‘Kunstkirche’ “Evolutionscafe” auch für Workshops geöffnet

Workshops: Hier die Informationen für Interessenten >>

Update vom 12/02/2026 (in Arbeit)


12/02/2026

Faust: “Freund-innen und Aktivist-innen der Kunstrevolution, der zweite Workshop, das Symposium (III) ist für den kommenden Juli im Jahr 2026 anberaumt! Wir, das faustische Goethevolk freut sich auf den nächsten praktisch philosophischen Spaziergang mit Ihnen! Mehr dazu erfahren Sie frühzeitig hier auf der Website!” (wird fortgesetzt) Continue reading

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Am Umstülpungspunkt vom Allgemeinen zum Allgemeinen im Besonderen

(015) Attribut: Nationaler Sicherheitsrat


Zusammenfassung
Dieser kryptische Text entwirft die Vision einer spirituellen und politischen Erneuerung, in der eine als “Goethevolk“ bezeichnete Gemeinschaft durch kunstrevolutionäre Handlungen eine moralische Evolution der Menschheit herbeiführen soll. Das zentrale Anliegen ist die Überwindung zerstörerischer Macht-Strukturen durch die Integration von Triebkräften in eine radikaldemokratische Ordnung, die das Allgemeine


Podcast des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Die moralische Kunstrevolution des Goethevolkes


im individuellen Besonderen widerspiegelt. Mithilfe philosophischer Kategorien wie Intuition und Imagination strebt das Werk danach, die Gegenwart zu verklären und eine gerechte Neuverteilung des Sinnlichen zu etablieren, um den Fortbestand menschlicher Vielfalt gegen oligarchische Tendenzen zu sichern. Letztlich fungiert der Text als ein symbolisches Manifest für die Verschmelzung von Geist und Materie, das die Konstruktion eines universellen Sinnhintergrunds als Voraussetzung für wahre Erkenntnis postuliert. (12/02/26, KI-generiert)


Poetologisches Fragment
Faust: “Es ist die ‘Erste Nation’ aus dem Lichtreich, die das Überleben der Menschheit in ihrer Vielfalt sichern kann, wenn das Streben (Orexis), die Kraft des Dunkelreiches, von den im jenen Äther transzendentalbewusst operierenden Individualitäten in einem Continue reading

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Der Stoßtrupp mit dem attraktiven Ur-Bild als Leitstern

(014) Attribut: Quadrat der unbekannten Herzog-in


Zusammenfassung
In diesem Text entwirft der Autor ein neo-situationistisches Narrativ, in dem ein transzendentales Paar sein angestammtes Reich verlässt, um eine höhere Stufe des Werdens in einer avantgardistischen Sphäre zu erreichen. Durch diese Bewegung entsteht ein dynamisches Vakuum, das als Funktionsraum für neue Wahrheitsinstanzen dient und die bisherige Ordnung der Individualität radikal


Podcast des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Durch radikales Vergessen zu einer neuen Mythologie


transformiert. Der Text fungiert dabei als metaphysischer Aufruf, der die Leser dazu einlädt, sich als moderne Argonauten an einer “Neuen Mythologie” zu beteiligen und eigene Erkenntnisse schöpferisch in das universelle Gedächtnis einzuschreiben. Letztlich wird hier eine spirituelle Selbstüberwindung propagiert, die über traditionelle philosophische Konzepte hinausgeht und eine neue Verteilung der Sinnlichkeit innerhalb eines gemeinschaftlichen Geistes anstrebt. (12/02/26, KI-generiert)


Poetologisches Fragment
Faust: “Die ‘Prinzessin’ und der ‘Prinz’ verlassen, von der übrigen ‘Ich-Organisation’ unbemerkt, ihr transzendentales ‘Königreich’, um es einer höheren Werde-Stufe zuzuführen. Zurück bleibt der leere Ort ihres Wirkens, der aber gerade deshalb von den

Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension


anderen ‘Instanzen der Wahrheit’ funktional für ihr spontanes Setzen in Anspruch genommen werden kann, obwohl die für die absolute Souveränität letztverantwortliche Individualität in ihrer androgynen Doppelform schon in den ‘Empfindenden Sümpfen der Styx’ 1) das nächste avantgardistische Abenteuer startet. Continue reading

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Das Ganze wird in der Schwebe gehalten

