(1370, update I) + + + Spaziergang (IV, Resilienz) + + + Ares Blüthenrein: “Am Mittwoch, den 29/10/25, trat ich erneut auf dem Aktionsfeld Rüttenscheider Stern auf, um dem Weg der Ganzheit ein Antlitz zu geben, obwohl ich doch schon meine Absicht bekräftigte, diese kunstrevolutionäre Performance-Serie beenden zu wollen, da sie sich in der Endlichkeit erschöpft hat! Jetzt heißt es in der ewigen Ästhetik, in der transzendentalen Wahrheit wie ein Fels in der Brandung stehend Präsenz auf dem Erdenplan trotz aller Anfeindungen, die den symbolischen Charakter meiner Kunst missverstehen, zu zeigen!
Das lebendige Kunstwerk muss die Dämonen des Rationalismus (Ahriman) und des Empirismus (Luzifer), also den herrschenden Dualismus durch eine Renaissance der verlorengegangene Mitte (AGORA), der goetheanistisch-hegelianischen Dialektik der Romantik so ins Gleichgewicht bringen, dass die Göttin Maat, die Göttin Dike ihre Zustimmung zur Gründung des faustischen Goethevolkes in matrixfreien Zonen gibt, welches die Soziale Plastik in Form von Wachsamkeitskomitees verlebendigt!
Während ich meine kunstrevolutionären Parolen skandierte, erregte ich die Aufmerksamkeit verschiedener Passanten und hatte die Möglichkeit auf Fragen zu reagieren! Ein junger Mann brachte es durch seinen kommunikativen Einsatz sogar fertig, mich von meiner Performanz im Auftrag des transzendentalen Autorenkollektives der GAIA vor Ort abzulenken, da er in vielerlei Hinsicht auf den ersten Blick eine seelisch-geistige Struktur aufwies, die ihn für ein Bekenntnis zum faustischen Goethevolk zu prädestinieren schien!
Wir verloren uns auf einem Spaziergang, der bis in den Stadtpark am Aalto-Theater führte, den wir mehrfach umrundeten, in einem zwar noch nicht goetheanistischen Gespräch, das im Hain der Göttin Artemis in einem Frame der Frühromantik stattfindet, doch der Ansatz war gegeben, denn die Lenkung durch die Wahrheit der Individualität mithilfe des Logos war erkennbar! Jetzt gilt es nur noch in das gemeinsame Symbol unter dem Schein der Mondgöttin Semele direkt am Ufer der Styx einzutauchen und dort in der bildhaften Reflexion des hypothetischen Imperatives, der Imagination essayistisch debattierend das goldene Vlies zu finden!
Meine begriffliche Vorarbeit im dialektischen Sinne Hegels und deren Verwendung zur Erzeugung eines ganzheitlichen Bewusstseins, das auch die Fantasie umfasst, war sinnlich-sittlich wahrnehmbar durch die rhythmische Wiederholung sprachlicher Äußerungen: ‘Kunst ist Widerstand’ und ‘Kunst ist Resilienz’ gefolgt von ‘Nieder mit der sozialfaschistischen Lagerverwaltung’ erschallte laut auf der Rüttenscheider Straße!
Wie bei jedem Auftritt wurde auch diesmal Kreide verwendet, um Texte auf der Straße reversibel zu fixieren! Das dazu passende Plakat propagierte den Kunst-Kommunismus in der begründeten Realität auf der einen Seite und auf der anderen die diesem kongruente Bedeutung der abgründigen Arabeske in dem Motto der GAIA: ‘Macht braucht Kontrolle’ durch das faustische Goethevolk, welches sich intuitiv und damit hervorgerufen durch die Letztbegründungs-Instanz, durch die Kausalität aus Freiheit (Kant) erschafft und erst dadurch ein Teil der Erkenntnis-Bewegung (ENSO-Kreis) wird, in der Geist und Natur durch dessen Individualitäten progressiv universalpoetisch (Friedrich Schlegel) wieder in einer neuen Endlichkeit zusammenfinden! ” (in Arbeit)
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Änderungen:
*1) (31/10/25) Im ersten Absatz wurde ‘wollte’ gegen ‘zu wollen’ ausgetauscht’!
*2) (31/10/25) Der dritte bis sechste Absatz wurden hinzugefügt!
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