Hier nun ein weiteres Fragment zur Erlangung der Polistauglichkeit. Wir beginnen im Rahmen des GAIA – Moduls mit der Einleitung in die Arbeit von Karen Piepenbrink über die “Politische Ordnungskonzeptionen in der attischen Demokratie des vierten Jahrhunderts v. Chr.”, Steiner Verlag, 2001. Anhand des Basistextes wollen wir uns ein anfängliches Verständnis des Polisgedankens erarbeiten, der dann seine Identifikationsleistung entfalten kann. Weiter wird die Beschäftigung mit dem Inhalt deutlich machen, welche Gefahren ein demokratisch verfasstes Staatswesen zu überstehen hat, damit es als menschengemäße Einrichtung seinen sinnvollen Zweck erfüllt. Wie soll denn nun die Demokratie der Athener charakterisiert und systematisch beschrieben werden? Zur Beantwortung dieser Frage werden zwei Textcorpora getrennt analysiert, der philosophische und der rhetorische. Das Erkenntnisinteresse gilt der Reflexion der politischen Wirklichkeit, der Weise, wie Ordnungskonzepte als Reaktion auf diese entwickelt wurden und wie diese strukturiert und legitimiert sind.
Posted on April 1, 2013, By admin
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