(013) Attribut: Wachsamkeitskomitee


Zusammenfassung
In diesem Textabschnitt reflektiert die Figur Faust über die harmonische Verschmelzung von geistigen Idealen und materieller Wirklichkeit innerhalb eines fiktiven Staates. Er beschreibt das Wirken übergeordneter, ordnungsstiftender Kräfte, die das Gleichgewicht der Ganzheit bewahren und den gesellschaftlichen Erkenntnisprozess vor Verunreinigungen schützen. Trotz dieser lenkenden Mächte betont

Podcast des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Soziale Plastik und das kosmische Immun-System

der Autor die Notwendigkeit der völlig freien Eigenmacht des Individuums, das durch aktives Handeln die Vision einer „Sozialen Plastik“ verwirklichen muss. Letztlich wird die Verantwortung für das Gemeinwesen einer Gruppe übertragen, die durch selbstlose Ichhaftigkeit das Schicksal der Polis mitgestaltet und so die Brücke zwischen privater Existenz und öffentlicher Pflicht schlägt.

Poetologisches Fragment
Faust: “Prinz und Prinzessin herrschen nun glücklich und zufrieden bis an das Ende ihrer Tage. In jeder Hinsicht entwickelt sich ihr Land. Die geglückte Aufnahme des vollwertigen Guten in der sinnlich-sichtbaren Hyle des Königreiches, sein Erscheinen in Raum und

Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension

Zeit, war auch das Werk universell wirksamer Kräfte, die es auch weiterhin beständig bewegen, plastizieren und sein Gleichgewicht herbeiführen. Continue reading

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Schalmeienklänge und Holzkohleduft

(012) Attribut: Königliche Hochzeit


Zusammenfassung
Dieser Text beschreibt die feierlichen Vorbereitungen einer königlichen Hochzeit, bei der eine Atmosphäre der universellen Freude und Inklusion herrscht. Der Autor betont eine bewusste und moderne Ernährungsethik, indem er ein rein veganes Festmahl schildert, das auf natürlichen Lebensmitteln und vegetarischen


Podcast des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Verbotene Butter auf der veganen Königs-Hochzeit


Alternativen basiert. Durch die Teilnahme von Mensch und Tier sowie die festliche musikalische Untermalung wird das Ereignis als ein harmonisches Gemeinschaftserlebnis dargestellt. Letztlich dient die Erzählung dazu, die ideale Vereinigung des Paares in einer Welt voller Überfluss, Gesundheit und staunender Bewunderung zu zelebrieren. (12/02/26, KI-generiert)


Poetologisches Fragment
Faust: “Sobald die Prinzessin und der Prinz zueinander gefunden haben, lässt die frohe Königin von einem Herold im ganzen Land die bevorstehende Vermählung verkünden. Alle sind eingeladen, alle bereiten das Fest vor. Auch die Tiere dürfen daran teilnehmen. Nur veganes Essen ist erlaubt. Das “Clean Eating” war immer schon die bevorzugte

Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension


Zubereitungsart von Lebensmitteln. Es werden köstliche Brote gebacken. Die besten Buttersorten kommen zum Vorschein. Ein gutschmeckender Kuchen nach dem anderen verläßt den Ofen. Salate mit unterschiedlichster Zusammensetzung stehen bald auf den unzähligen Tische. Die Brotaufstriche duften in allen Variationen. Bier, Obst, Mineralwässer, Wein und vieles andere mehr wird hinzugetragen. Das Hochzeitspaar soll gleich erscheinen. Sofort beginnen die Schalmeinspieler mit ihrer Kunst, der Holzkohleofen wird mit dem vegetarischen Fleischersatz belegt und viele, viele Arme werden in die Höhe gerissen und Laute des Erstaunens sind zu hören. Kein schöneres Liebespaar wurde je gesehen.” (wird fortgesetzt)

Henryk Dykier. Copyright (C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
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Änderungen
*1) (12/02/26) Eine Urheber-Zeile wurde hinzugefügt.
*2) (12/02/26) Die Sprecher-Instanz wurde dem Fragment vorangestellt.
*3) (12/02/26) Aus ‘läßt’ wird ‘lässt’.

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Der Prinz hat Schneewittchen wachgeküsst!

