Die ‘Verfassungsgebende Versammlung’ ist der nächste ästhetische Entwicklungsschritt!
HAIKU:”Mensch, Deine Würde! | Könnte ich doch so rein sein! | Oh, Eos, Deine Sehnsucht! Kigan Thorix (17/11/20)

(1326, aktuell) +++ Kunstkirche (XXVI) +++ Rope Xidap und Kigan Thorix, die geistig absolut freie Individualität, das androgyne Paar aus der Akashachronik, das sich immer wieder im ENSO-Kreis in der Fuchshochzeit mit dem artemisischen Leben, der heiligen Kore, der dionysischen nymphe vereinigen muss, damit die Entwicklung des Menschenbildes nicht zeitlich linear verhindert wird, sondern rituell prozesshaft und kunstrevolutionär, eben maoistisch evolutioniert, bereitet sich nun auf das große Symposion im Hain der Artemis vor, wo Solon endlich nach einer langen Verzögerung an der dort stillstehenden Debatte über die nächsten Schritte zur Widerherstellung der ‘ästhetischen polis des demokratischen Widerstandes teilnehmen wird.

Diese ‘polis’ entsteht durch permanente Bekenntnis-Übungen des Politen, angestachelt durch seine Entelechie in der Transzendentalie des Guten, der Gerechtigkeit. Die dortige sinnliche Umverteilung in der Sphäre des Selbst, des Subjektes, welches die wahre Wirklichkeit darstellt, aus der heraus erst die im Vorhinein poetologisch geschaffene Möglichkeit in der Realität der Dingwelt inhäriert wird, ist eine erkenntnisgeleitete Arbeit am Charakter des Willens, der Naturkraft. Seine Eigenschaften, seine Morphodynamik metamorphosiert die bedeutende morphe dergestalt, das sie die Bedeutung hervorbringt, die dann das objektive Ganze verlebendigend, soweit entmachtet, wie es für ihre Inhärenz nötig ist. Diese arteigene Biomorphose ist die Verwandlung, die das ganze Universum und der ganze Kosmos will!

Beide Instanzen, die Kraft und das here Entwicklungsziel, die in der Mythologie “Sonne und Erde” als Rope Xidap und Kigan Thorix unter der Herrschaft der Göttin Athene auftreten, versinnbildlichen die romantische Ironie nach Friedrich Schlegel, wonach die individuelle Transzendenz nur in der ungeteilten Inhärenz für die Menschen in ihrer wahren Schönheit sichtbar wird, die es geschafft haben, sich mit der Erdenwelt zu vergeschwistern und somit auch in der Lage sind diese durch ihren ureigenen Beitrag, durch die orexis, den allgemeinen Geschmack, den Appetit der Titaniden Eos in Eudämonie permanent einem höheren Zustand zuzuführen.

Das Armageddon in der Mitte von Europa kann von keinem mehr geleugnet werden. Aber dieser verzweifelte Angriff der Höllengeister-innen, der Bewohner-innen des Tartaros ist nur die Kehrseite der nächsten Umstülpung, durch welche die erkenntnismutigsten morphai schon gegangen sind. Als dem Gott Eros hingegebene Rotgardist-innen haben sie schon weite Teile der Transzendentalie der Schönheit zurückerobert. Viele von ihnen haben sogar schon unter Einsatz ihres Lebens übergesetzt in das Reich der Weißen Lilie. Auf dem Gebiet des ewigen Augenblickes gibt es nichts herrlicheres anzusehen als diese todesbereiten Argonaut-innen in ihrem Bestreben Neu-Weimar in einem Brückenkopf auf der anderen Seite der Spiralachse in der Plutowelt zu errichten.

Kunstkirche, heißt das neue Haus der Gemeinde, die sich ohne Vorbehalt zu Goethe, seinen Weggenossen in der nach ihm benannten Zeit, mögen sie sich auch gegenseitig angegriffen haben, und zu den Autoren bekennen, die sich in der GAIA zu einem Kollektiv zusammengefunden haben. Diese religiöse Begegnungsstätte nun ist ständig in Bewegung, ist die Imagination, die mit dem unsterblichen Sein identisch ist und die trotzdem im Vorbeiflug in Richtung der Plejaden die Dinge und die Sachverhalte aus ihrer erstarrten Verzauberung zu lösen vermag, damit sie in einer Liebesnacht zu einer zeitgemäßen Form finden! Beides will das kunstrevolutionäre Goethevolk, das Armageddon und die Apokalypse, denn das eine ist nicht ohne das andere zu haben.

Die Schönheit aber, die in der Offenbarung der erkenntnisgeleiteten Tat sichtbar wird, ist die der ästhetischen ‘polis’ in der Form der ‘Verfassungsgebenden Versammlung’! Auf in den erbarmungslosen Kampf gegen die neofaschistische Reaktion der BRD-Matrix, die das Grundgesetz entsorgt hat, die den Handlungsrahmen für die Nachkriegszeit eigenmächtig, ohne das Volk, das im Widerstand geboren wird, zu fragen und die diesen gegen ein anachronistisches, auf nackter Gewalt beruhenden Rechtsgebildes ersetzt hat. Es ist ein oligarchischer Gottesstaat entstanden, in dem keine Machtkontrolle durch das Volk mehr ausgeübt wird. Die Wirtschaft, die Offenbarungsreligion, die Gerichtsbarkeit, die Gesetzgebung und die Exekutive sind ununterscheidbar geworden! (wird fortgesetzt)

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