Schon wieder eine neue Partei!?

(001) Mythologem: Chaos. Wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Internetpräsenz der Wählergemeinschaft “Die Goetheanisten – Partei für Direkte Demokratie” 1). Reine Aufmerksamkeit und Selbstbestimmung ist der Weg des Menschen, denn nach Hegel und Rudolf Steiner ist am Beginn der philosophischen Bewegung das Sein, das Gegebene gleichbedeutend mit dem Nichts, dem bestimmungslosen Chaos. Deshalb sind wir unserer erkenntniskünstlerischen, augenblicksbezogenen Totalexistenz bewußt, organisieren uns selbst und führen uns durch Integrität, Kompetenz und Tugend. Zur gegebenen Zeit stellen wir uns auch kommunal zur Wahl. Achtung, Seminar, handlungsorientierter Unterricht, Fachbereich Goetheanistik, Sie befinden sich auf einer elektronischen Plattform, wo wissenschaftliche und künstlerische Grundsätze gelten. Ideologisch bedingte Formen und Inhalte sind dementsprechend nicht zu erwarten. Keineswegs gründen wir eine neue Partei! Im Sinne des politischen Systems ist unsere Gemeinde zwar zeitweilig eine Partei, aber im Sinne Goethes stehen wir gleichzeitig für das große, lebendige Ganze. Das unterscheidet uns fundamental von allen anderen Mitbewerbern um die politische Macht. Die goetheanistische Naturwissenschaft ist im Gegensatz zur reduktionistisch verstandenen methodisch nicht eingeengt. Doch mehr demnächst weiter oben.
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1) 31/12/15. “Die Goetheanisten” erhielten später den ihre Bedeutung näher bestimmenden Zusatz “Partei für Kulturgerechtigkeit”. Zwar stellen sie auch weiterhin eine direkt-demokratische Willensäußerung dar, aber mit dem neuen Untertitel wird klar herausgestellt, daß die Kultur und ihre individuelle Gestaltung primär ist und die Unterdrückung der kunstreligiösen Arbeit an der “Sozialen Plastik” (Beuys) auch als eine Ungerechtigkeit verstanden werden kann.