(011) Attribut: Wachkuss


Zusammenfassung
Dieser Text nutzt das Motiv des erlösenden Wachkusses aus dem Märchen, um die Entwicklung der menschlichen Individualität und die Entfaltung der Seele zu feiern. Der Autor beschreibt den Prozess, in dem ein zuvor verschlossenes oder einfältiges Wesen zu einer königlichen Haltung erwacht, die von gegenseitigem Respekt und


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Erst der Wachkuss weckt wahre Individualität


höchster Tugend geprägt ist. Dieser innere Wandel wird als eine lebenslange Gemeinschaft dargestellt, die den Herausforderungen des irdischen Daseins gemeinsam begegnet. Schließlich dient das Fragment als Einladung, diese kulturelle und ethische Wiedergeburt im Rahmen verschiedener festlicher Veranstaltungen kollektiv zu zelebrieren.


Poetologisches Fragment
Die erwachte Individualität: Eine Märchenethik

Faust: “Der Dummling hat sie gekriegt, wie schön. Aus dem tumben, ‘teutschen’ Michel, der verschlossenen ‘teutschen’ Michelina, ist der Prinz, die Prinzessin geworden. Nie Continue reading

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Zurück im plutonischen Schattenreich

(010) Attribut: Reinheit

Zusammenfassung

Dieser Text verknüpft mythologische Symbole mit dem Bestreben nach kultureller Erneuerung, indem er die Unterwelt als einen Aufbewahrungsort für geistige Wahrheiten darstellt, die in leblosen Kunstprodukten auf ihre Wiederbelebung warten. Durch die Figur des Kigan Thorix wird die Goetheanistik als Methode eingeführt, um diese verborgenen Schätze mittels eines vorurteilsfreien Empfindens und eines reinen Willens in die soziale Realität zu überführen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, durch die Verbindung von Kunst, Religion und Verfassungsfragen eine „Soziale Plastik“ zu formen, die als ganzheitliches Bewusstseinsmodell für eine neue, weltbürgerliche Gesellschaft dient.

Faust:Pluto, der Herr der Unterwelt, hier gleichgesetzt mit Hades, ist für die abgelebte Kultur zuständig. Als Besitzer der unlebendigen, aber dennoch für das Überleben einer Kulturgruppe wichtigen Werkzeuge, kann er nicht unbeachtet bleiben. In seinen Kunstprodukten ist der Geist enthalten, der im nächsten Erkenntnisprozess wiederaufgenommen werden muß. Es ist die Farbe Schwarz, die diese geistige Attitüde symbolisiert. Die Göttin Hygieia, die Sachverwalterin der Reinheit, ermöglicht dem erkenntnismutigen Adepten durch den Eindruck eines vorurteilslos Gegebenen im Empfindungsleib jene aufbewahrte Wahrheit zu verlebendigen.

Kigan Thorix, von einem längeren Aufenthalt in Neu – Weimar, der reinen Polis,  zurückgekehrt, wo er längere Zeit am Aufbau des ersten weltbürgerlichen Stadtstaates tätig war, bereist nun erneut das Gebiet der mythologischen Unberührtheit, um dort die vorläufig eingestellten Tätigkeiten im Bereich der allgemeinen Goetheanistik weiter fortzuführen. Die bewuste Arbeit im reinen Willen war das Ideal, welches Thorix unter dem Motto ‘Werkstatt für ein ganzheitliches Bewustsein’ damals der goetheanistischen Einrichtung ‘Sonne und Erde’ beifügte. Mit der Erweiterung der selbstursprünglichen Begründung in der verkörperten kommunalen Akashachronik, der in jeder Hinsicht noch entwicklungsbedürftigen ‘Sozialen Plastik’ (Beuys) durch den Zusatz ‘Goetheanistische Plattform’ konnte der kunstreligiöse absolute Zweck mit dem Verfassungsgedanken verknüpft werden.” (wird fortgesetzt)

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Änderungen
*1) (12/02/26) Aus ‘mythlogischen’ wird ‘mythologischen’.
*2) (12/02/26) Aus ‘bewußte’ und ‘Bewußtsein’ wird ‘bewusst’ und ‘Bewusstsein’.
*3) (12/02/26) Eine Urheber-Zeile wird hinzugefügt.
*4) (12/02/26) Die Sprecher-Instanz ‘Faust’ wird dem Fragment vorangestellt.

