(029) MODUL
Zusammenfassung
Dieser poetologische Studientext des Apollo-Instituts setzt sich kritisch mit dem Begriff des Sozialfaschismus auseinander und versteht diesen als eine Form der moralischen Abwertung, die zur Spaltung der Gesellschaft führt. Der Autor argumentiert, dass wahre Erkenntnis erst dort beginnt, wo man sich von einer religiös überhöhten Borniertheit befreit, welche Menschen in minderwertige und höherwertige Kategorien unterteilt. Zentral ist dabei die Warnung vor dem Sein-Sollens-Fehler, bei dem
Video des poetologischen Studien-Textes im Stil einer Rezension
subjektive Ideologien fälschlicherweise in allgemeingültige Gesetze gegossen werden, was nach Ansicht des Textes die Grundfeste einer despotischen Oligarchie stärkt. Letztlich wird dieses Verhalten als Ausdruck einer archaischen Selbstversklavung und einer kollektiven narzisstischen Störung gedeutet, die den wissenschaftlichen Diskurs zugunsten einer ideologischen Überzeugung verweigert.
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Sozialismus entsteht aus innerer Selbstversklavung
Poetologischer Studien-Text
Sozialfaschismus (I), Apollon-Institut
Faust: “Die Erkenntnis beginnt nicht erst mit dem Wissen. Sie beginnt schon mit dem Verlust der offenbarungsreligiös überhöhten Borniertheit, die den Anfang jedes sozialfaschistischen Denkens, jedes Einteilens der Menschen in minderwertige und höherwertige darstellt und die dazugehörige Apartheid innerhalb der despotischen Oligarchie hervorbringt.
Das beste Beispiel für diese Aussage liefert das BRD-Regime. Die Unterscheidung (Diskriminierung) zwischen mir und den Anderen, zwischen meinen Identifikationen und denen der Anderen ist zwar notwendig für den Erkenntnisprozess, aber sie darf selbst nicht moralisch entwertet und dann noch in allgemeingültige Gesetze gegossen werden. Außerdem muss konsequent der Sein-Sollens-Fehler ausgeschlossen werden, damit Staat und Kirche ebenfalls wieder getrennt werden und auch bleiben.
Ob die anti-demokratischen Überzeugungstäter-innen ihre unästhetischen Handlungen ideologisch begründen oder deren Erscheinen durch das Fürwahrhalten irgendwelcher geschichtlicher Ereignisse erzwingen, das ist nebensächlich. Keine Argumente, die Kant unterstützen würde, sind in ihren Aussagen zu finden. Ihre ikonoklastische anti-politische Praxis ist schlicht durch die Verweigerung der wissenschaftlichen Methode zustande gekommen. Man fühlt sich vorwissenschaftlich schon im Recht und diese archaische Attitüde baut allein auf dem wahren Rassismus auf, der Selbstversklavung, die den Barbar, den jeder in sich trägt, nicht kultivieren will. Ist das die Beschreibung der narzistischen Persönlichkeitsstörung?” (wird fortgesetzt)
Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
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Änderungen
*1) Aus ‘muß’ wurde ‘muss’ im zweiten Absatz.