(1129) +++ Bewegung (III) +++ Das Zusammenspiel von Wesen und Erkenntnisidee findet auf der epistemologischen und ontologischen Ebene statt! Das kulturimperialistische Statthalter-Regime des reaktiären “Westlichen Wertesystems” und ihre autogenozidalen Lakaien predigen aber im Gegensatz dazu allein das vom Verstand metaphysisch ausgehende sachliche Ursache-Wirkungs-Prinzip als der ausschließliche oberste Grundsatz für Veränderungen. Die geistigen Nachfahren Goethes sollen den Realgrund, der auf der Naturgewalt beruht, als die Bewegungsursache schlechthin akzeptieren, obwohl doch eigentlich klar sein sollte, daß der zwecksetzende Erkenntnisgrund im Menschen zeitlich den Entwicklungsprozess zuerst startet und dann im zweiten Schritt die geformte Materie der Idee der Bewegung entsprechend folgt, also das oberste Prinzip als analogisierender Ableitungsgrund die Handlungsfolge zu sich selbst bestimmt. Der Primat kommt nicht der Naturwirklichkeit zu, sondern der wahren Wirklichkeit der Kunstwahrheit, die als poetologische Evidenz ästhetisch autonom agiert. Auch ist es völlig abwegig die 4-Ursachen-Lehre von Aristoteles auf eine und dann noch auf die naturgesetzliche Wirklichkeit zu reduzieren, die auf der untersten Freiheitsebene bloß den Stoff für alle in Frage kommenden Wesen und Ideen liefert. Weder die Stoffursache, noch die Formursache beinhalten das Prinzip der Veränderung, auch handelt es sich hierbei nicht um innere, sondern um äußere Ursachen. Unter den als äußere Ursachen von den Empiristen und Rationalisten hingestellten inneren ousiai finden wir die energeia und die entelechia vor, die im Menschen ihr ganzheitliches Werk als Ich-Entitäten vollziehen. Wobei das Urbild für die Attraktion zuständig ist und die Wirkursache für die Vollendung in den zyklischen Niederschlägen, die in die plutonische Realität fallen. Am Anfang der Entwicklung ist immer die erkenntnisgeleitete Tat der Menschen, was von der GAIA mit dem Schlagwort “Primat der Kunst” ausgedrückt wird. Der absolute Zweck an sich kommt zu sich selbst durch die materielle Welt. Diese aber liegt als gestaltete Natur und als vom Menschen hervorgebrachtes Kulturgut vor, die beide in ihrer Würde geachtet werden müssen, damit der Mensch nicht selbst Schaden nimmt. (wird fortgesetzt)
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Posted on May 21, 2018, By Butterblume
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