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Zur Wiedergeburt des griechischen Denkens

(009) Attribut: Re-Inkarnation


Zusammenfassung
Dieser Text plädiert für eine kulturelle Neubelebung Europas durch eine Rückbesinnung auf das antike griechische Erbe, da herkömmliche religiöse Traditionen als unzureichende Heilmittel für die moderne Gesellschaft angesehen werden. Der Autor sieht in der Verbindung von Weimarer Klassik und attischem Humanismus den einzigen Weg, um einen notwendigen moralischen und geistigen

Podcast des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Griechisches Denken als Therapie für Europa


Wandel, insbesondere in Deutschland, herbeizuführen. Im Zentrum dieser Vision steht die Wiederherstellung der Ideale von Paideia und Arete, die als essenzielle Tugenden für die Erziehung und Vervollkommnung des Menschen gelten. Letztlich warnt der Text davor, dass ohne den Rückgriff auf diese hellenistischen Werte die ethische Entwicklung der Menschheit zum Stillstand kommen könnte. (13/02/26, KI-generiert)


Poetologisches Fragment
Die Renaissance des griechischen Denkens und das hellenistische Ideal

Faust: “Das Heilmittel für die europäische Kultur ist nicht aus der christlichen Religion heraus zu extrahieren, da der römische und jüdische Einfluss auf die ursprüngliche Bewegung sie dazu völlig unbrauchbar gemacht hat. Auch irgendeine andere ist dazu aus verständlichen Gründen nicht in der Lage. Der Zen-Buddhismus spielt dabei eine herausgehobene Rolle.

Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension


Nur eine Renaissance, eine Wiedergeburt des griechischen Denkens, der humanistischen Idee der attischen Antike, vermittelt durch die Weimarer Klassik, kann Europa und hier vor allem Deutschland den bitter nötigen Veränderungsimpuls geben, damit der allgemeine Menschengeist sich erneut mit dem Ideal von Paideia (Hygieia) und Arete (Ares) verbindet.

Die moralische Evolution der Menschheit ist ohne den Rückgriff auf die hellenistische Religion der Kunst auf unbestimmte Zeit aufgeschoben oder sogar auf permanent beendet, was die Gottheiten des Olymp sicher sehr, sehr bedauern werden.” (wird fortgesetzt)

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Änderungen
*1) (12/02/26) Die Urheber-Zeile wurde eingefügt.
*2) (12/02/26) Die Sprecher-Instanz wurde dem Fragment vorangestellt.
*3) (12/02/26) Aus ‘Einfluß’ wird ‘Einfluss’.

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Zum Kulturbegriff des Goethevolkes + Video: Griechische Religion

(008) Attribut: Individualität


Zusammenfassung

Dieser Text entwirft eine philosophische Vision, die eine strikte Trennung zwischen bloßer Zivilisation und wahrer Kultur postuliert, wobei letztere untrennbar mit der individuellen Selbstbildung und dem Erbe der Weimarer Klassik verbunden ist. Der Autor sieht das Ideal des Menschseins in der ästhetischen Autonomie begründet, die sich historisch am Vorbild des antiken Griechenlands orientiert und den Menschen als

Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension
Kunst als Betriebs-System einer gesunden Gesellschaft

schöpferisches Wesen in einen Dialog mit dem Göttlichen stellt. Jegliche kollektivistischen oder totalitären Strukturen werden als antihumanistische Barbarei abgelehnt, da sie den freien Willen unterdrücken und die geistige Individualität des Einzelnen verleugnen. Um den drohenden Kulturverfall abzuwenden, fordert das Werk eine Kunstrevolution, die in einer sozialen Dreigliederung mündet und die politische Freiheit als notwendige Bedingung für die volle Entfaltung der Persönlichkeit etabliert.


Poetologisches Fragment
Unterscheidung zwischen Kultur und Zivilisation im Lichte der Weimarer Klassik

Faust: “Grundsätzlich muss zwischen Kultur und Zivilisation unterschieden werden. Selbstbildung und äußere Naturbeherrschung sind unterschiedliche Gegenstandsbereiche. Selbstverständlich besteht zwischen beiden eine Beziehung. Ohne entsprechende

Video des poetologischen Fragmentes im Stil einer Rezension

Beherrschung und Evolution der inneren Natur im Sinne der altgriechischen Paideia werden auch die Erfolge im Äußeren bescheiden bleiben, wird das absolute Entwicklungsziel der Menschheit verfehlt.

