(1113) +++ Linksextremismus (I) +++ Die von Mao tse-tung geschaffene Bewegung zur Befreiung seines Landes vom Joch des Westlichen “Wertesystems”, von der kolonialistischen Ausbeutung durch den imperialistischen Raubtierkapitalismus und der von der chinesischen Kompradorenbourgeoisie unterstützt wurde, hat nur in reduzierter Weise etwas mit dem westlichen Linksextremismus zu tun. Der Maoismus will selbstverständlich, wenn nicht die Voraussetzungen vorliegen, die gesamte Macht für sich zu beanspruchen, dann doch wenigstens so an der Regierung des betreffenden Staates beteiligt werden, daß dieser wieder souverän über sein eigenes Schicksal entscheiden und alle Bürger-innen des Landes gerecht an der Entwicklung und an dem gemeinsam erarbeiteten Reichtum partizipieren können. Sozialfaschistische Spaltungen in unterschiedliche Klassen, in ethnische Gebilde und offenbarungsreligiöse Zwangskollektive werden nicht hingenommen, da diese den harmonischen Zusammenhalt zerstören, zum reaktionären Rückschritt und letztendlich zum Bürgerkrieg und Krieg führen. Die Herrschaftspraxis ist strikt allgemein im Allgemeinen bezogen auf die Wissenschaft und unbedingt notwendig hinsichtlich des Allgemeinen im Besonderen. Der zweite Prozess der Bewegung wird allerdings von uns Goetheanisten als Kunstprozess verstanden, der sich von der ästhetischen Erkenntnis bis zur Inhärenz in die Soziale Plastik (Beuys) erstreckt. Marx , Lenin, Stalin und Mao verlieren nicht ihre Bedeutung, sie werden aber durch Goethe ergänzt und damit auch für die moralische Evolution umgeformt. Linksextremismus neigt aufgrund seiner hegelianischen Verwurzelung zu einem neuen Absolutismus, der sein Gegenteil, eben den dualistischen Rechtsextremismus prinzipiell benötigt und ihn deshalb immer wieder neu generieren und ständig auslöschen muß. Machtmißbrauch und Kulturzerstörung ist die Folge. Deutschland ist der Austragungsort dieser auf Hegel zurückgehenden tragischen Verirrung, die den nächsten Völkermord praktiziert, den Genozid an den indigenen Erkenntnisgemeinschaften (Völkern). Der linksextreme Sozialfaschismus ist das Spiegelbild des rechtsextremem. Beide profilierten sich oder grenzen sich auf Kosten der Kulturträger-innen und geistigen Nachfahren Goethes ab. Dieser gespenstische Zweikampf kann nur durch das transzendentale Goethevolk in der Imagination beendet werden, wo es nur noch Politen, polisreligiöse Bürger-innen gibt, die für die Kultur der permanenten Kunstrevolution ihr Leben einsetzen. (wird fortgesetzt)
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Posted on April 26, 2018, By Butterblume
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