Brombeerblüten (IV): Die ewige Wiederkehr des Gleichen, ist das schlimm?

Dionysos, rette uns! Bist Du wirklich der letzte Gott, wie Nietzsche ihn voraussah? Sollen wir unser Leben als ein einziges Festspiel feiern ohne dabei aber dem kulturvandalistischen Hedonismus zu frönen? Es kann gelingen, denn es gibt eine Glückseligkeit die wir erfahren werden, wenn wir die dazu erforderliche moralische Würdigkeit durch die Entwicklung der Sozialen Plastik, die wiederum durch die Selbstkultivierung angeschoben wird, erlangen. Wahrlich, Du bist dann die Personifizierung der absoluten Freude und Deine Mänaden sind der paradoxe Aspekt der blutrünstigen und Tod und Verderben bringenden Orks und Du selbst Ares in seinem unbändigen Zorn. Also, wir haben verstanden. Erst die Entwicklung um jeden Preis, der kulturrevolutionäre Schritt, erst die Selbstaufgabe mithilfe der Goethea und dem Goethe in uns öffnet die Stadttore von Neu-Weimar, der Polis, wo unaufhörlich Dionysien veranstaltet werden. Einst wird Euch Aglaia mit ihrem umwerfenden Glanz, Euprosyne mit ihrem köstlichen Vergnügen und Thalia mit ihrer nektarsüßen Blüte so betören, daß das Prinzip ihrer Mutter, der Nymphe Eunomia sich nachhaltig verwirklicht: Die absolut gute Ordnung organisch gebunden.

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