Es kann im Bereich der nicht offenbarungsreligiös verstandenen Metaphysik nur ein absolutes Entwicklungsziel der Menschheit geben und damit auch nur eine wahre Kultur, die des Goethevolkes. Es ist das Idealvolk der griechischen Klassik, das Volk, dem wir in Neu-Weimar begegnen können. Es ist das Volk, das ein einmaliges, freilassendes, künstlerisches Verhältnis zu seinen Göttern hatte und diese ebenfalls zu jenem. Es pflegte zu diesen Göttern eine Beziehung, wie sonst kein anderes Volk in der Welt zu den ihrigen.

Die Erforschung und Gestaltung der Natur war gleichzeitig ein religiöser Vorgang, denn man war bei jeder Handlung immer im Dialog mit den göttlichen Wesenheiten, die dort involviert waren. Der Mensch war eben ein lebendiger und gleichzeitig durch seinen Logos ein herausgehobener Bestandteil der Natur, der auf Augenhöhe mit den Gottheiten den Weltprozess absolut beeinflussen konnte. Die kulturschaffende Betätigung des eigenen Logos war eine einzige Lobpreisung der ihn umgebenden übersinnlichen und trotzdem anschaubaren Kräften, was in den Objekten aus der damaligen Zeit ersichtlich wird.

Da das Prinzip der Natur die Kunst ist und der Mensch nur deshalb Mensch ist, weil er sie wesenhaft darstellt, ist jede Ideologie, die diese geisteswissenschaftliche Tatsache ablehnt, antihumanistisch. Sie macht den Menschen zu einer tiergleichen Welterscheinung. Damit wären wir wieder in der Barbarei angekommen.

Die Knechtung des individuellen Menschengeistes kann unmöglich Teil einer ‘Religion’ sein. Es ist die selbstbildungsfähige, ästhetische Autonomie des totalexistierenden Menschen, die absolute Freiheit des Willens des menschlichen Einzelwesens, die Fähigkeit einen absolut neuen Anfang ohne jegliche Fremdbestimmung zu setzen, die den Tartaros verschlossen hält, wo die vormenschlichen Entitäten nur darauf warten die geistig freie Individualität wieder zu unterwerfen.

Jede Art von Sozialfaschismus, jede Form von totalitärer Herrschaft, ob sie sich nun religiös, scheinbar säkular oder beides verneinend sich über die Macht des Stärkeren etabliert, die den ‘Staat’ verabsolutiert und die Freiheit des Willens negiert, schafft einen antievolutionären, kulturvernichtenden Götzen. Das relative Ziel wird vergöttert, die politische Klasse als gutmenschliche, ‘anständige’, im Reich der absoluten Zwecke Platz genommene ‘Herrenrasse’ installiert und das Sklavenvolk rassistisch verfolgt, als Untermenschen, die sich außerhalb jeglicher zivilisatorischer Standards befinden, behandelt. Der geöffnete Tartaros wird diabolisch durch Propaganda als Segen für die Menschheit dargestellt.

Der Höhepunkt der kulturellen Entwicklung in der Zeit der Weimarer Klassik wurde schnell überschritten. Der Kulturverfall stabilisierte sich in der Zivilisation. Nun ist diese dabei sich in Barbarei zu verwandeln. Abhilfe schafft nur eine Kunstrevolution, wie sie schon im Militärgrundgesetz vorbereitet ist. Es fehlt nur noch das Volk, welches auf der Umsetzung des politischen Versprechens zur Errichtung einer freiheitlichen ‘Herrschaft’ in Mitteleuropa besteht, welches eine der Verfassung entsprechende demokratische Lebensform einfordert, unter der die freie Entfaltung der Persönlichkeit für alle ohne Ausnahme möglich ist. Hier muss der Begriff der Person wieder mit dem der geistigen Entität der Individualität verknüpft werden.

Der im Reich der Möglichkeit verankerte Primat der Kunst verlangt erstens den ästhetischen, direkt – demokratischen, organischen Aufbau einer Gemeinschaft und zweitens die soziale Dreiteilung in einen geisteswissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich, die ganzheitlich mit einander verbunden sind.” (wird fortgesetzt)

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Änderungen
*1) (13/02/26) Aus ‘Individualiät’ in der Titel-Zeile wird ‘Individualität’.
*2) (13/02/26) Aus ‘direkt – demokratisch’ wird ‘direkt-demokratisch’.
*3) (13/02/26) Das scharfe ‘ß’ wird in bestimmten Fällen gegen das normale ‘s’ ausgetauscht.
*4) (13/02/26) Es wird eine Urheber-Zeile eingefügt.
*5) (13/02/26) Es wird die Sprecher-Instanz ‘Faust’ dem Fragment vorangestellt.
*6) (13/02/26) Statt ‘Sozialismus’ wurde seine oligarchische Form gewählt ‘Sozialfaschismus’.

