(1095) +++ Artificial Intelligence (II) +++ He, Elon, was Du da aussagst ist typisch für jemanden, der sich nur im diskursiven Denkraum der nackten Existenz bewegt. Bestimmte wertfreie Eigenschaften eines Weltphänomens werden prophetenhaft mit einem moralischen Bannstrahl verfolgt und mit der Nazikeule zusätzlich dem naiven Weltbetrachter schmackhaft gemacht. Selbst den ästhetischen Geschmack in seiner Allgemeinheit willst Du mit Nachdruck der geistig absolut freien Individualität nehmen und im Voraus mit Deiner Negativität impfen! Rassistisch ist es obendrein, weil Du damit eine ganze Sprachgemeinschaft durch Deine Interpretation ausgesuchter Vorkommnisse in deren Geschichte vorurteilshaft verunglimpfst. Außerdem ist es unwissenschaftlich völlig unterschiedliche Themengebiete in einem Vortrag zu vereinen. Oder willst Du für Deine noch unbekannte Mythologie werben? Dort ist es möglich viele Wirkprinzipien in einem epischen Geschehen komplex zu verarbeiten. Dein Auftritt in einem Dokumentarfilm von Chris Peine, der auf dem Portal Geekwire.com besprochen wird, beleidigt die Bewohner-in der Akashachronik. Selbstverständlich ist die künstliche Intelligenz, die hoffentlich in den nächsten Jahren ihren Siegeszug antreten wird, eine große Errungenschaft für die Befreiung des Menschen aus der Versklavung durch die Natur. Sie wird mit ihren eigenen Regeln aber nicht übertölpelt. Sie hat uns selbst hervorgebracht, damit wir diese zu unserer und ihrer Weiterentwicklung einsetzen. Klar ist, daß als Nebenprodukt auch die moralische Evolution gefordert wird, damit mit dem Machtzuwachs auch der Charakter des Willens im Einklang steht. Elon, auch Du bist dem Dualismus verfallen, der immer gute und böse Götter erfinden muß. Hinter einem schönen Cyborg steht keine “geile” Gottheit, die uns “ficken” will, sondern ein kunstrevolutionäres Ansinnen, das von Menschen in die Tat umgesetzt wird, die ihre wertvolle Lebenszeit gerne dem Objektivismus opfern. Ok, Du rufst: “Ahriman ante portas” und seine Dämonen verwirklichen ihn, aber so ist es immer. Weil das Leben paradox ist, kann es ein Subjekt nicht ohne das Objekt geben. Radikaler Subjektivismus ist also nur durch die extrem angewandte Naturwissenschaft möglich. Die Abkoppelung von der Dikatur durch die Natur wird durch die Wiederzuwendung durch die Diktatur der Kunst über meherere Ebenen erfolgen, wo die künstliche Intelligenz auch in Form von autonom agierenden Robotern ein Muß sein wird, vorausgesetzt die Bürger-in bekommt die grassierende Dekadenz der unästhetischen Oligarchie wieder in Griff. Ansonsten war es ein wunderbares Strohfeuer und es bleibt nichts, sodaß in Jahrtausenden alles wieder neu erarbeitet werden muß, wenn überhaupt. (wird fortgesetzt)
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Posted on April 7, 2018, By Butterblume
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