehenden Aufklärung bekennen, die moralische Evolution auf die naturwissenschaftliche Beherrschung der Welterscheinungen. Zu diesen zählen jene im eklatanten Widerspruch zum Militärgrundgesetz auch die Menschen, die sie über den Begriff der Gesellschaft zu einem Mitglied einer Horde entwürdigen. Ein mythologisch verankertes Volk gibt es für autogenozidale Jakobiner, den Geist stalkende und die Vernunft zum Hurendienst zwingende Scharfrichter nicht.   ¶   Die Goetheanistische Plattform beginnt sich in der Neuen Mythologie zu bilden, wenn die Selbsterkenntnis einsetzt. Bevor der Wesenstausch (Intuition) als Methode für alle Gegenstände des Seins transzendental gewählt werden kann, muß selbstverständlich die Individualiät ein Stück freier geworden sein. Sobald sie die allgemeine Wahrheit (Christus) in eine besondere umgestülpt hat, und mit ihr eine paradoxe Einheit (Erkenntnisidee) im Reich der absoluten Zwecke entstanden ist (Symbol), hat sie den Abgrund, der sie von der Vernunft trennt, aber auch gleichzeitig verbindet, übersprungen. Diese sonnenhafte Intuition wird im lebendigen System von “Sonne und Erde” im irdischen Mondlicht der Göttin Artemis poetologisch reflektiert, welches die Grundlage für die goetheanistischen Propyläen-Gespräche des Artemis-Institutes liefert. Diese vermitteln erkenntniskritisch zwischen den Daten aus der Vergangenheit des Apollon-Institutes (Inspiration) und den Bildern aus der Zukunft des Ares-Institutes (Imagination). Alle drei Einrichtungen werden in einem Artemision zusammengefaßt, welches als kunstreligiöse Periagoge auf der Erde in Erscheinung tritt.   ¶   Dabei werden die Kardinaltugenden des Erkenntnismutes, des Hochsinnes von dem Evolutionscafe versinnbildlicht, die der Weisheit, Klugheit (Athene) von den Propyläen und die der Mäßigung, Besonnenheit von der Freien Universität des Goethevolkes.  Wie zu ersehen ist, müssen die Vorgaben der Göttin Athene von der Göttin Artemis neo-situativ umgeformt werden. Aber die Stadtgöttin von Athen erhält ihre zentralen Anweisungen vom Hauptgott Zeus. Sie erinnern sich, er ist der Blitzgott und sie entstammt seinem Haupte. Die Goetheanistische Plattform im Hain der Artemis verbindet sich auf der unteren Ebene über die Empfindung mit der Materie. Hier findet nun der Wesenstausch mit den Dingen der Welt statt.   ¶   Wo bleibt die Gerechtigkeit, werden Sie sich fragen. Als Befürworter-in des Primates des Kunst kämpft die GAIA für die negative Dikelogie gegen die positivistische Gewalt der angewandten Rechtswissenschaft, weil im Unterwegssein der erkenntnisgeleiteten Tat sich kein Unrecht zeigen kann. Die Kardinaltugend der Gerechtigkeit wird in dem zyklischen Kunstwerk sichtbar, welches in der Sinnlichkeit der Sozialen Plastik (Beuys)unverrückbare Metamorphosen herbeigeführt hat. #GaiaEssen, #Mythologem, #Argonautik, #KardinalTugend, #WesensTausch. (wird fortgesetzt)