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Das Kulturprojekt Sonne und Erde als Kunstprozess

(007) Attribut: Urbild. (Update am 30/01/26)


Zusammenfassung
Dieses Kulturprojekt versteht künstlerisches Schaffen als ein strategisches Werkzeug für die moralische Evolution der Menschheit und bereitet den Weg für eine zukünftige Epoche. Durch die Zusammenarbeit von drei spezialisierten Instituten – dem Evolutionscafé, einer Hochschule und den Propyläen – wird die Verbindung


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Kultur als Start-up für die moralische Evolution


zwischen praktischer Ästhetik, wissenschaftlicher Erkenntnis und spiritueller Intuition systematisch erforscht. Das Ziel dieser Initiative ist die Überwindung rein mechanistischer Weltbilder durch eine sozial-plastische Imagination, die lebendige Kulturformen aus


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der schöpferischen Kraft des Individuums hervorbringt. Letztlich dient der Text als Manifest für eine exakte Fantasie, die danach strebt, zeitlose Urbilder in die konkrete Realität der menschlichen Gesellschaft zu übersetzen. (13/02/26, KI-generiert)


Poetologisches Fragment
Sonne und Erde: Plattform für die 6. Kulturepoche

Faust: “Die Kunstgeschichte, Kunstgegenwart, Kunstpraxis, das angestrebte ferne Abbild, das Urbild sind Taktik und Strategie der moralischen Evolution. Die goetheanistische Plattform ‘Sonne und Erde’ eröffnet den Diskurs, den Dialog und den Austausch von Symbolen über die kommende 6. Kulturepoche mit den 3 Instituten ‘Evolutionscafe’, ‘Karl-Philipp Moritz Universität’ und den ‘Propyläen’.

Das Evolutionscafe ist der avantgardistische Hort der praktischen Ästhetik. Erkenntniskünstlerisch mit ausgesuchten Gegenständen der Kunstgeschichte im weitesten Sinne, also den Kulturerzeugnissen, wie sie von der Göttin Hygieia gegeben oder wie sie daraus entwickelt werden, entsteht in den performativen Akten die wahre Wirklichkeit, eben die lebendige Kultur, die sozial-plastisch realisierte Imagination mechanistisch (ahrimanisch) gebrochen und die objektiv-idealistische Spiegelung der individuellen Letztbegründungs-Instanz, der wahrhaftigen Idee als schöner Schein, als romantisches Entwicklungs-Vorhaben.

Die Hochschule untersucht die Kulturerscheinungen und schafft somit die Erkenntnisgrundlagen für die exakte Fantasie, deren Aufgabe es ist, neue, zeitgemäße Kulturformen zu erfinden. Inspiration. Die Propyläen nun stellen durch versinnbildlichte Intuitionen die Verbindung zum absoluten, fernen Entwicklungsziel her, damit alle relativen Mittel ihre Ausrichtung nicht häretisch verändern.” (wird fotzgesetzt)

Henryk Dykier. Copyright(C). Alle Rechte ohne Ausnahmen vorbehalten!
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Änderungen:
*1) (30/01/26) Aus ‘Kunstgeschiche’ im ersten Absatz wurde ‘Kunstgeschichte’.
*2) (30/01/26) Der letzte Absatz wurde in 2 Teile zerlegt. Aus ‘[…] wahre Wirklichkeit. Lebendige Kultur. Sozialplastische Imagination.’ wurde ‘[…] wahre Wirklichkeit, eben die lebendige Kultur, die sozial-plastisch realisierte Imagination mechanistisch (ahrimanisch) gebrochen und die objektiv-idealistische Spiegelung der individuellen Letztbegründungs-Instanz, der wahrhaftigen Idee, als schöner Schein, als romantisches Entwicklungs-Vorhaben.’
*3) (30/01/26) Aus ‘Phanthasie’ wurde ‘Fantasie’ und aus ‘zeitgemäßere’ ‘zeitgemäße’.
*4) (13/02/26) Die Urheber-Zeile wurde eingefügt.
*5) (13/02/26) Die Sprecher-Instanz wurde dem Fragment vorangestellt.

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